Kraftwerk Abwinden-Asten

Kraftwerk Abwinden-Asten
Kraftwerk Abwinden-Asten, daneben der Ausee
Kraftwerk Abwinden-Asten, daneben der Ausee
Lage
Kraftwerk Abwinden-Asten (Oberösterreich)
Kraftwerk Abwinden-Asten
Koordinaten 48° 14′ 55″ N, 14° 25′ 52″ O48.24861111111114.431111111111251Koordinaten: 48° 14′ 55″ N, 14° 25′ 52″ O
Land: Österreich/Oberösterreich
Ort: Luftenberg/Asten
Gewässer: Donau
Gewässerkilometer: km 2119,45
Höhe Oberwasser: 251 m ü. A.
Kraftwerk
Eigentümer: VERBUND Hydro Power AG
Betreiber: VERBUND Hydro Power AG
Bauzeit: 1976-1979
Technik
Engpassleistung: 168 Megawatt
Durchschnittliche
Fallhöhe:
9,3 m
Ausbaudurchfluss: 2.475 m³/s
Regelarbeitsvermögen: 996 Millionen kWh
Turbinen: 9 Kaplan-Rohrturbinen
Generatoren: 9 Synchrongeneratoren
Sonstiges

Das Kraftwerk Abwinden-Asten ist ein Laufkraftwerk in der Donau zwischen den oberösterreichischen Orten Abwinden (Gemeinde Luftenberg) und Asten (östlich von Linz und westlich von Enns). Es gehört zu den österreichische Donaukraftwerken und wurde von 1976 bis 1979 errichtet.

Inhaltsverzeichnis

Technische Beschreibung

Die Anlage hat fünf Wehrfelder mit je einer lichten Weite von 24 m und zwei Schleusen (je 230x24 m). Die Staulänge des Flusses beträgt rund 27 km und das Stauziel liegt bei Flusskilometer 2119,45 auf einer Seehöhe von 251 m.

Neun Maschinensätze im Maschinenhaus, welches am rechten, südlichem Donauufer errichtet wurde, liefern elektrischen Strom in das öffentliche Stromnetz. Das Regelarbeitsvermögen beträgt jährlich 995 Mio. kWh.

Jeder dieser Maschinensätze besteht aus einer Kaplan-Rohrturbine mit je einem direkt gekoppelten Drehstromgenerator. Die Kaplan-Rohrturbinen haben je eine Nennleistung zwischen 19.100 und 19.900 kW, sowie einen Nenndurchfluß von je 264 m³/s. Die Laufraddurchmesser sind 5,7 m und die Nenndrehzahl 93,75/min. Die mittlere Rohfallhöhe beträgt 9,3 m

Ökologie und Ökonomie

Das Kraftwerk wurde in Niedrigbauweise errichtet. Am rechten Stauufer in Linz entwickelte sich ein Kultur- und Freizeitbereich. Durch die Rückstaudämme am Donauufer und längs der Traun, die südlich in den Staubereich der Donau einmündet, wurde der Linzer Bereich hochwasserfrei. Weiters wurde der Linzer Hafen durch den Staubereich auch bei Niederwasser voll schiffbar.

Siehe auch

Weblinks

Literatur

  • Gerhard A. Stadler, Manfred Wehdorn, Monika Keplinger, Valentin E. Wille: Architektur im Verbund (= Schriftenreihe der Forschung im Verbund 100). Springer Verlag, Wien u. a. 2007, ISBN 978-3-211-75795-6.