Koloman Holzinger

Koloman (Ignaz) Holzinger OSB (* 13. Januar 1915 in Bad Hall, Oberösterreich; † 2. September 1978 in Admont) war Benediktiner und Abt des Benediktinerstiftes Admont.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Koloman Holzinger war zunächst Benediktiner des Stiftes Kremsmünster. Nach seiner Priesterweihe 1940 musste er als Soldat im Zweiten Weltkrieg vor allem in Südtirol und in der Gegend um Rom dienen. Nach Ende des Krieges wurde er zunächst Kooperator, dann Pfarradministrator, schließlich 1953 Pfarrer von Pettenbach.

1956 wählte ihn das Kapitel des Benediktinerstiftes Admont nach dem Tod des Abtes Bonifaz Zölß zum Abt. Auf ihn gehen zahlreiche Erneuerungen, sowohl personeller und geistlicher wie auch wirtschaftlicher Natur, im Benediktinerstift Admont zurück. Mit zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens war Koloman Holzinger befreundet, so mit Leopold Figl und Rudolf Kirchschläger.

Seit 1966 war Holzinger Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation, von 1963 bis 1966 Apostolischer Administrator des Benediktinerklosters Mariazell. Abt Koloman Holzinger verstarb plötzlich an Herzversagen. So wie er es sich wünschte, ist seine letzte Ruhestätte die Gruft vor dem Gnadenaltar in Frauenberg. Sein Nachfolger als Abt von Admont wurde Benedikt Schlömicher.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952


Vorgänger Amt Nachfolger
Bonifaz Zölß Abt des Benediktinerstiftes Admont
19561978
Benedikt Schlömicher