Karl Stoerk

Karl Stoerk

Karl Stoerk (* 17. September 1832 in Ofen; † 13. September 1899) war ein österreichischer Laryngologe und der Bruder des Juristen Felix Stoerk.

Er studierte Medizin an den Universitäten Prag sowie Wien und promovierte 1856. Anschließend war er Assistent bei Ludwig Türck, mit dem er das Laryngoskop entwickelte.

Im Jahr 1864 wurde er als erster Privatdozent für Laryngologie habilitiert. Elf Jahre später wurde er ordentlicher Professor an der Universität Wien, an der er die neu eingerichtete laryngologische Klinik leitete.

Werke

  • Laryngoscopische Mittheilungen. Wien 1863
  • Laryngoscopische Operationen. Wien 1870, zweite Auflage 1872
  • Beiträge zur Heilung des Parenchym und Cystenkropfes. Erlangen 1874
  • Mittheilungen über Asthma Bronchiale und die Mechanische Lungenbehandlung. Stuttgart 1875
  • Klinik der Krankheiten des Kehlkopfes, der Nase und des Rachens. Stuttgart 1876–1880
  • Sprechen und Singen. Wien 1881
  • Die Erkrankungen der Nase, des Rachens und des Kehlkopfes. Wien 1895–1897