Kurt Tozzer

Kurt Tozzer (* 5. Dezember 1929 in Wien[1]; † 1. Juli 2012[2]) war ein österreichischer Fernseh- und Pressejournalist sowie Autor.

Leben

Nach der Volks- und Hauptschule absolvierte Tozzer eine Ausbildung zum Elektroingenieur. Anschließend begann er in der Zeitungsbranche zu arbeiten, anfangs als freier Mitarbeiter bei der Inseratenwerbung, als Pressefotograf und dann als Journalist. 1954 begann er ein festes Dienstverhältnis beim neu gegründeten „Bild-Telegraf“.[1] Weiters war er für den „Express“ und die „Wochenpresse“ tätig.[3] 1967 begann Tozzer zunächst als Pressechef beim ORF.[1] Später gestaltete und leitete er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1994 zahlreiche Sendereihen[4] wie beispielsweise das zeitkritische TV-Magazin „Horizonte“[3] und das Medienmagazin „Schwarz auf Weiß“. Im Ruhestand war er als freier Journalist tätig.[4] Unter anderem schrieb er als Kolumnist für „täglich Alles“ und für die Zeitschrift „Der Österreichische Journalist“.[3] Ab 1995 publizierte er zahlreiche Bücher, teilweise mit seinem ehemaligen ORF-Kollegen Günther Kallinger.

1970 wurde Tozzer für den Horizonte-Beitrag „Überleben“ mit dem Fernsehpreis der Österreichischen Erwachsenenbildung ausgezeichnet.[5]

Tozzer war verheiratet und hatte drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c d NÖ-ORF-Kulinarium: Palatschinken mit Marillenmarmelade; abgerufen am 30. Juli 2012
  2. Der Standard: Kurt Tozzer 1929 - 2012; abgerufen am 30. Juli 2012
  3. a b c Residenzverlag: Kurt Tozzer; abgerufen am 30. Juli 2012
  4. a b Sandammeer.at: Kurt Tozzer, Martin Majnaric: "Achtung Sendung"; abgerufen am 30. Juli 2012
  5. Verband Österreichischer Volkshochschulen: Preisträgerinnen seit 1967; abgerufen am 30. Juli 2012