Leheneck

Das Adelsprädikat von Leheneck wurde 1601 der Tiroler Familie Lechner verliehen. Der Name findet erstmals im Wappenbrief aus demselben Jahre Verwendung. Eine Wappenabbildung findet sich im Archiv des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum (siehe auch Fischnaller).

Geschichtlicher Überblick

Die Lechner von Leheneck stammen ursprünglich aus Thaur, einer Gegend bei Innsbruck. Verliehen wurde der Titel Romedius Lechner. Erst Mitte Ende des 18. Jahrhunderts taucht der Name dann vermehrt im öffentlichen Leben auf. Mitglieder der Familie wurden hohe Geistliche, Gelehrte, Mediziner und Militärs. Auch Hofämter wie die des Münzmeisters und des Zöllners übernahm die Familie.

Aufgrund des Adelsaufhebungsgesetzes von 1919 sind heutzutage kaum noch Informationen über die Familie vorhanden. Der letzte dokumentierte Träger des Namens in Oesterreich war vermutlich Graziosa Lechner von Leheneck. Direkte Nachkommen des Geschlechtes dürfte es aber sowohl in Österreich und der Schweiz, wie auch Spanien geben. Die Spanische Linie fuehrt den Titel Baron Lechner von Leheneck.

Wappen

Wappen Lechner von Leheneck 1601 Tiroler Museum für Landeskunde Ferdinandeum Landeskunde Ferdinandeum

Beschreibung: In Gold und Rot schräglinks geteilt ein Löwe in verwechselten Farben. Auf den Schild ein Helm mit goldener Krone und wachsenden roten Löwen und gold-roten Helmdecken.

Literatur

  • Solbach L.A. S.242, 8 Mayrhofen, Geneal, L11 Tiroler Museum für Landeskunde Ferdinandeum