Leisbach

Polzerkreuz und „Pribos“-Hube
Detail vom Polzerkreuz: „Marienkrönung und Engel“

Leisbach (slowenisch Ležbe) ist ein Ortsteil von Keutschach, Zirka 3 Kilometer östlich vom Ortskern Keutschach gelegen. Er hat 107 Einwohner (Stand 2001) und liegt in 535 Metern Seehöhe.

Nachbarorte sind : Pertitschach, St. Nikolai, Sekirn, Migoriach, Viktring, und Reauz. Leisbach ist ein auf halber Strecke zwischen Klagenfurt und Keutschach gelegener Ort, der am Sonnenhang des unteren Keutschacher Seentals liegt. Der Name „Leisbach“ ist auf einen Bach zurückzuführen, der sich „leise“ durch den Ortskern von Leisbach schlängelt.

Geschichte

Eine genaue Datierung der Besiedelung von Leisbach kann nicht vorgenommen werden, dürfte jedoch im 13. Jahrhundert stattgefunden haben. 1237 war die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrkirche St. Georg zu Keutschach.

Polzerkreuz

Auf einer Böschung im Ortskern steht der bemerkenswerte Pfeilerbildstock mit schindelgedecktem Zeltdach und reicher volkstümlich barocker Bemalung (Marienkrönung und Engel). Das „Leisbacherkreuz“, wie es außerdem noch genannt wird, wurde vermutlich nach einem Hochwasser errichtet; laut Inschrift ist das Entstehungsjahr 1680. Restaurierungen gab es in den Jahren 1829, 1860 und 1878, im Jahre 1994 erhielt das Kreuz eine Neueindeckung und die Wandflächen wurden restauriert.

Bäuerliche Architektur

46.59432611111114.231458055556Koordinaten: 46° 36′ N, 14° 14′ O