Limbach im Burgenland

Limbach ist ein Ort der Gemeinde Kukmirn im Burgenland. Nach Ortsabstimmungen und dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates vom 30. Juni 2010 soll Limbach eine eigenständige Gemeinde werden. Die Vermögensaufteilung sollte innerhalb eines Jahres entschieden werden.[1] Am 1. Juni 2011 wurde vom Gemeinderat das vollständige Übereinkommen über den Plan der Vermögensaufteilung beschlossen. Nach diesem Beschluss muss Limbach bei der Trennung 530.000 Euro an Kukmirn bezahlen.[2] So wurde die Trennung der Stammgemeinde „Marktgemeinde Kukmirn“ in die neu zu bildenden Gemeinden „Limbach“ und „Kukmirn“ fixiert sowie die Stellung des Antrages an die Landesregierung auf Erlassung einer Trennungsverordnung beschlossen.[3] Das Land lehnte die Trennung jedoch mit Verweis auf eine angeblich nicht gegebene nachhaltige Lebensfähigkeit der Einzelgemeinden Anfang 2012 ab.[4]

Die Streusiedlung mit weit auseinander liegenden Berghäusern liegt im Hügelland zwischen Lafnitztal und Güssing. Es gibt Drei- und Vierseithöfe, meist mit Hoflauben. Die Filialkirche Mariä Heimsuchung wurde im Jahre 1835 errichtet.

Literatur

  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Burgenland. Limbach im Burgenland. Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1976, ISBN 3-7031-0401-5, Seite 171.
  • Benedikt Narodoslawsky: Der Aufstand. In: Datum. März 2011, abgerufen am 12. Juli 2011.

Einzelnachweise

  1. Limbach/Kukmirn: Gemeindetrennung: Vermögen wird aufgeteilt ORF Burgenland, 30. Juni 2010
  2. Kundmachung über Beschlüsse des Gemeinderates vom 1. Juni 2011
  3. kukmirn.at: Gemeindetrennung - Übereinkommen, Pressemeldung vom 16. Juni 2011, Zugriff am 26. August 2011
  4. orf.at - Kukmirn und Limbach: Keine Trennung

Weblinks

47.06065116.169515Koordinaten: 47° 4′ N, 16° 10′ O