kkStB Gv

kkStB Gv
kkStB Gv.1
kkStB Gv.1
Nummerierung: kkStB Gv 1–4
Anzahl: kkStB: 4
Hersteller: Krauss/Linz
Baujahr(e): 1895–1899
Ausmusterung: Umbau in kkStB 189
Achsformel: 1B n2vt
Spurweite: 1106 mm
Länge über Puffer: 7,636 m
Höhe: 3,770 m
Breite: 2,400 m
Fester Radstand:
Gesamtradstand: 4.000 mm
Leermasse: 22,0 t
Dienstmasse: 33,0 t
Reibungsmasse: 25,0 t
Treibraddurchmesser: 930 mm
Laufraddurchmesser vorn: 640 mm
Steuerungsart: Heusingersteuerung
Zylinderanzahl: 2
ND-Zylinderdurchmesser: 470 mm
HD-Zylinderdurchmesser: 320 mm
Kolbenhub: 500 mm
Kesselüberdruck: 13,0 atm
Anzahl der Heizrohre: 127
Rostfläche: 1,25 m²
Strahlungsheizfläche: 5,53 m² (wasserberührt)
Rohrheizfläche: 55,05 m² (wasserberührt)
Verdampfungsheizfläche: 60,58 m² (wasserberührt)
Wasservorrat: 3,62 m³
Brennstoffvorrat: 2,016 m³

Die Dampflokomotivreihe kkStB Gv war eine Schmalspur-Tenderlokomotivreihe der k.k. Staatsbahnen Österreichs, die für die ehemalige Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden beschafft wurde.

Die vier Maschinen waren Verbund-Lokomotiven mit Innenrahmen und Außensteuerung, die von Krauss in Linz von 1895 bis 1899 geliefert wurden. Im Unterschied zu den ersten beiden erhielten Gv.3 und Gv.4 etwas größere Kohlenbunker und Wasserkästen, außerdem wurde ein Kobelkamin installiert.

Die kkStB beschaffte diese Lokomotiven mit der ungewöhnlichen Spurweite der Pferdeeisenbahn von 1106 mm schon im Hinblick der bevorstehenden Umspurung auf 1435 mm. Der Umbau in normalspurige Tenderlokomotiven kkStB 189.01–04 erfolgte dann tatsächlich 1903.

Literatur

  • Typenblätter österreichischer Schmalspur-Lokomotiven, Verlag Slezak, 2000. ISBN 3-85416-166-2
  • Karl Gölsdorf: Lokomotivbau in Alt-Österreich 1837–1918, Verlag Slezak, 1978. ISBN 3-900134-40-5
  • Johann Blieberger, Josef Pospichal: Enzyklopädie der kkStB-Triebfahrzeuge, Band 4: Die Reihen 83 bis 100, Schmalspur- und nicht mit Dampf betriebene Bauarten. bahnmedien.at, 2011, ISBN 978-3-9502648-8-3