Krakauhintermühlen

Krakauhintermühlen
Wappen von Krakauhintermühlen
Krakauhintermühlen (Österreich)
Krakauhintermühlen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murau
Kfz-Kennzeichen: MU
Fläche: 80,76 km²
Koordinaten: 47° 11′ N, 13° 59′ O47.1813.981260Koordinaten: 47° 10′ 48″ N, 13° 58′ 48″ O
Höhe: 1260 m ü. A.
Einwohner: 552 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 6,84 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8854
Vorwahl: 03535
Gemeindekennziffer: 6 14 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Krakauebene 27
8854 Krakauhintermühlen
Website: www.krakauhintermuehlen.at
Politik
Bürgermeister: Konrad Esterl (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(9 Mitglieder)
5
2
2
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Krakauhintermühlen im Bezirk Murau
Dürnstein in der Steiermark Frojach-Katsch Krakaudorf Krakauhintermühlen Krakauschatten Kulm am Zirbitz Laßnitz bei Murau Mariahof Mühlen Murau Neumarkt in Steiermark Niederwölz Oberwölz Stadt Oberwölz Umgebung Perchau am Sattel Predlitz-Turrach Ranten Rinegg Sankt Blasen Sankt Georgen ob Murau Sankt Lambrecht Sankt Lorenzen bei Scheifling Sankt Marein bei Neumarkt St. Peter am Kammersberg St. Ruprecht-Falkendorf Scheifling Schöder Schönberg-Lachtal Stadl an der Mur Stolzalpe Teufenbach Triebendorf Winklern bei Oberwölz Zeutschach SteiermarkLage der Gemeinde Krakauhintermühlen im Bezirk Murau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Krakauhintermühlen ist eine Gemeinde mit 552 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Krakauhintermühlen liegt im Krakautal im Bezirk Murau im österreichischen Bundesland Steiermark. Das Krakautal ist ein Hochplateau, welches sich im südlichen Teil der Schladminger Tauern auf drei Gemeinden (Krakaudorf, Krakauhintermühlen und Krakauschatten) mit insgesamt etwa 1500 Einwohnern erstreckt.

In der Gemeinde existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Krakauhintermühlen.

Geschichte

Ab dem 6. Jahrhundert rodeten slawische Siedler das Gebiet. Ab dem 9. Jahrhundert kamen auch bairische Siedler in das Krakautal. Im Mittelalter gab es verschiedenste Grundherren. Ab dem 17. Jahrhundert war das Gebiet überwiegend im Besitz der Fürsten Schwarzenberg. 1791 wurde das Vikariat St. Ulrich in Krakauebene errichtet und 1829 zur Pfarre erhoben. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

Politik

Bürgermeister ist Konrad Esterl (ÖVP). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 5 ÖVP, 2 SPÖ, 2 FPÖ

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. März 1982.
Wappenbeschreibung: In Silber über einer schwarzen Krähe erhöht balkenförmig ein rotes Ornamentband von drei Fünfpaßrosetten.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

  1. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 33, 1983, S. 35

Weblinks

 Commons: Krakauhintermühlen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien