Landtagswahl in Vorarlberg 1979

Landtagswahl 1974
 %
60
50
40
30
20
10
0
57,46 %
(+0,52 %p)
29,04 %
(+1,45 %p)
12,50 %
(-1,35 %p)
1,00 %
(+0,10 %p)
keine
(-0,72 %p)
Sonst.
1974

1979


Die Landtagswahl in Vorarlberg 1979 fand am 21. Oktober 1979 statt. Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) konnte dabei nach 1974 erneut Stimmenanteile gewinnen und verzeichnete ein Plus von 0,5 %. Mit einem Gesamtergebnis von 57,5 % stellte sie wie bisher 22 der 36 Landtagsabgeordneten. Auch die Sozialistische Partei Österreichs (SPÖ) konnte zulegen und erreichte nach Gewinnen von 1,5 % mit 29,0 % das zweitbeste Wahlergebnis in Vorarlberg. Die SPÖ stellte damit weiterhin 10 Abgeordnete zum Landtag. Als Wahlverlierer ging die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) aus der Wahl hervor, die 1,4 % verlor, mit einem Ergebnis von 12,5 % jedoch ihre 4 Mandate halten konnte. Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) scheiterte hingegen mit 1,0 % (+0,1 %) erneut am Einzug in den Landtag.

Der Landtag der XXIII. Gesetzgebungsperiode konstituierte sich in der Folge am 6. November 1979 und wählte an diesem Tag die Landesregierung Keßler IV zur neuen Vorarlberger Landesregierung.

Inhaltsverzeichnis

Gesamtergebnis

Endergebnis der Landtagswahl 1979[1]
Ergebnisse 1979 Ergebnisse 1974 Differenzen
Wahlberechtigte 175.060 159.630 + 15.430
Wahlbeteiligung 94,06 % 94,17 % - 0,09 %
Stimmen  % Mand. Stimmen  % Mand. Stimmen % Mand.
Abgegebene Stimmen 164.669 150.323 + 14.346
Ungültig 3.539 2,15 %   3.550 2,36 %   - 11 - 0,21 %
Gültig 161.130 97,85 % 146.773 97,64 %   + 14.357 + 0,21 %
Partei
Österreichische Volkspartei (ÖVP) 92.579 57,46 % 22 83.571 56,94 % 22 + 9.008 + 0,52 % ± 0
Sozialistische Partei Österreichs (SPÖ) 46.800 29,04 % 10 40.498 27,59 % 10 + 6.302 + 1,45 % ± 0
Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) 20.140 12,50 % 4 20.333 13,85 % 4 - 193 - 1,35 % ± 0
Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) 1.611 1,00 % 0 1.317 0,90 % 0 + 294 + 0,10 % ± 0
Österreichische Demokratische Union (ÖDU) nicht kandidiert 757 0,52 % 0 - 757 - 0,52 % ± 0
Soziale Gerechtigkeitspartei (SGP) nicht kandidiert 297 0,20 % 0 - 297 - 0,20 % ± 0
Gesamt 161.130 100,00 % 36 146.773 100,00 % 36 + 14.357

Literatur

  • Josef Rauchenberger (Hrsg.): Stichwort Bundesländer – Bundesrat. Wahlen und Vertretungskörper der Länder von 1945 bis 2000. PR-Verlag, Wien 2000, ISBN 3-9011-1105-0.
  • Verbindungsstelle der Bundesländer beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Wahlstatistik. Die Wahlen in den Bundesländern seit 1945. Nationalrat und Landtage. 8. Auflage. s. n., Wien 1994.

Einzelnachweise

  1. Wahlstatistik. Die Wahlen in den Bundesländern seit 1945, S. 108

Weblinks