Kloster vom Guten Hirten (Graz)

Kloster und Kirche der Schwestern vom Guten Hirten, Graz

Das Kloster vom Guten Hirten ist eine Ordensniederlassung der Schwestern vom Guten Hirten im vierten Grazer Stadtbezirk Lend am Kalvariengürtel. Es wurde 1858 gegründet. Die langgestreckte Anlage hat drei Geschoße.[1]

Inhaltsverzeichnis

Klosterkirche

Die Klosterkirche ist der heiligen Anna geweiht. Der neogotische Bau aus 1862 ist in die Mittelachse des Klosters eingebunden. 1958 erfolgte eine Umgestaltung nach den Plänen Karl Lebwohls. Unter dem Dreieckgiebel steht eine Sandstein-Nischenfigur der Maria Immaculata aus dem 18. Jahrhundert nach Art Matthias Leitners. Das Tympanon-Sandsteinrelief zeigt eine Darstellung des Segnenden Christus. Es stammt aus 1958 und wurde von Othmar Klemencic geschaffen.[1]

Das Innere der Kirche besteht aus einem einschiffigen Langhaus mit vier Jochen. Neben einem Stichkappengewölbe gibt es eine umlaufende Emporenbrüstung mit einer Bemalung von Erika Reiser. Der Chor hat eine Flachdecke. Die Emailarbeiten des Tabernakels stammen von Franz Rogler. Aus dem 18. Jahrhundert ist das hölzerne Kruzifix. Jakob Gschiel schuf die Figuren der Heiligen Anna und Maria (1864) an der Chorwand. Die Heiligen Joseph und Maria (1958) sind von Othmar Klemencic. Die Keramik-Kreuzwegbilder (1958) schuf Wilma Schalk-Niedermayer.[1]

Literatur

Weblinks

 Commons: Kirche und Kloster der Frauen vom Guten Hirten, Graz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Schweigert: Dehio Graz. S. 157.

47.08440215.416851Koordinaten: 47° 5′ 4″ N, 15° 25′ 1″ O