Kid Pex

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Bečko Čudo / Wiener Wunder
  AT 54 02.07.2010 (1 Wo.)

Kid Pex ist ein kroatisch-stämmiger österreichischer Hip-Hop-Musiker aus Wien. 2009 veröffentlichte er sein erstes Album Gastarbeiterlife, das in der Underground-Szene auf große Resonanz stieß.[2] Im Sommer 2010 konnte er mit Bečko čudo / Wiener Wunder, seinem zweiten Album, erstmals die Charts erreichen.

In der Öffentlichkeit tritt er oft als „Tschuschenrapper Österreichs“ auf, wobei er in der Hip-Hop-Szene auch unter dem Pseudonym „Tschuschenspitter vom Dienst“ bekannt ist. Anfang 2010 wurde er beim Hip-Hop-Label Deine Mutter Records als Künstler unter Vertrag genommen und veröffentlichte im Juni desselben Jahres das Album „Bečko čudo / Wiener Wunder“. Das Album sorgte schon im Vorfeld für Gesprächsstoff, da die Vorab-Single „Kako je u Beču“ (Wie es in Wien ist), auf der der serbische Rap-Superstar Juice als Feature gastierte, innerhalb kurzer Zeit hunderttausende Aufrufe auf YouTube erreichen konnte. Auf dem Album waren generell viele internationale Rap-Größen mit Gastbeiträgen vertreten, sowohl aus Österreich (StvdB, Penetrante Sorte, uva.), der USA (Rasco, Cali Agents), Serbien (Juice) und Kroatien (Target, Tram 11).

Den Höhepunkt seiner Bekanntheit erlangte er mit dem überraschenden Chart-Einstieg des Albums „Bečko čudo“, worauf eine Welle großer Medienresonanz folgte (Profil, Biber, Falter, FM4, VOR-Magazin, uva.). Vor der Wahl zum Wiener Bürgermeister wurde er unter anderem auch in eine Gesprächsrunde vom Falter zum Thema Integration eingeladen. Im Februar 2011 wurde er in der Zeitschrift BUM, die sich vor allem an Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien in Österreich richtet, als „Gesicht des Monats“ vorgestellt, und er war auch auf der Titelseite des Magazins abgebildet.

Sein schauspielerisches Debüt gab er in dem österreichischen Film „Echte Wiener 2 – Die Deppat’n und die Gspritzt’n“, wo er einen Freund des rappenden Ur-Enkels von Mundl spielte. Im Film selbst ist er mit dem Titel „Plati mi piće (feat. Bloody MC)“ (Zahl mir ein Getränk) zu hören, der auch auf der offiziellen Soundtrack-CD zum Film erschienen ist.

Durch seine ständige Präsenz in der Hip-Hop-Szene sowie die große Medienresonanz, die er spätestens mit dem letzten Album auslöste, zählt man ihn heute zu den bekannteren Namen der österreichischen Hip-Hop-Szene. Seine zweisprachige Wien-Hymne „Dođi u Beč / Komm nach Wien“ mit dem österreichischen Rapper StvdB war eine der Gewinnernummern beim österreichischen Projekt Pop. Kid Pex war auch für den Austrian Newcomer Award 2011 nominiert.

Diskografie

Alben
  • Gastarbeiterlife (2009; Eigenvertrieb)
  • Bečko čudo / Wiener Wunder (2010; Major Babies / Deine Mutter Records)
  • Perestroika (2012; März Records)
Singles
  • Kako je u Beču (From BG to VIE) feat. Juice (Deine Mutter Records, 2010)
  • Viteska Klasa feat. Juice (Deine Mutter Records, 2011)
  • Nonstop feat. Radikal (2012)
Gastbeiträge
  • „Revizija“ (Sampler, Bosnien und Herzegowina, 2008)
  • „Allez Eazy“ (Madin Zupreme, Pentagon Records, 2008)
  • „Master of Crunk“ (Serial G Album, Hoanzl, 2009)
  • „Einer muss ja was tun, einer hat was gemacht“ (StvdB, Pentagon Records, 2009)
  • „Ich bin Wien Vol. 1“ (Sampler, ADF & SPÖ, 2009)
  • „Projekt POP“ (Volume 11, Sampler, AKM, 2010)
  • „Chilla Jam“ Sampler Volume 1 (März Records, 2010)
  • „Ich bin Wien 2010“ (Sampler, ADF & SPÖ, 2010)
  • "Fenix Mixtape" (Serbien, Track: Kid Pex feat. Vox - Sve za rap, 2011)

Quellen

  1. Chartverfolgung Österreich
  2. http://www.hiphop.at/artikel/media/kid-pex-gastarbeiterlife/810.htm

Weblinks