Kaspar Ludwig von Bredow

Kaspar Ludwig von Bredow (* 1685 in Neu Zauche, Mittelmark; † 11. Juni 1773 auf Schloss Ihlow) war preußischer Generalleutnant, Ritter des schwarzen Adlerordens und Erbherr auf Ihlow. Er gilt als Lehrmeister des Kronprinzen Friedrich.

Seine Eltern waren Siegmund Gottfried von Bredow und Barbara Christina von Pannewitz (* um 1653). Er ist der Bruder des Generals Friedrich Siegmund von Bredow.

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Leben

Er begann seine Laufbahn im Regiment zu Fuß Dönhoff, mit ihm kämpfte er im spanischen Erbfolgekrieg. 1715 war er als Hauptmann (Kapitän) an der Belagerung von Stralsund beteiligt. Am 4. Juli 1720 wurde er zum Major befördert, 14. Juli 1730 Oberstleutnant. Als der Kronprinz Friedrich 1734 während der Rheinfeldzüge zur Beobachtung der Belagerung von Philippsburg geschickt wurde, war Oberstleutnant von Bredow einer seiner »militärischen Mentoren«. [1]

1739 wurde er Obrist im Infanterie-Regiment Nr. 18, am 5. Juni 1741 wurde er Kommandeur des Leib-Karabinierregiments. Mit diesem Regiment Kämpfte er in den schlesischen Kriegen, besonders in der Schlacht bei Chotusitz konnte er sich auszeichnen wo er auch den Pour le Mérite erhielt. Im Mai 1743 wurde er zum Generalmajor befördert, am 28. Mai 1747 wurde er Generalleutnant. Im Jahre 1748 wurde er Ritter des schwarzen Adlerordens. im November 1751 ersuchte er um seinen Abschied der ihm auch gewährt wurde, dazu erhielt er eine Pension von 1500 Talern. Er zog sich auf sein Gut Ihlow bei Neubarnim zurück, wo er 1773 verstarb.

Für sein Wirken wurde er 1851 auf den Ehrentafeln am Reiterstandbild Friedrichs des Großen verewigt.

Familie

Er war mit Dorothea Anotonitte von Dachröden verheiratet. Er hatte zwei Söhne die zum Militär gingen und eine Tochter, die einen von Wulffen heiratete.

Literatur

  • Anton Balthasar König: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band I, S. 255, Digitalisat
  • Julius Mebes: Beiträge zur Geschichte des Brandenburgisch-Preussischen Staates. Band 1, S.339, Digitalisat

Einzelnachweise

  1. die Anderen waren:
    aus Eduard Lange,Die Soldaten Friedrich's des Grossen, S. 64, Digitalisat