Laurein

Laurein
(ital.: Lauregno)
Wappen von Laurein
Laurein in Südtirol - Positionskarte.svg
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Bozen (Südtirol)
Bezirksgemeinschaft: Burggrafenamt
Einwohner:
(VZ 2011/31.12.2013)
345/340
Sprachgruppen:
(laut Volkszählung 2011)
96,71 % deutsch
3,29 % italienisch
0,00 % ladinisch
Koordinaten 46° 27′ N, 11° 4′ OKoordinaten: 46° 27′ N, 11° 4′ O
Meereshöhe: 1180 m s.l.m.
Fläche: 14,2 km²
Dauersiedlungsraum: 1,8 km²
Fraktionen: Tonna
Nachbargemeinden: Brez (TN), Cagnò (TN), Castelfondo (TN), Cloz (TN), Proveis (BZ), Revò (TN), St. Pankraz (BZ), Ulten (BZ)
Postleitzahl: 39040
Vorwahl: 0463
ISTAT-Nummer: 021043
Steuernummer:
Bürgermeister (2015): Hartmann Thaler (SVP)

Laurein ([laʊ̯ˈraɪ̯n]; italienisch: Lauregno) ist eine italienische Gemeinde mit 340 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in Südtirol am Deutschnonsberg etwa 20 km westlich von Bozen und etwa 45 km nördlich von Trient. Sie ist eine von drei deutschsprachigen Gemeinden im Nonstal.

Geografie

Nachbargemeinden

Laurein grenzt an die Gemeinden Brez, Cagnò, Castelfondo, Cloz, Proveis, Revò, St. Pankraz und Ulten.

Bevölkerungsentwicklung

Geschichte

Laurein wird im Jahr 1233 als «terra Lauregni» erstmals erwähnt, wobei zugleich von einem eigenen Laureiner Leiherechtconsuetudo locationum mansorum») als Hinweis auf die im 13. Jahrhundert erfolgte und wohl von Ulten ausgehende Besiedelung des Gebietes die Rede ist.[1] Sprachgeschichtlich wird der Name auf rätisch Lawara mit dem Suffix -onia zurückgeführt, was so viel wie „steiniges Gelände“ bedeutet.[2] Als moderne Fälschung im gelehrten Interesse gilt hingegen eine angebliche Erstnennung des Laureinerbergs in einem Edikt des Ostgotenkönigs Theoderich der Große von 505.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Politik

Bürgermeister seit 1952:[4]

  • Alois Kollmann: 1952–1980
  • Ignaz Kerschbamer: 1980–1990
  • Oswald Ungerer: 1990–2010
  • Hartmann Thaler: seit 2010

Weblinks

 Commons: Laurein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hannes Obermair: Nonsberger Regesten. Das Archiv Unterweg-Perger in Proveis In: «Der Schlern». 66. 1992. Heft 9, S. 587–600, Bezug S. 587.
  2. Egon Kühebacher: Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Bd. 1, Bozen 1995. ISBN 88-7014-634-0. S. 216.
  3. Richard Heuberger: Ein angebliches Edikt Theoderichs des Großen vom Jahre 505 aus dem Castrum Maiense über den Laureinerberg. In: Festschrift Karl Pivec (Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft 12). Hrsg. von Anton Haidacher und Hans Eberhard Mayer. Innsbruck 1966, S. 201–203.
  4. Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952. In: Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindeverband 1954–2004. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159, abgerufen am 16. November 2015 (PDF; 15 MB).