Konstantin Mitgutsch

Konstantin Mitgutsch (* 15. März 1980 in Salzburg) ist ein österreichischer Forscher auf dem Gebiet der pädagogischen Lerntheorien und der Computerspielforschung.

Er studierte von 1999 bis 2003 Bildungswissenschaft mit den Nebenfach Soziologie und Publizistik an der Universität Wien und der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2005 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien und 2009 wurde er mit der Dissertation „Lernen durch Enttäuschung“ promoviert. Von 2009 bis 2011 forschte Mitgutsch am Education Arcade des Massachusetts Institute of Technology als Max Kade Stipendiat im Bereich Lernen und Computerspiele und entwickelte am Singapore-MIT Gambit Game Lab das Umlernspiel Afterland [1]. 2011 war Konstantin Mitgutsch Gastprofessor am Institut für Bildungswissenschaften an der Universität Wien[2] und er forscht aktuell am Singapore-MIT GAMBIT Game Lab des Massachusetts Institute of Technology im Bereich Serious Games, Purposeful Game Design und Transformatives Lernen. Er ist Mitglied der Expertenkommission der Pan European Game Information (PEGI) und Program Chair der seit 2007 jährlich stattfindenden Vienna Games Conference (FROG).

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Lern- und Kompetenztheorien, Pädagogische Computerspielforschung, Mediengestützes Lernen und Lehren, Pädagogische Phänomene in Bildung und Erziehung, Alterseinstufung von Computerspielen sowie Allgemeine Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik.

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

  1. Afterland, 2009, Singapore-MIT GAMBIT Game Lab
  2. Konstantin Mitgutsch im Lehrveranstaltungsverzeichnis der Universität Wien

Weblinks