Landgemeinde (Österreich)

Die Landgemeinde ist im Unterschied zur Stadtgemeinde eine Gemeinde auf dem Land – das heißt außerhalb der Stadtgebiete. Somit ist die Landgemeinde eine der untersten Formen der kommunalen Gliederung. Sie kann aus einem oder mehreren Ortsteilen, die in verschiedene Gemarkungen, welche wiederum in verschiedene Flure unterteilt sein können, bestehen. Landgemeinden mit mehreren Ortschaften, also ehemals selbstständigen Dörfern, entstehen häufig aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Effektivität der Verwaltung.

In der Verwaltungsgliederung Österreichs ist die Landgemeinde die häufigere (Normal-)Form einer Gemeinde (1405), in Unterscheidung zur Marktgemeinde (755), der Stadtgemeinde mit Stadtrecht, aber ohne Verfassung (197), und der Statutarstadt (15).[1]

Einzelnachweise

  1. Zahlen 2007, Statistik Austria