Liste der Bündnisobleute des Bündnisses Zukunft Österreich

Diese Liste der Bündnisobleute des BZÖ listet alle Parteiobleute des BZÖ auf Bundes- und Länderebene auf. Die Bundes- und Landesobleute werden in der Regel als Bündnisobmänner oder Bündnisobfrauen bezeichnet. In Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg tragen die Parteiobleute die Bezeichnung Landesparteiobmann oder Landesparteiobfrau.

Inhaltsverzeichnis

Bundesebene

Nach dem Tod von Jörg Haider wurde am 12. Oktober 2008 Stefan Petzner zu dessen Nachfolger designiert.[1] Petzner geriet jedoch nach äußerst emotionalen Medienauftritten, in denen er ausführlich über seine private Beziehung zu Haider sprach, in die parteiinterne Kritik. Am 19. November trat Petzner in der Folge von seiner Funktion als geschäftsführender Bündnisobmann zurück und übergab das Amt an Herbert Scheibner, wobei Petzner von einem „freiwilligen Wechsel“ sprach.[2] Scheibner sah sich selbst nur als „Übergangslösung“ und kandidierte am folgenden Parteitag nicht für das Amt des Bündnisobmanns. Beim Bundesparteitag des BZÖ am 26. April 2009 in Linz wurde Klubobmann Josef Bucher zum Bundesparteiobmann gewählt.

  • Jörg Haider (17.April 2005 - 23. Juni 2006)
  • Peter Westenthaler (23. Juni 2006 - 30. August 2008)
  • Jörg Haider (30. August 2008 - 11. Oktober 2008)
  • Stefan Petzner (12. Oktober 2008 - 19. November 2008)
  • Herbert Scheibner (19. November 2008 - 26. April 2009 geschäftsführender Parteichef)
  • Josef Bucher (seit 26. April 2009)

Landesebene

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

  • Anton Wattaul (29. Jänner 2006 - 18. Juli 2006)
  • Peter Staudigl (24. November 2007, am 11. März 2008 zurückgetreten)
  • Christine Döttelmayer[5] (am 25.Februar 2009 Amt zurückgelegt)[6]
  • Ewald Stadler (ab 3. April 2009) [7]

Oberösterreich

Salzburg

Das BZÖ Salzburg wurde am 18. März 2007 gegründet und von Eduard Mainoni als Landesobmann geführt. Am 30. Juni 2007 trat er von seiner Funktion als Landesobmann zurück[8] und wurde interemistisch durch seinen Stellvertreter Robert Stark ersetzt. Dieser führte die Geschäfte in der Folge als geschäftsführender Landesobmann.[9] Am 22. November 2008 wurde Stark schließlich mit 100 Prozent der Stimmen offiziell zum Landesobmann des BZÖ Salzburg gewählt.[10]

  • Eduard Mainoni (18. März 2006 - 30. Juni 2007)
  • Robert Stark (ab 22. November 2008)

Steiermark

Tirol

  • Hans Jörg Stock (31. März 2006 - April 2008)
  • Marina Steixner[11]
  • Gerhard Huber (ab 19.April 2009) [12]

Vorarlberg

[14]

Wien

  • Günther Barnet (2005 - 8. Mai 2007)
  • Michael Tscharnutter (ab 2. Juni 2007)

Anmerkungen

Laut Statuten wird ein Landesobmann alle vier Jahre an einem sogenannten Landeskonvent gewählt. [15]

  1. orf.at Politik: BZÖ regelt Haider-Nachfolge, 12. Oktober 2008
  2. orf.at "Freiwilliger Wechsel", 19. November 2008
  3. ORF Kärnten Politik: BZÖ-Parteitag: 96,2 Prozent für Uwe Scheuch, 15. November 2008
  4. Bucher mit 99,6 Prozent zum BZÖ-Landesobmann gewählt vom 30. Januar 2010.
  5. Lediglich geschäftsführende Funktion, wurde nie gewählt
  6. Wiener Zeitung: Kurz notiert, 17. März 2009
  7. Die Presse Ewald Stadler neuer Obmann des BZÖ-Niederösterreich , 6.April 2009
  8. ORF Salzburg Fortan einfaches Parteimitglied: Mainoni: Rückzug als BZÖ-Landesobmann, 30. Juni 2007
  9. chilli.cc Es ist was faul im Staate Österreich: Die jungen Orangen schimmeln vor sich hin, 25. März 2008
  10. derstandard.at Robert Stark zum Obmann des BZÖ Salzburg gewählt, 22. November 2008
  11. Lediglich geschäftsführende Funktion
  12. Kleine Zeitung Gerhard Huber zum Obmann des Tiroler BZÖ gewählt, 19.April 2009
  13. ORF Vorarlberg Politik: BZÖ-Landesobmann Eccher tritt zurück, 28. Dezember 2007
  14. [1]
  15. Statuten des BZÖ

Weblinks