Klaus Werner-Lobo

Klaus Werner-Lobo (rechts) bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Clown Leo Bassi am 17. Mai 2008 im Orpheum Wien

Klaus Werner-Lobo (* 1967 in Salzburg als Klaus Werner; seit August 2006 Klaus Werner Lobo de Rezende) lebt als Buchautor, Politiker, Clown und Vortragender in Wien.

Nach dem Zivildienst ging er 1986 nach Wien und studierte dort Umweltbiologie sowie Romanistik und Germanistik. 1992 betreute er für die Österreichische Wirtschaftskammer internationale Medien auf der Weltausstellung in Sevilla. 1993 begann er seine journalistische Laufbahn als Autor für ein Nachrichtenmagazin. Klaus Werner-Lobo spricht deutsch, englisch, spanisch, französisch und portugiesisch.

Von 1995 bis 2000 war Werner Pressesprecher des Österreichischen Ökologie-Instituts. Er entwarf und betreute die Zeitschriften Kontexte und Energiewende sowie das Internetportal ecology.at. Von 1996 bis 1998 arbeitete er zusätzlich für die Wiener Stadtzeitung Falter in den Ressorts Politik und Stadtleben. Außerdem verfasste er Berichte und Kommentare für taz, Welt am Sonntag, profil, Der Standard, Die Presse, Die Furche u.a. sowie Reportagen über afrikanische Länder für das Reisemagazin.

Spiegel online zählt ihn neben Noam Chomsky, Naomi Klein, Michael Moore und Jean Ziegler zu den "Stars der alternativen Globalisierung".[1]

Im September 2008 erschien Werner-Lobos neuestes Buch "Uns gehört die Welt. Macht und Machenschaften der Multis" im Hanser Verlag.

Seit Oktober 2010 ist Klaus Werner-Lobo Gemeinderat und Landtagsabgeordneter sowie Menschenrechts- und Kultursprecher der Grünen Wien.[2]

Im Dezember 2012 intervenierte er erfolgreich gegen ein Konzert der Wiener Mundartband Die Hinichen, was ihm seitens der IG Autoren den Vorwurf der "Zensur der Ära Metternich" einbrachte.[3][4][5]

Werke

Quellen

  1. Spiegel online
  2. Homepage der Grünen Wien
  3. Absage von Konzert der "Hinichen": IG Autoren spricht von "Schande". derStandard.at, 8. Dezember 2012, abgerufen am 11. Dezember 2012.
  4. Julia Herrnböck: Lobo bleibt dabei: "Hiniche" nicht förderungswürdig. Der Standard, 11. Dezember 2012, abgerufen am 11. Dezember 2012.
  5. Grüne verhindern "Hinichen"-Auftritt: Stadtrat gegen Zensur. Die Presse, 11. Dezember 2012, abgerufen am 11. Dezember 2012.

Weblinks