Klaus Kuchling

Klaus Kuchling (* 1963 in St. Veit an der Glan) ist ein österreichischer Organist und Dirigent.

Leben

Nach erstem Unterricht bei Joze Ropitz erhielt Klaus Kuchling seinen ersten Orgelunterricht am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt bei Annemarie Groysbeck-Fheodoroff. Im Anschluss daran studierte er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien Kirchenmusik, Instrumentalpädagogik, Tonsatz und Konzertfach Orgel, wobei Peter Planyavsky und Alfred Mitterhofer zu seinen Lehrern zählten.[1]

Bis 1990 war Kurchling als Organist und Chorleiter an der Pfarrkirche St. Elisabeth im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden tätig. Von 1989 bis 1994 war er Leiter des Kammerchores Norbert Artner und dirigierte während dieser Zeit mehrere große Werke der Chor- und Orchesterliteratur wie etwa Joseph Haydns Schöpfung, Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem, Georg Friedrich Händels Dettinger Te Deum, Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms sowie diverse Kantaten von Johann Sebastian Bach. Seit 1992 bekleidet er die Position des Domorganisten am Klagenfurter Dom. In diesem Zusammenhang beschränkt sich seine musikalische Tätigkeit nicht nur auf den Bereich Orgel, sondern auch die Arbeit mit verschiedenen Ensembles gehört zu seinem Einsatzgebiet. Seit Herbst 1998 ist Kuchling zudem Leiter des Kärntner Madrigalchores Klagenfurt.[1]

Seine Lehrtätigkeit übt Klaus Kuchling seit 1988 im Rahmen diözesaner Orgelkurse aus, seit 1989 unterrichtet er am Kärntner Landeskonservatorium die Fächer Orgel, Improvisation, Liturgisches Orgelspiel und Kammermusik. Darüber hinaus ist er seit 1996 als Assistent von Peter Planyavsky an der Wiener Musikuniversität beschäftigt.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Lebenslauf von Klaus Kuchling auf der Webpräsenz des Kärntner Madrigalchores. Abgerufen am 30. März 2011.