Lackendorf

Lackendorf
Wappen von Lackendorf
Lackendorf (Österreich)
Lackendorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberpullendorf
Kfz-Kennzeichen: OP
Fläche: 12,71 km²
Koordinaten: 47° 35′ N, 16° 30′ O47.58944444444416.501111111111294Koordinaten: 47° 35′ 22″ N, 16° 30′ 4″ O
Höhe: 294 m ü. A.
Einwohner: 570 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 44,85 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7321
Vorwahl: 02619
Gemeindekennziffer: 1 08 24
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstrasse 27
7321 Lackendorf
Website: www.lackendorf.at
Politik
Bürgermeister: Werner Hofer (SPÖ)
Gemeinderat: (2012)
(13 Mitglieder)
8
5
Von 13 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Lackendorf im Bezirk Oberpullendorf
Deutschkreutz Draßmarkt Frankenau-Unterpullendorf Großwarasdorf Horitschon Kaisersdorf Kobersdorf Lackenbach Lackendorf Lockenhaus Lutzmannsburg Mannersdorf an der Rabnitz Markt Sankt Martin Neckenmarkt Neutal Nikitsch Oberloisdorf Oberpullendorf Pilgersdorf Piringsdorf Raiding Ritzing (Burgenland) Steinberg-Dörfl Stoob Unterfrauenhaid Unterrabnitz-Schwendgraben Weingraben Weppersdorf BurgenlandLage der Gemeinde Lackendorf im Bezirk Oberpullendorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Filialkirche zum Heiligen Rochus
Filialkirche zum Heiligen Rochus
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Krainatzkapelle (Johannes-Nepomuk-Kapelle),[1] 2009 restauriert; bei Hauptstraße 20
Marienkapelle (Schmeller-Kitt: Nikolauskapelle), erbaut 1693. (Auch: Nikloskapelle, 1883 von der Familie Franz und Maria Niklos errichtet.[1][Anm. 1]
Marienkapelle (Nikloskapelle) (47.5816816.5017)
Leichenhalle (Ortsfriedhof); neue Anbauten: Kriegerdenkmal, Urnenmauer (2012)

Lackendorf (ungarisch: Lakfalva, kroatisch: Lakindrof) ist eine Gemeinde mit 570 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Burgenland im Bezirk Oberpullendorf in Österreich. In der Gemeinderatssitzung vom 31. März 2011 wurde ein Wappen für die Gemeinde Lackendorf beschlossen,[2] am 17. Juni 2012 fand auf dem Kirchenberg die feierliche Übergabe des Wappens an die Gemeindevertreter statt.[3]

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland; sie ist kongruent mit der gleichnamigen Katastralgemeinde und ist darin die einzige Ortschaft.

Geschichte

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Lackendorf dann in der Provinz Pannonia.

Die erste urkundliche Nennung der Gemeinde erfolgte im Jahr 1222 als major Louku. König Andreas II. tauschte es damals samt Weppersdorf vom Grafen Nikolaus Szàk gegen andere Besitzungen ein und verlieh es Graf Pousa (Sohn des Botus) für seine treuen Dienste in Griechenland. 1229 urk. Nennung "maior Lok", 1482 Lakendorff, 1499 Lägkendorff, 1531 Lägkndorf und 1553 Lackendorf. Nahe der Ortschaft nimmt man einen kleinen See an, der nur bei großen Regenfällen bestanden haben dürfte, ansonsten aber nur eine große Lacke war. [4]

Bis zum 15. Jahrhundert erfolgte unter dem Grafengeschlecht der Athinai eine rasche Entwicklung der Ansiedlung. 1425 überließ Sigismund Athinai seine zu Landsee gehörigen 14 Besitzungen, darunter Lackendorf, dem Palatin Nikolaus (Miklós) Garai und seiner Frau. 1482 bekam Ulrich von Grafenegg die Herrschaft Landsee von König Matthias verliehen, sein Sohn verkaufte die Herrschaft 1506 dem Freiherrn Sigismund von Weißpriach. Dessen Sohn, Hans von Weißpriach, bis 1548 Inhaber der Herrschaft, siedelte nach den Verwüstungen durch den Türkensturm 1532 in den Dörfern Lackendorf, Lackenbach, Horitschon, St. Martin und Unterfrauenhaid Kroaten an. [4]

Die Besiedlung war um die Mitte des 16. Jahrhunderts abgeschlossen. Nach dem Tod des Hans von Weißpriach kam es zu einem raschen Wechsel der Besitzer: 1548–1553 Erasmus, Christoph und Andreas Teuffl, 1553–1561 Nikolaus Oláh (Miklós Oláh), Erzbischof von Gran und als solcher Fürstprimas von Ungarn, 1561–1612 Nikolaus Császár und Tochter Ursula, die 1580 den protestantischen Franz Graf Dersffy heiratete. Deren Tochter ehelichte 1612 Nikolaus Esterházy de Galantha, was die Herrschaft zum Esterházyschen Besitz machte. [4]

Laut Urbar 1640 hatte Lackendorf 69 Lehensherren, von denen 13 Hofstätter waren und die fast ausschließlich kroatische Namen hatten. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde der Esterházysche Großbesitz verwaltungsmäßig in Präfektorate[5] neu eingeteilt, Lackendorf gehörte fortan zum Präfektorat Frauenkirchen[6]

1848 brachte den Bauern Standesfreiheit und neuen Aufschwung. Als eine der letzten Frondienstleistungen wurde der neue 2 km lange und 2 m tiefe Graben westlich des Ortes geschaffen. [6]

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Lakfalva verwendet werden.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Gemeidezusammenlegung

Mit 1. Jänner 1971 wurde Lackendorf im Rahmen des „Gemeindestrukturverbesserungsgesetzes“ durch einen Beschluss der Burgenländischen Landesregierung mit Raiding und Unterfrauenhaid zur neuen „Gemeinde Raiding-Unterfrauenhaid“ vereinigt.[7] Diese von der Bevölkerung als Zwang empfundene Zusammenlegung – der überwiegende Teil der Wahlberechtigten wünschte sich eine Vereinigung mit Lackenbach – wurde nie wirklich akzeptiert. Die Einwohner von Lackendorf fühlten sich, nicht zuletzt wegen des Untergangs ihres Gemeindenamens[8], innerhalb der Großverbandes immer wieder benachteiligt.

Vonseiten der Landesregierung wurde es als Zeichen der Ernsthaftigkeit gewertet, mit welcher die Großgemeinde die Gleichberechtigung aller Ortsteile wahrte, als der Gemeinderat von Raiding-Unterfrauenhaid im Mai 1977 beschloss[Anm. 2], die Aufbahrungshallen (Leichenhallen) in allen drei Ortsteilen zu gleicher Zeit in Angriff zu nehmen und gemeinsam fertigzustellen – und diese am 29. Oktober 1978, in drei konsekutiven Festakten, ihrer Bestimmung zu übergeben. [9]

Auf Grund der anhaltenden Widerstände und da sich Anfang 1988 noch immer mehr als 90 % der Lackendorfer Ortsbevölkerung für eine Gemeindetrennung ausgesprochen hatten[Anm. 3], wurde vom Gemeinderat Raiding-Unterfrauenhaid am 23. September 1988 ein einstimmiger Beschluss auf Trennung aller drei Ortsteile gefasst und, nach Klärung der Frage der Vermögensauseinanderlegung, am 27. April 1989 beim Amt der Landesregierung der Antrag auf Trennung eingereicht. [8] — Die Großgemeinde wurde in der Folge per Verordnung vom 6. September 1989 mit 1. Jänner 1990 wieder aufgelöst[10], womit Lackendorf – wie auch Raiding sowie Unterfrauenhaid – wieder eine den Grenzen der Katastralgemeinde folgende selbständige Gemeinde wurde.[11]

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung


Politik

Die Mandatsverteilung (13 Sitze) in der Gemeindevertretung ist 8 SPÖ, 5 ÖVP. FPÖ, Grüne und andere Listen traten bei der Gemeinderatswahl 2007 nicht an und haben demnach keine Mandate.[12]

Bürgermeister ist Robert Sellmeister von der SPÖ, der sich in der Direktwahl mit 58,56 % gegen Franz Tritremmel (41,44 %) durchgesetzt hat.[12] Vizebürgermeisterin ist Gerda Sternecker von der SPÖ. Die Gemeindeverwaltung wird auch nach der Gemeindetrennung von Unterfrauenhaid mitbesorgt, Amtsleiter ist Otto Scheu.

Sehenswürdigkeiten

  • Filialkirche St. Rochus:
    Ursprünglich 1663 aus Mitteln der Gläubigen neu errichtet (ohne Turm und Friedhof) und am 19. Februar 1673 durch Bischof Georg (György) Pongràcz eingeweiht. Zu jener Zeit hingen zwei Glocken in einem hölzernen Campanile neben der Kirche. 1886 wurde der westliche Turm mit dem Westgiebel an die Kirche angestellt und das alte Westportal nach außen versetzt. — Restaurierungen fanden statt in den Jahren 1887, 1943 sowie 1986.[13]
  • Krainatzkapelle (Johannes-Nepomuk-Kapelle)
  • Marienkapelle (Nikloskapelle) [Anm. 1]

Ortsgestaltung

Gemäß der Leitziele des Dorferneuerungskonzeptes vom März 2001 wurde im September 2009 die Umgestaltung des Platzes vor dem Gemeindeamt sowie des dem Amtshaus vorgelagerten Teils des Dorfangers beschlossen. Dies bedingte die Verlegung des Kriegerdenkmals vom Heldenplatz auf dem Dorfanger zum Vorplatz bei der Leichenhalle sowie den Neubau von Urnennischen.[14]

Literatur

  • Adalbert Ladislaus Görcz: Gemeindewahlordnung in der derzeit gültigen Fassung, Gemeindeordnungsnovelle 1970, Gemeindestrukturverbesserungesgesetz, Eisenstädter Stadtrechtsnovelle 1970, Ruster Stadtrechtsnovelle 1970, Schriftenreihe des Burgenländischen Gemeindebundes, Band 2, Burgenländischer Gemeindebund, Eisenstadt 1970. [15]
  • Helmut Grosina: Verbesserung der Gemeindestruktur im Burgenland. Amt der Burgenländischen Landesregierung, Eisenstadt 1971. [16]
  • Franz Glavanits, Michael Radax, Johann Zolles: Raiding-Unterfrauenhaid. Festschrift 750-Jahre Raiding, Unterfrauenhaid, Lackendorf. 1222 – 1975. Raiding-Unterfrauenhaid, Gemeinde Raiding-Unterfrauenhaid 1972. [17]
  • Adelheid Schmeller-Kitt (Bearb.), Friedrich Berg (Mitarb.): Burgenland. Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Topographisches Denkmälerinventar. Schroll, Wien 1976, ISBN 3-7031-0401-5.
  • Hilda Preiner: Die Wirtschaftsgeographie des Bezirkes Oberpullendorf. Diplomarbeit. Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 1977. [18]
  • Maria Magdalena Eichinger: Die Land- und Forstwirtschaft des Bezirkes Oberpullendorf. Diplomarbeit. Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 1978. [19]
  • Reinhold Rois: Die Sozialstruktur des Oberpullendorfer Bezirkes in den Jahren 1945 bis 1971. Diplomarbeit. Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 1978. [20]
  • Otmar Hasler: Kulturelle und soziale Bauten in Verbindung mit einer bestehenden Einrichtung am Beispiel Raiding-Unterfrauenhild. Diplomarbeit. Technische Universität Wien, Wien 1981. [21]
  • Rochuspresse. Kommunikationsmittel der Filialkirche Lackendorf. Pfarramt, Unterfrauenhaid 1989–2007, ZDB-ID 2478180-0. Später unter dem Titel: Miteinander verbunden. Pfarrblatt des Pfarrverbandes Unterfrauenhaid-Raiding-Lackendorf, Pfarramt, Unterfrauenhaid Mai 2008–, ZDB-ID 2478180-0.
  • Tina Gsertz: Möglichkeiten der Jugendarbeit im ländlichen Raum unter besonderer Berücksichtigung des Freizeitverhaltens Jugendlicher im Bezirk Oberpullendorf. Diplomarbeit. Akademie für Sozialarbeit der Stadt Wien, Wien 2002. [22]
  • Charlotte Wilfinger: Nutzung und Gestaltung des Dorfangers in Lackendorf. Diplomarbeit. Universität für Bodenkultur, Wien 2003. [23]
  • Judith Schöbel, Petra Schröck, Ulrike Steiner: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Oberpullendorf. Berger, Horn 2005, ISBN 3-85028-402-6.

Einzelnachweise

  1. a b Schöbel et al.: Kunstdenkmäler, S. 269.
  2. Robert Sellmeister: Informationsblatt April 2011, 4. April 2011, abgerufen am 18. August 2011.
  3. Robert Sellmeister: Informationsblatt Juni 2012 (1), 8. Juni 2012, abgerufen am 21. August 2012.
  4. a b c Schöbel et al.: Kunstdenkmäler, S. 265.
  5. Die Esterházy. In: August Ernst: Geschichte des Burgenlandes. 2. Auflage. Geschichte der österreichischen Bundesländer. Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1991, ISBN 3-7028-0311-4, S. 155 f. online.
  6. a b Schöbel et al.: Kunstdenkmäler, S. 266.
  7. Bgld LGBl 1970/44 § 3 Z 15
  8. a b Scheiden tut weh. (…) zum Thema. In: Burgenländische Freiheit. LIX. Jahrgang, Nr. 30/1989, S. 5. – Volltext online.
  9. Lackendorf, Raiding, Unterfrauenhaid: Drei moderne Aufbahrungshallen. In: Burgenländische Freiheit. XLVIII. Jahrgang, Nr. 44/1978, S. 32 f. – Volltext online.
  10. Bgld LGBl 1989/50
  11. Gemeinde Lackendorf: Aus der Ortschronik von Lackendorf (pdf-Datei, 304 KB, abgerufen am 21. November 2008)
  12. a b Gemeinde Lackendorf: Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2007 (pdf-Datei, 174 KB, abgerufen am 21. November 2008)
  13. Schöbel et al.: Kunstdenkmäler, S. 267.
  14. Robert Sellmeister: Dorferneuerung – Parkplatzumgestaltung, Kriegerdenkmal und Urnengräber. In: Gemeindenachrichten, September 2009 (3.). PDF, abgerufen am 17. August 2010.
  15. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  16. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  17. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  18. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  19. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  20. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  21. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  22. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.
  23. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.

Weblinks

 Commons: Lackendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Galerie

Panoramabild von Lackendorf, aufgenommen aus südwestlicher Richtung


Anmerkungen

  1. a b Schöbel et al., Kunstdenkmäler, S. 269 nennt und Foto-belegt die Marienkapelle, welche eine mit 1683 datierte Inschrifttafel aufweist, die 1976 in Schmeller-Kitt, Burgenland, S. 165 das Baujahr begründet und die als sog. Nikolauskapelle verzeichnet wird. Die Nikloskapelle wird bei Schöbel als eine weitere, jüngere Kapelle (ohne Bildbeweis) angeführt.
  2. Gestützt auf das Gesetz vom 15. Dezember 1969 über das Leichen- und Bestattungswesen im Burgenland (Burgenländisches Leichen- und Bestattungswesengesetz), Bgld LGBl 1970/16 § 34.
  3. Festgestellt im Wege einer von den beiden politischen Ortsparteien vorgenommenen Haus-zu-Haus-Befragung. – Die gesetzliche Grundlage für das Instrument der gemeindemitgliederbezogenen Volksabstimmung wurde erst im Juni selben Jahres als Burgenländisches Gemeindevolksrechtegesetz geschaffen (Bgld LGBl 1988/55 V. Hauptstück) und kam, obwohl ins Auge gefasst, im Falle der Trennung der Gemeindeteile von Raiding-Unterfrauenheid nicht zum Einsatz.
  4. Bildmitte: Krainatzkapelle (Johannes-Nepomuk-Kapelle); linker Bildrand: Milchsammelstelle (Estrade)
  5. Liegenschaft gemäß Gemeinderatsbeschluss vom 28. Dezember 2010 nunmehr im Eigentum der Oberwarter gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft reg.Gen.m.b.H.. In selber Sitzung wurde über die Vermietung der als Postzustellbasis zu nutzenden Veranstaltungshalle (Schulgasse 2) an die Österreichische Post AG positiv entschieden. – Siehe: Informationsblatt Dezember 2010, über web.archive.org abgerufen am 23. August 2012.
  6. Symbol für die führende Stellung des Ortes als Milchlieferant im Bezirk Oberpullendorf. – Siehe: Unser Heimatort Lackendorf. In: vs-lackendorf.schulweb.at, abgerufen am 15. April 2011.