Konstantinhügel

Konstantinsteg
Richtung Westen
Konstantinsteg
Richtung Osten

Der Konstantinhügel ist eine Erhebung im Wiener Prater.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Hügel entstand im Zuge der Aushubarbeiten der Rotunde anlässlich der Weltausstellung 1873 in Wien. Benannt wurde er nach dem Obersthofmeister Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828–1896), der an der Bauleitung der Weltausstellung mitgewirkt hatte.

Lage

Der Hügel liegt südlich neben der Prater Hauptallee, an der Abzweigung zum Laternenweg. Angrenzend an den Hügel findet man den Konstantinteich, der früher für Bootsfahrten genutzt wurde. Unterhalb des Konstantinhügels befand sich der Hirschenstadl, in dem bis 1867 Hirsche und Rehe gehalten wurden. Die baulich gesehen älteste noch bestehende Brücke Wiens, der 1873 eröffnete und mittlerweile denkmalgeschützte Konstantinsteg, führt zum Hügel.

Restaurant

Auf dem Konstantinhügel befand sich das vom Hotelier Eduard Sacher erbaute vornehme Café Restaurant Konstantinhügel. In der 1970er-Jahren versuchte eine Künstlergruppe, das mittlerweile heruntergekommene Lokal zu revitalisieren; daraufhin wurde es 1977 durch (mutmaßliche) Brandstiftung vernichtet.

Weblinks

 Commons: Konstantinsteg, Wiener Prater – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.21027777777816.403333333333166Koordinaten: 48° 12′ 37″ N, 16° 24′ 12″ O