Linus Kefer

Linus Kefer (* 21. Juli 1909; † 10. Jänner 2001) war ein österreichischer Pädagoge und Schriftsteller.

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Leben und Wirken

Er stammte aus Garsten und hatte 1933 erste Berührungspunkte mit dem Nationalsozialismus, worauf er wegen Verdachts auf eine damals illegale Betätigung für die NSDAP aus dem Schuldienst entlassen wurde.

Nach dem Anschluss fand er eine Anstellung im Reichspropagandaamt in Linz und arbeitete für örtliche Tageszeitungen. Kurz vor Antritt des Wehrdienstes wurde er zum Landesleiter der Reichsschrifttumskammer im Gau Oberdonau ernannt.[1]

Er war u.a. Mitglied der Innviertler Künstlergilde. Seine Werke wurden während des Krieges und danach teilweise gemeinsam mit jenen anderer Autoren veröffentlicht.

Werke

  • Weissagungen der Regenmacher, Salzburg, 1969
  • Der Sturz des Blinden, Jena, 1938, Wien 1952 und 1963
  • Das verschlossene Zimmer, Wien, 1959
  • Die Kinder des Richters, Wien 1959
  • Die Nacht des Hirten, Jena, 1943

Literatur

Einzelnachweise

  1. Linus Kefer, in Schriftstellerbiografien auf der Webpräsenz von forum oö geschichte