Landesregierung Ratzenböck I

Die Landesregierung Ratzenböck I unter Landeshauptmann Josef Ratzenböck (ÖVP) bildete die Oberösterreichische Landesregierung in der XXI. Gesetzgebungsperiode des Oberösterreichischen Landtags von der Wahl Ratzenböcks als Landeshauptmanns am 19. Oktober 1977 bis zum Ende der Gesetzgebungsperiode am 24. Oktober 1979. Der Landesregierung Ratzenböck I folgte die Landesregierung Ratzenböck II nach.

Mit dem Rückzug Wenzels als Landeshauptmann am 19. Oktober 1977 endete die Amtszeit der Landesregierung Wenzl II. Noch am selben Tag wurde der bisherige Landesrat Josef Ratzenböck zum Landeshauptmann gewählt und als neuer Landesrat Johann Winetzhammer angelobt. Bis auf eine Änderung blieb die Zusammensetzung der Regierung in der restlichen Amtsdauer unverändert, lediglich Johann Diwold musste nach Tod am 19. Mai 1978 ersetzt werden. Als Landesrat folgte ihm Leopold Hofinger nach, der am 29. Mai 1978 gewählt wurde.

Regierungsmitglieder

Amt Name Partei Zuständigkeitsbereiche
Landeshauptmann Josef Ratzenböck ÖVP
Landeshauptmann-Stellvertreter Rupert Hartl SPÖ
Landeshauptmann-Stellvertreter Gerhard Possart ÖVP
Landesrat Leopold Hofinger ÖVP Agrar-, Jagd-, Fischerei-, und Feuerwehrwesen
Landesrat Rudolf Trauner ÖVP Wirtschaft, Gewerbe, Fremdenverkehr, Energie, Staatsbürgerschaft und Wahlangelegenheiten
Landesrat Johann Winetzhammer ÖVP Bauwesen und Umwelt
Landesrat Ernst Neuhauser SPÖ
Landesrat Hermann Reichl SPÖ Energierecht, Wasserrecht, Verkehrsgewerbe und Sozialwesen
Landesrat Josef Schützenberger SPÖ Gesundheit und Naturschutz
Vorzeitig ausgeschiedene Mitglieder der Landesregierung
Landesrat Johann Diwold ÖVP Agrar

Literatur

  • Harry Slapnicka: Oberösterreich - Die politische Führungsschicht ab 1945. Linz 1989 (Beiträge zur Zeitgeschichte Oberösterreichs 12)
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