Krems (Traun)

Krems
Die Krems bei Neuhofen an der Krems

Die Krems bei Neuhofen an der KremsVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Oberösterreich; Traunviertel
Flusssystem Donau
Abfluss über Traun → Donau → Schwarzes Meer
Quelle KremsursprungVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehltVorlage:Infobox Fluss/QUELLHÖHE_fehlt
Mündung In Linz in die Traun48.24126694444414.315851111111Koordinaten: 48° 14′ 29″ N, 14° 18′ 57″ O
48° 14′ 29″ N, 14° 18′ 57″ O48.24126694444414.315851111111
Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSHÖHE_fehltVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 60 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 378 km²[1]
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
6 m³/s
Großstädte Linz
Kleinstädte Micheldorf, Kremsmünster, Neuhofen, Ansfelden
Gemeinden Kirchdorf, Schlierbach, Wartberg, Rohr, Kematen

Die Krems ist ein rund 60 Kilometer langer Nebenfluss der Traun in Oberösterreich.

Sie entspringt am Fuße der Kremsmauer in Micheldorf, fließt im Traunviertel nordwärts durch das oberösterreichische Alpenvorland und mündet südlich von Linz, nahe dem Stadtteil Ebelsberg, in die Traun.

Größere Gemeinden im Kremstal sind Micheldorf, Kirchdorf an der Krems, Schlierbach, Wartberg an der Krems, Kremsmünster, Rohr im Kremstal, Kematen an der Krems und Neuhofen an der Krems. Ansfelden wird bereits zum Oberösterreichischen Zentralraum gerechnet.

In Ansfelden befindet sich am rechten Kremsufer die Papierfabrik Nettingsdorf welche Kremswasser für den Produktionsprozess verwendet.

Nicht zu verwechseln ist dieser Fluss mit dem niederösterreichischen Fluss Krems.

Jahrhunderthochwasser 2002

Bei der Jahrhundertflut von 2002 kam es auch im Bereich der Krems zu großen Schäden.

Zwischen Neuhofen und Nöstlbach trat die Krems über die Ufer was dazu führte, dass große Teile von Nöstlbach überflutet wurden. Flussabwärts wurden ebenfalls einige Industriebetriebe (unter anderem das neu errichtete Werk von Gruber & Kaja und die Nettingsdorfer Papierfabrik) überflutet. Die Überschwemmung der Papierfabrik hatte zur Folge, dass Hackschnitzel und Baumstämme im gesamten Gemeindegebiet von Ansfelden verteilt wurden.

Im Bereich der Redersiedlung kam es in weiterer Folge zu einem Dammbruch wodurch Teile dieser Siedlung bis zu 1,5 Meter überschwemmt wurden.[2]

Als Folge der Schäden, wurden umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen getroffen. Zwischen Neuhofen und der Mündung in die Traun wurden einige Bereich wieder verbreitert und renaturiert. Weiters wurden 2 alte Brücken abgetragen und durch höhere Brücken ersetzt um Engstellen zu beseitigen.[3][4] In Planung ist ebenfalls ein Retentionsbecken im Bereich Wartberg mit einem Flächenbedarf von etwa 100 ha, welches bis zu 2,6 Mio m³ Wasser zurückhalten soll.[5]

Quellen

  1. Reinhard Wimmer: Flußordnungszahlen, Gewässersystemanalyse und Abflußregime der Traun. In: Die Traun - Fluß ohne Wiederkehr, Katalog des OÖ. Landesmuseums, 1992, 2. Band, S. 37 (PDF)
  2. Hochwasser in Ansfelden Aug. 2002.
  3. Information über die Hochwasserschutzarbeiten in Nöstlbach
  4. Hochwasserschutz der Stadtgemeinde Ansfelden
  5. Hochwasserschutzinformationen der Gemeinde Neuhofen