Klaus Ofner

Klaus Ofner (* 15. August 1968 in Murau, Steiermark) ist ein ehemaliger österreichischer Nordischer Kombinierer.

Der Steirer zählte in den frühen 1990er Jahren zu den besten Athleten in der Nordischen Kombination und wuchs im Sog der Erfolge seines Mannschaftskollegen Klaus Sulzenbacher zum zweiten österreichischen Nordischen Kombinierer von internationalem Format heran.

Seine größten Erfolge feierte Klaus Ofner bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft in Val di Fiemme 1991, als er gemeinsam mit Klaus Sulzenbacher und Günter Csar zum Weltmeister im Teamwettbewerb gekürt wurde und im Einzelwettbewerb hinter Fred Børre Lundberg aus Norwegen und Klaus Sulzenbacher die Bronzemedaille eroberte.

Seine zweite Bronzemedaille gewann der Murauer bei den Olympischen Winterspielen in Albertville 1992 gemeinsam mit Stefan Kreiner und Klaus Sulzenbacher im Teambewerb. Geschlagen wurden die Österreicher damals von den Staffeln aus Japan und Norwegen.

Nach dem Karriereende von Sulzenbacher und Czar kam es in der Nordischen Kombination in Österreich zu einem Generationswechsel. Unter Mithilfe des mittlerweile arrivierten Ofner galt es, eine völlig neue Mannschaft aufzubauen. Seinen letzten größeren Erfolg feierte Ofner mit diesem jungen Team um Mario Stecher, Robert Stadelmann und Georg Riedelsperger, das bei der Weltmeisterschaft in Thunder Bay 1995 den fünften Platz erreichen konnte.

Inhaltsverzeichnis

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

  • Goldmedaille und Weltmeister im Mannschaftswettbewerb in Val die Fiemme 1991
  • Bronzemedaille im Einzelbewerb in Val die Fiemme 1991.
  • 5. Rang im Mannschaftswettbewerb in Thunder Bay 1995

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