Kronprinz-Rudolf-Warte

Bild der Kronprinz-Rudolf-Warte.
Sockel und die drei Eingänge der Warte.
Informationstafel mit Angaben zur Rudolfswarte.

Die Kronprinz-Rudolf-Warte – in Kurzform als Rudolfswarte bezeichnet – ist ein Aussichtsturm im südwestlichen Teil der steirischen Landeshauptstadt Graz. Ursprünglich wurde die Warte als Kronprinz Rudolph – Gloriette bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Daten

Die Stadt Graz wird im Westen vom Plabutsch-Buchkogel-Höhenzug begrenzt, welches seit 1956 Landschaftsschutzgebiet ist. Der Buchkogel liegt im südlichen Teil dieses Höhenzugs.

Die 11 m hohe Kronprinz-Rudolf-Warte befindet sich in 659 m auf dem Buchkogel. Der Sockel des Aussichtsturms ist aus Bruchsteinen gemauert und besitzt an drei Seiten Torbögen, die den Zugang zur Warte ermöglichen. Auf die runde Aussichtsplattform an der Spitze der Warte führt eine Wendeltreppe aus Eisen.

Die Aussicht von der Aussichtsplattform der Warte bietet einen Überblick über das Grazer Stadtgebiet, speziell über den südwestlichen Teil der Stadt mit den Bezirken Eggenberg, Straßgang und Wetzelsdorf.

Geschichte

Die Warte wurde ursprünglich im Jahre 1840 aus Stein und Holz gebaut. Sie hatte eine achteckige Form und erinnerte an einen Pavillon mit 8 Säulen der auf einem Sockel stand.

Im Jahre 1879 wurde die Warte vom steirischen Gebirgsverein zu Ehren von Kronprinz Rudolf, Sohn von Kaiser Franz Joseph I., neu errichtet und erhielt den Namen „Kronprinz Rudolph – Gloriette“.

In den Siebzigerjahren drohte der Warte das Ende, da der damalige Grundbesitzer, das Stift Admont und die Stadt Graz, sich nicht einig waren, wer für die Renovierungskosten aufkommen solle. Die Stadt Graz stellte darauf hin einen Abbruchbescheid aus. 1975 gründete der österreichische Alpenverein unter Präsident Hans Schnell eine Interessengemeinschaft und kam für die Instandsetzung der Warte durch die Sektion Graz des österreichischen Alpenvereins, dem FVV-Straßgang und der Berg- und Naturwacht Graz, auf. [1]

1995 wurde die Warte erneut nachgebessert.

Literatur

  • Renate Kniely: Aussichtswarten um Graz. In: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz. Band 38/39. Graz 2009. S. 413-457. Zur Rudolfswarte: S. 425-429.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Die Rudolfswarte ist 130 Jahre alt

47.03815.37485Koordinaten: 47° 2′ 16,8″ N, 15° 22′ 29,46″ O