Kleine Tulln

Kleine TullnVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Niederösterreich
Flusssystem DonauVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falschVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehltVorlage:Infobox Fluss/QUELLE_fehltVorlage:Infobox Fluss/QUELLHÖHE_fehlt
Mündung in Judenau in die Große Tulln48.28420312430816.012385487556Koordinaten: 48° 17′ 3″ N, 16° 0′ 45″ O
48° 17′ 3″ N, 16° 0′ 45″ O48.28420312430816.012385487556
Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSHÖHE_fehltVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehltVorlage:Infobox Fluss/LÄNGE_fehltVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt
alte Mündung bei Tulln an der Donau 48° 19′ 57″ N, 16° 6′ 45″ O48.33256005726516.112501621246Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Kleine Tulln ist ein Fluss in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Sie entspringt in ca. 400 m ü. A. als "Koglbach" nördlich von Rekawinkel (Pressbaum) im Westen des Bezirks Wien-Umgebung und fließt nach Norden entlang der Bezirksgrenze zu St.Pölten über Kogl (Sieghartskirchen) (ab wo sie wirklich Kleine Tulln heißt), bis sie (so war es bis in die 1980er-Jahre) nach insgesamt ca. 24 km bei Tulln im Bezirk Tulln in die Donau mündete (Seehöhe ca. 177 m ü. A.).

Seit der Errichtung des Donaukraftwerks Greifenstein (1981–1985) fließt die Kleine Tulln jedoch in Judenau in die Große Tulln, der abgeschnittene alte Lauf der Kleinen Tulln ab Judenau ist an die Altarme zwischen Langenlebarn und Greifenstein angeschlossen und fließt unterhalb des Kraftwerks Greifenstein in die Donau.

Die Ortschaften von der Koglbach-Quelle bis zur ursprünglichen Mündung heißen:

Hydrologie

Die wichtigsten Zubringer der Kleinen Tulln lauten von der Quelle (Koglbach) zur Mündung (rechts / links im orographischen Sinne, also flussab schauend):

  • Haberbach (rechts)
  • Schönbach (links)
  • Röhrenbach (links)
  • Rossbach (Bonnabach / Rappoltenkirchner Bach) (rechts)
  • Elsbach (rechts)

Das Einzugsgebiet beträgt ursprünglich ca. 94 km² (bis Judenau ca. 72 km²).

Geologie

Von der Quelle bis Asperhofen / Geigelberg fließt die Kleine Tulln (hier noch „Koglbach“) durch die Flyschzone (Sandstein, Mergel und Tonstein aus der Kreidezeit bis zum Paläogen / Alttertiär). Die Gesteine sind überwiegend wasserundurchlässig, sodass Regenwässer oder Schmelzwasser nach kurzer Zeit in den Fluss gelangen.

In Sieghartskirchen / Ortsteil Kogl durchquert die Kleine Tulln (Koglbach) die hier schmale Zone der Subalpinen Molasse. Es handelt sich dabei um gefaltete Konglomerate (Buchberg, Hohe Warte) und feinkörnigere Sedimente, die sich aber aufgrund der geringen Breite dieser Zone auf den Abfluss in der Kleinen Tulln nicht auswirken.

Ab Sieghartskirchen fließt die Kleine Tulln durch die Molasse. Es handelt sich dabei überwiegend um Sande, Schluffe und Tone (Schlier) aus dem Neogen, die stellenweise von Lössen überlagert werden. Auch diese Lockergesteine sind gering wasserdurchlässig, jedoch ist das Gelände aufgrund ihrer geringen Standfestigkeit überwiegend so flach, dass aus diesem Bereich keine großen Wassermengen mehr anfallen.

Flussab von Judenau verläuft bzw. verlief die Kleine Tulln bis zu ihrer (ehemaligen) Mündung im Tullnerfeld, einer breiten quartären Schotterfläche, in der keinerlei Oberflächenabfluss stattfindet, da das Gelände praktisch horizontal ist und Niederschläge in den gut durchlässigen Schottern und Sanden versickern können.

Weblinks