Kulm (Gemeinde Eberau)

Der Ort Kulm im Burgenland ist ein Ortsteil der Gemeinde Eberau mit etwa 900 Einwohnern.

Kulm liegt als längsförmiges Schmalangerdorf an der Pinkafelder Weinstraße. Am Anger traufständige Streckhöfe aus dem 19. Jahrhundert, zum Teil bereits stark verändert. Ein ehemaliges Paulinerkloster, von 1460 bis 1482 erbaut, existiert nicht mehr. Ein Kellerviertel Prostrum - Szent Peterfá des Ortes am Osthang des Kulmer Waldes mit Weinkellern und Strohdächer liegen auf ungarischen Staatsgebiet und sind verfallen.

Die Filialkapelle Heilige-Dreifaltigkeit mit Glockenturm wurde 1821 errichtet. An nördlichen Ortsende steht eine Antoni-Säule aus dem Jahre 1725.

Im Dezember 2009 wollten die Innenministerin Maria Fekter und der Bürgermeister von Eberau hier eine Erstaufnahmestelle für Asylwerber bauen, was jedoch nach einer Volksbefragung am 21. Februar 2010 wieder verworfen wurde.

Literatur

  • DEHIO-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Burgenland. Kulm im Burgenland. Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1976, ISBN 3-7031-0401-5, Seite 163.

47.103816.4516Koordinaten: 47° 6′ 14″ N, 16° 27′ 6″ O