Karl Hodina

Karl Hodina (* 7. Juni 1935 in Wien) ist ein Wiener Musiker und Maler.

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Leben und Wirken

Hodina begann 1949 eine Ausbildung als Lithograf. Ab 1955 betrieb er autodidaktische Malereistudien und malte 1962 sein erstes Ölbild.[1] Seine erste Einzelausstellung hatte er 1967 in der „Galerie 6“. Zwei Jahre später musste er jedoch wegen einer schweren Augenerkrankung die Malerei aufgeben.[2] Als Maler illustrierte er auch Kinderbücher und präsentierte seine Arbeiten oft in Form von Kunstkalendern oder -mappen. Sein malerisches Schaffen kann unter dem Begriff „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“ eingeordnet werden.

1957 gründete er das Vienna modern Jazzquartett und arbeitete dann mit Fatty George zusammen. Seit den 1970er Jahren widmet er sich dem Neuen Wienerlied, beginnend mit einer Vertonung eines Gedichts von H. C. Artmann, „Fia d'Erni.“ Viele Lieder schrieb er auf Texte von Walter Pissecker. Er komponierte bekannte Lieder wie „Herrgott aus Stan“ oder „I lassert Kirschen für di wachsen“. Auch trat er - teilweise als Moderator - in verschiedenen Rundfunk- und Fernsehsendungen des ORF auf (u. a. Leitung des ORF-TV-Beitrages „Der letzte Werkelmann“ zur Berlinale 1972). 1979 verfasste er das Wienerliederbuch „O du lieber Augustin“. Er gilt als Virtuose auf dem Akkordeon. Insbesondere im Duo mit Gitarrist Gerd Bienert spielt er daneben auch wieder Jazz. Mit Roland Neuwirth war er im Jahr 2000 künstlerischer Leiter des Wienermusik-Festivals wean hean.

Karl Hodina arbeitet auch als Baugestalter. Von ihm stammt zum Beispiel die Autobahnraststätte Arnwiesen bei Gleisdorf in der Steiermark.

Auszeichnungen

Diskographische Hinweise

  • Straßenmusikant
  • Aus der untern Lad
  • Ein Kind aus Wien
  • I brauch di' zum red'n (mit Gerd Bienert, Richard Oesterreicher, 1983)
  • Jazz zu zweit (mit Gerd Bienert)
  • Brasilianische Schrammeln (mit Alegre Corrêa, Universal Music 2002)
  • Du und i (mit dem Joschi Schneeberger Sextett, City Park Label 2008)
  • ´´ Traubli ""

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Art-port: Hodina Karl; abgerufen am 7. Juni 2010
  2. ORF: Karl Hodina feiert 75. Geburtstag; abgerufen am 7. Juni 2010