Krenglbach

Krenglbach
Wappen von Krenglbach
Krenglbach (Österreich)
Krenglbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 15,34 km²
Koordinaten: 48° 12′ N, 13° 57′ O48.20388888888913.956944444444310Koordinaten: 48° 12′ 14″ N, 13° 57′ 25″ O
Höhe: 310 m ü. A.
Einwohner: 2.987 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 194,72 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4631
Vorwahl: 07249
Gemeindekennziffer: 4 18 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Krenglbach
Krenglbacher Straße 9
4631 Krenglbach
Website: www.krenglbach.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Zeismann (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
13 SPÖ, 7 ÖVP, 3 FPÖ, 2 Grüne
Lage der Gemeinde Krenglbach im Bezirk Wels-Land
Aichkirchen Bachmanning Bad Wimsbach-Neydharting Buchkirchen Eberstalzell Edt bei Lambach Fischlham Gunskirchen Holzhausen Krenglbach Lambach Marchtrenk Neukirchen bei Lambach Offenhausen Pennewang Pichl bei Wels Sattledt Schleißheim Sipbachzell Stadl-Paura Steinerkirchen an der Traun Steinhaus Thalheim bei Wels Weißkirchen an der Traun Wels OberösterreichLage der Gemeinde Krenglbach im Bezirk Wels-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Krenglbach ist eine österreichische Gemeinde im Hausruckviertel im Bezirk Wels-Land in Oberösterreich mit 2987 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012).

Der zuständige Gerichtsbezirk ist Wels.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Krenglbach liegt auf 310 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,2 km, von West nach Ost 4,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 15,2 km². 14,5 % der Fläche sind bewaldet, 71,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde sind: Achleiten, Alkrucken, Au, Elmischhub, Forst, Gölding, Geigen, Gfereth, Haiding, Holzhäuser, Hungerberg, Kalteneck, Katzbach, Krenglbach, Nadernberg, Oberham, Radgattern, Öhlgraben, Schmiding, Unrading, Wieshof, Wundersberg.

Geschichte

985 wurde der Ort Chrenginpach als Standort einer Taufkirche des hl. Stephanus erstmals urkundlich erwähnt. 1160 findet man Chrengelbach in einer Urkunde des Stiftes Reichersberg am Inn. Zur Zeit der Reformation bekannten sich viele Bewohner zum lutherischen Glauben. Die Pfarre war der Oberhoheit der Pfarre St. Marienkirchen a. d. P. unterstellt. Während der Gegenreformation ließ Kaiserin Maria Theresia als Maßnahme der Katholiken eine Missionsstation errichten.

1784 wurde Krenglbach wieder eine selbständige Pfarre. Die Familie Kapsamer stellte von 1688-1823 die Schulmeister in der vom Stift St. Florian unterhaltenen Pfarrschule. Einige Mitglieder dieser Familie waren Schöpfer vieler bemalter Bauernmöbel, bekannt als Gunskirchner Möbel.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Gold auf grünem, dreimal gewelltem Schildfuß, darin eine silberne Wellenleiste, ein rotes, anstoßendes, durch einen Pfahl gespaltenes Tatzenkreuz. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Grün.

Das Gemeindewappen wurde 1984 durch die oberösterreichische Landesregierung verliehen. Es zeigt mit dem Tatzenkreuz das Wappen des Stiftes St. Florian, zu dem die Pfarre Krenglbach seit dem Mittelalter gehört. Die Zweiteilung symbolisiert die beiden christlichen Konfessionen in der Gemeinde, von denen der Protestantismus zur Zeit der Reformation stark verbreitet war. Die Wellenleiste steht für den namensgebenden Krenglbach.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Zoo Schmiding, Giraffen bei der Fütterung
  • Zoo Schmiding: der Zoo Schmiding ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit
  • Schloss Schmiding: urkundlich erstmals 1100 erwähnt, heute im Besitz der Familie Artmann die auf dem angrenzenden Areal den Zoo Schmiding (vormals Vogelpark Schmiding bzw. Zoologischer Garten Schmiding) errichtete
  • Schloss Haiding: Wasserschloss, 1340 erstmals erwähnt. Nach langen Zeiten des Verfalls wurde es ab 1970 renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So wird heute im Schloss - von etwa Ende des Sommers bis November - Kunst dargeboten, Literatur, Ausstellungen, Musik und Schauspiel.

Persönlichkeiten

Sohne und Töchter

  • Anton Reidinger (1839-1912), Pfarrer, Mundartdichter, Verfasser des Liedtextes "Es wird scho glei’ dumpa"

Politik

  • Bürgermeister ist Manfred Zeismann (SPÖ)

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2384 Einwohner, 2001 dann 2644 Einwohner, 2007 wurden 3073 Einwohner gezählt

Städtepartnerschaften

  • Császártöltés: Am 4. Juni 1994 wurde ein Partnerschaftsvertrag mit der ungarischen Partnergemeinde Császártöltés geschlossen.

Bildung

  • Kindergarten
  • Volksschule

Weblinks

 Commons: Krenglbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  • Karte im Digitalen Oberösterreichischen Raum-Informations-System (DORIS)
  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 7. Nachtrag (1984-1987). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 4, 1988, S. 229 (PDF)