Lembach im Mühlkreis

Lembach im Mühlkreis
Wappen von Lembach im Mühlkreis
Lembach im Mühlkreis (Österreich)
Lembach im Mühlkreis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Rohrbach
Kfz-Kennzeichen: RO
Fläche: 7,98 km²
Koordinaten: 48° 30′ N, 13° 54′ O48.49555555555613.895555555556552Koordinaten: 48° 29′ 44″ N, 13° 53′ 44″ O
Höhe: 552 m ü. A.
Einwohner: 1.562 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 195,74 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4132
Vorwahl: 07286
Gemeindekennziffer: 4 13 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 2
4132 Lembach im Mühlkreis
Website: www.gemeinde-lembach.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Kumpfmüller (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
13 ÖVP, 5 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Lembach im Mühlkreis im Bezirk Rohrbach
Afiesl Ahorn Aigen im Mühlkreis Altenfelden Arnreit Atzesberg Auberg Berg bei Rohrbach Haslach an der Mühl Helfenberg Hofkirchen im Mühlkreis Hörbich Julbach Kirchberg ob der Donau Klaffer am Hochficht Kleinzell im Mühlkreis Kollerschlag Lembach im Mühlkreis Lichtenau im Mühlkreis Nebelberg Neufelden Neustift im Mühlkreis Niederkappel Niederwaldkirchen Oberkappel Oepping Peilstein im Mühlviertel Pfarrkirchen im Mühlkreis Putzleinsdorf Rohrbach in Oberösterreich St. Johann am Wimberg St. Martin im Mühlkreis St. Peter am Wimberg St. Stefan am Walde St. Ulrich im Mühlkreis St. Veit im Mühlkreis Sarleinsbach Schlägl Schönegg Schwarzenberg am Böhmerwald Ulrichsberg OberösterreichLage der Gemeinde Lembach im Mühlkreis im Bezirk Rohrbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Lembach im Mühlkreis ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Rohrbach im oberen Mühlviertel mit 1562 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Rohrbach.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lembach im Mühlkreis liegt auf 552 m Höhe im oberen Mühlviertel und ist mit einer Gesamtfläche von 7,98 km² die zweitkleinste Gemeinde des Bezirks. 27,2 % der Fläche sind bewaldet, 61,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde

Atzesberg, Feichten, Graben, Lembach im Mühlkreis, Oberlembach, Obernort und Volkersdorf.

Nachbargemeinden

Putzleinsdorf Hörbich
Nachbargemeinden Altenfelden
Niederkappel

Wappen

Unbekannt ist, wer das Wappen verliehen hat, und wann es verliehen worden ist. Als Verleihungsjahr wird 1612 angenommen, da Kaiser Matthias am 23. Dezember dieses Jahres Lembach zum vollkommenen Markt erhoben hatte.

In der Wappensammlung des OÖ. Landesarchivs wird das Wappen der Marktgemeinde Lembach i.M. folgendermaßen beschrieben: In Blau ein goldener, schmaler Wellenbalken, oben und unten spiegelgleich begleitet von je einem goldenen, großen Stern, der von fünf ebensolchen, vom Balken aus halbkreisförmig angeordneten, kleinen Sternen umgeben ist.

Die Gemeindefarben sind Blau-Gelb

Geschichte

Um 1000 Gründung von Lembach durch die Falkensteiner am Übergang über den „langen Bach“, woraus sich über „Lengenbach“ der Name Lembach herleitet. Später Grundherrschaft durch die Herrschaften Falkenstein, Marsbach und Pürnstein. Erstmals wurde 1230 Lembach („Lengenbach“) urkundlich erwähnt und 1256 passauischer Gerichtssitz.

Ursprünglich im Ostteil des Fürstbistums Passau liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet.

Beginn des Oberösterreichischen Bauernkriegs (17. Mai 1626)
Zwischen Bauern und bayrischen Soldaten kommt es im Wirtshaus „Habach“ zum Streit, wobei 6 Soldaten erschlagen werden. Daraufhin wird von Obernort aus das vereinbarte Alarmzeichen für die große Bauernerhebung im Lande ob der Enns gegeben.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Im Jahre 1848 lässt der Leinenhändler Alois Johanniter als Dank für die Errettung vor dem Ertrinkungstod in der Donau eine Kapelle auf dem Mühlholzberg samt Kreuzweg errichten.

Um 1850 wird im Zuge der Auflösung der Grundherrschaft die Marktgemeinde Lembach geschaffen.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Bis Ende 2002 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Lembach, per 1. Jänner 2003 wurde die Gemeinde dem Gerichtsbezirk Rohrbach zugewiesen.

Politik

Zusammensetzung des Gemeinderates:

  • ÖVP - 13 Mandate
  • SPÖ - 5 Mandate
  • FPÖ - 1 Mandat

Bürgermeister ist Herbert Kumpfmüller von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1532 Einwohner, 2001 dann 1536 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bildung

  • VS Lembach
  • HS Lembach
  • Landesmusikschule Lembach

Söhne und Töchter

Sonstiges

Seit 1990 sorgt das Rote Kreuz mit der Ortsstelle Lembach für eine notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung von Lembach und den umgebenden Gemeinden. Vor dieser Zeit hatte das Grüne Kreuz diese Aufgabe inne.

Weblinks