Kohfidisch

Kohfidisch
Wappen von Kohfidisch
Kohfidisch (Österreich)
Kohfidisch
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberwart
Kfz-Kennzeichen: OW
Fläche: 31,32 km²
Koordinaten: 47° 10′ N, 16° 21′ O47.17361111111116.357222222222258Koordinaten: 47° 10′ 25″ N, 16° 21′ 26″ O
Höhe: 258 m ü. A.
Einwohner: 1.449 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 46,26 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7512
Vorwahl: 03366
Gemeindekennziffer: 1 09 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktgemeinde Kohfidisch
7512 Kohfidisch
Website: www.kohfidisch.at
Politik
Bürgermeister: LAbg. Norbert Sulyok (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(19 Mitglieder)
12
6
1
12 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Kohfidisch im Bezirk Oberwart
Bad Tatzmannsdorf Badersdorf Bernstein Deutsch Schützen-Eisenberg Grafenschachen Großpetersdorf Hannersdorf Jabing Kemeten Kohfidisch Litzelsdorf Loipersdorf-Kitzladen Mariasdorf Markt Allhau Markt Neuhodis Mischendorf Neustift an der Lafnitz Oberdorf im Burgenland Oberschützen Oberwart Pinkafeld Rechnitz Riedlingsdorf Rotenturm an der Pinka Schachendorf Schandorf Stadtschlaining Unterkohlstätten Unterwart Weiden bei Rechnitz Wiesfleck Wolfau BurgenlandLage der Gemeinde Kohfidisch im Bezirk Oberwart (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Kohfidisch ist eine Marktgemeinde mit 1449 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Gyepűfüzes und weist auf die Bedeutung der Ortschaft im Rahmen des ungarischen Grenzschutzes Gyepű im Mittelalter hin.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Ortsteile der Marktgemeinde sind Harmisch, Kirchfidisch und Kohfidisch.

Deutscher Ortsname Ungarischer Ortsname[1] Kroatischer Ortsname[2] Ortsname auf Romani[3]
Harmisch Hovárdos Vardeš -
Kirchfidisch Egyházasfüzes Dolnji Fideš -
Kohfidisch Gyepűfüzes Gornji Fideš Fidescha

Nachbargemeinden:

Mischendorf Badersdorf
Güttenbach Nachbargemeinden Deutsch Schützen-Eisenberg
Tobaj

Geschichte

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Gyepűfüzes verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). 1971 wurden die Gemeinden Badersdorf, Harmisch und Kirchfidisch mit Kohfidisch zusammengelegt. 1993 wurde Badersdorf wieder selbstständig. Marktgemeinde ist Kohfidisch seit 1993 (durch VO 81, 7/1982).

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung


Politik

Gemeinderatswahlen
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
62,37 %
(+5,75 %p)
31,72 %
(-9,67 %p)
5,91 %
(+3,92 %p)
2007

2012


Bürgermeister und Gemeindevertretung

Bürgermeister ist Norbert Sulyok von der ÖVP.

Die Mandatsverteilung (19 Sitze) in der Gemeindevertretung ist ÖVP 12, SPÖ 6, FPÖ 1, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.

Wappen

Das am 9. Mai 1982 verliehene Wappen zeigt: "In dem von Blau und Gold gespaltenen Schild vorne aus einem Radviertel eine goldene Hirschstange wachsend, hinten aus einem grünen Bergviertel ein blauer Rebstock wachsend."

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Kohfidisch
  • Glockenturm mit Kapelle im Ort
  • Marienkapelle am Hoch-Csaterberg oberhalb der Weingärten mit Kellerhäuser
  • Grabkapelle der Familie Erdődy im Fidischer Wald
  • Verlobungskapelle am Klein-Csaterberg
  • Römischer Meilenstein, am Csaterberg gefunden, nun bei der Schule situiert

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Kohfidisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ungarische Ortsnamen Sammlung aller ungarischen Ortsnamen in ehemaligen ungarischen Gebieten. Abgerufen am 13. November 2009.
  2. Kroatische Ortsnamen Sammlung aller kroatischen Ortsnamen im Burgenland. Abgerufen am 13. November 2009.
  3. Ortsnamen auf Romani Stefanits, Günther, Mag. phil., Dr. phil.: Endonymische Minderheitennamen im Bundesland Burgenland, Österreich S. 43. Abgerufen am 13. November 2009.