Liste der Europaschutzgebiete in Vorarlberg

In Vorarlberg gibt es 23 Natura 2000-Gebiete (Europaschutzgebiete) mit einer gesamten Fläche von etwa 210 km². Die Natura 2000-Gebiete machen etwa 8 % der Landesfläche von Vorarlberg aus.

Inhaltsverzeichnis

Die Natura 2000-Gebiete im Vorarlberger Naturschutzrecht

Durch die zwei Europäischen Naturschutzrichtlinien, die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (92/43/EWG) und die Richtlinie über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtlinie, 79/409/EWG) ist Österreich verpflichtet, Gebiete, die für den gemeinschaftliche Umweltschutz der Europäischen Union von Interesse sind, zu melden. Diese gelten dann als „vorgeschlagen“ (proposed Site of Community Importance … pSCI), und werden dann seitens der EU bestätigt, in eine gemeinsame Liste eingetragen, und in das Natura 2000-Netzwerk integriert (als Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung nach der Habitat-Richtlinie … SCI/SAC und als Besondere Schutzgebiete nach der Vogelschutzrichtlinie … SPA – letztere brauchen keine ausdrückliche Bestätigung). Die Mitgliedstaaten hatten bis Juni 1995 alle Gebiete, die von gemeinsamem europäischem Interesse sein könnten, an die Europäische Kommission zu melden, das erfolgte anfangs durch die Länder direkt, 2003 erstellte Österreich eine gemeinsame Nationale Liste,[1] und mit 2004 trat die erste Liste der Gebiete gemeinschaftlicher Bedeutung in Kraft, und auch die Vogelschutzgebiete wurden in das Natura 2000-Netzwerk integriert. Eine gemeinsame Liste der FFH-Gebiete für den alpinen Raum (Alpenkonventionsgebiet) wurde am 25. Jänner 2004 beschlossen. Seither werden von den Landesregierungen einzelne Gebiete nachgenannt, wo noch Schutzbedarf besteht.[2] So sind noch einige Important Bird Areas des BirdLife International ohne nationalen/gemeinschaftsrechtlichen Schutz</ref>, die Gemeinschaftsliste mehrfach aktualisiert.[Q 1] Es besteht eine regelmäßige Berichtspflicht, und die Verpflichtung zur Überwachung (Monitoring) der Schutz- und Entwicklungsziele der Räume.

Es obliegt anschließend den Mitgliedstaaten, geeignete Schutzinstrumente auszuwählen. In Österreich, wo Naturschutz auf Landesebene geregelt, ist, sind das durchwegs eine der landesrechtlichen Schutzkategorien. In Vorarlberg werden die Natura-2000-Gebiete unter der Bezeichnung Europaschutzgebiet landesrechtlich als allgemeines Schutzgebiet nach § 26 Absatz 4 Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung[Q 2] erklärt:

„Gebiete, die zur Bewahrung, Entwicklung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der in ihnen vorkommenden Lebensräume des Anhangs I oder der Tier- und Pflanzenarten des Anhangs II der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 oder der in ihnen vorkommenden Vogelarten des Anhangs I der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 geeignet und von gemeinschaftlicher Bedeutung sind, können durch Verordnung der Landesregierung zu Europaschutzgebieten erklärt werden.“

Details sind im 2. Abschnitt Europaschutzgebiete (Natura 2000 Gebiete) §§ 13–15 Naturschutzverordnung[Q 3] geregelt.[3] Weitere relevante Einbindungen finden sich im Gesetz über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt (LGBl.Nr. 20/2001), dem Gesetz über die Fischerei in den Binnengewässern (Fischereigesetz LGBl.Nr. 47/2000, mit Durchführungsverordnung) und dem Gesetz über die Bodenseefischerei (Bodenseefischereigesetz LGBl.Nr. 1/2002).[4]

Die Vorarlberger Europaschutzgebiete wurden allesamt mit der Naturschutzverordung i.d.F. 36/2003 erklärt (Anhang: Verzeichnis der Natura 2000 Gebiete), nur das Gebiet Verwall hat eine eigene Verordnung (56/2003), und das Gebiet Soren, Gleggen–Köblern, Schweizer Ried und Birken–Schwarzes Zeug wurde nach einem EU-Gerichtshof-Urteil mit 60/2007 erweitert.[5]

Liste der Europaschutzgebiete

Legende

  • Kennziffer des Gebiets (Sitecode 97/266/EG 1.2.)[Q 4]
  • Nr. des Gebiets in VOGIS
  • FFH … alle Fauna-Flora-Habitatgebiete (Gebiete gemeinschaftlicher Bedeutung, GGB/SCI); Nummerierung der Naturschutzverordnung (Anhang)[Q 3]
  • VS … alle Vogelschutzgebiete (Besondere Schutzgebiete BSG/SAC); Nummerierung der Naturschutzverordnung (Anhang)[Q 3]
  • Bezeichnung des Gebiets (97/266/EG 1.7.)[Q 4]
  • bRbiogeographische Region (Dok. Hab. 95/10):
    A … alpine biogeographische Region (Alpenraum, in etwa Raum der Alpenkonvention)
  • Bezirk (Gem.)Politische Bezirke und Gemeinden, in denen das Gebiet liegt, oder die Anteil haben[6]
  • Lage … Region und Kartenlink für die Geokoordinaten des Gebietsmittelpunkts (97/266/EG 2.1.)[Q 4]
  • Fl. … Fläche in Hektar (97/266/EG 2.2.)[Q 4]
  • HöheHöhenlage des Gebiets von–bis (sortierbar nach Mittelwert)
  • Typ … Gebietstyp(97/266/EG 1.1.)[Q 4], Lagebeziehung zu anderen Natura-2000-Gebieten(T.)
  • Dat./Qu. … Datum der Meldung, allfällig Bestätigung des Gebiets durch die EK; Rechtsquelle der landesrechtliche Umsetzung: Bekanntmachung und Schutzzielerklärung im Landesgesetzblatt
  • pL/A … Vorhandensein von einem oder mehreren prioritären natürlichen Lebensraumtypen und/oder einer oder mehrerer prioritärer Arten im Sinne von Artikel 1 der Richtlinie 92/43/EWG
  • Anmerkungen und sonstiger Schutz (Sortierbar nach IUCN-Kategorie bzw. nationalem/internationalem und sonstigem Schutz/alleiniger EU-Schutzstellung

Liste

Kennziffer
Nr. VOGIS FFH Nr. VS Nr. Bezeichnung bR Bezirk (Gem.) Lage/G. Fl. [ha] Typ (T.) Höhe Dat./Qu. pL/A Anmerkungen
AT3401000 01 08 0 Rohrach[7][8]
(Naturschutzgebiet Rohrach)
A Bregenz (Hohenweiler, Möggers) Leiblachtal; Allgäuer Alpen
Karte47.5877777777789.8161111111111600
48,19 B 480 – 720 1995 * NSG Rohrach (43/92)
AT3402000 03 07 04 Rheindelta[9][10] A Bregenz (Fußach, Hard, Gaißau), Dornbirn (Höchst) RheintalBodensee
Karte47.5008333333339.6408333333333400
2.065,65 C 400 1995 * NSG Rheindelta (57/92, 972 ha); auch RS (Nr. 275), Teil d. IBA Lauteracher Ried und Rheindelta (AT055, 3.652 ha); grenzt an Schweizer WZVV-R. Alter Rhein: Rheineck (NSG Altenrhein, Nr. 103, 36,38 ha)
AT3403000 04 06 0 Mehrerauer Seeufer–Mündung der Bregenzerach[11][12] A Bregenz (Bregenz, Hard) RheintalBodensee
Karte47.5072222222229.7030555555556400
118,03 B 400 1995 * NSG/EU Mehrerauer Seeufer− Bregenzerachmündung (33/91); LIFE-Natur Projekt 2001–2005
AT3404000 07 0 03 Lauteracher Ried[13][14] A Bregenz (Hard, Lauterach) Rheintal
Karte47.4641666666679.7016666666667400
579,71 A 400 1995 LSG (63/2007, ehem. GLT 22/66), zahlreiche Teilflächen auch SG Streuewiesen Rheintal–Walgau (61/95); Teil d. IBA Lauteracher Ried und Rheindelta (AT055, 3.652 ha); grenzt an EU Soren, Gleggen–Köblern, Schweizer Ried und Birken–Schwarzes Zeug (AT3422000)
AT3405000 06 02 0 Bregenzerachschlucht[15][16] A Bregenz (Alberschwende, Bregenz, Buch, Doren, Kennelbach, Langen b.B., Wolfurt) Bregenzerwald / Bodensee; Allgäuer Alpen / Bregenzerw.- Gebirge
Karte47.4913888888899.8136111111111500
434,02 B 420 – 600 1995 * teilw. (ca. 120 ha)[17] in grenzübergreifendem NPK Nagelfluhkette (insg. 40.064 ha)
AT3406000 05 09 0 Witmoos[18][19] A Bregenz (Langen b.B.) Rheintal; Allgäuer Alpen
Karte47.5033333333339.8475565
18,19 B 560 – 570 1995 * liegt in grenzübergreifendem NPK Nagelfluhkette (insg. 40.064 ha)
AT3407000 08 03 0 Fohramoos[20][21] A Bregenz (Schwarzenberg), Dornbirn (Dornbirn) Rheintal / Bregenzerwald; Bregenzerw.- Gebirge
Karte47.4202777777789.80388888888891150
54,30 B 1135 – 1170 1995 * bis auf Randbereiche auch NSG (27/74, ca. 55 ha)
AT3408000 11 01 01 Bangs–Matschels[22][23]
(Bangser Ried–Matschels)
A Feldkirch (Feldkirch) Rheintal
Karte47.2722222222229.5388888888889430
447,42 C 430 – 444 1995 * 2 Teile: NSG Bangser Ried und Matschels (52/74 resp. 53/74); grenzt an iechtenst. NSG (1978/32) und Ramsar-Gebiet (Nr. 529) Rugeller Riet
AT3409000 13 05 0 Ludescherberg[24][25] A Bludenz (Ludesch) Walgau; Lechqu.-Geb.
Karte47.2002777777789.8008333333333690
377,35 B 580 – 800 1995 * enthält öSG Brunnengarten (Ludesch/2003)
AT3410000 12 04 0 Gadental[26][27] A Bludenz (Sonntag) Großes Walsertal; Lechqu.-Geb.
Karte47.2259.99638888888891732
1.543,77 B 890 – 2573 1995 * enthält kleineres NSG Gadental (40/87, 1.336 ha), vollst. in Kernzone d. BP Großes Walsertal (AUS05; 33/2000)
AT3411000 16 0 02 Bergwälder Klostertal[28][29]
(Klostertaler Bergwälder)
A Bludenz (Bludenz, Dalaas, Innerbraz, Klösterle) Klostertal; Lechqu.-Geb.
Karte47.1372222222229.97916666666671180
2.143,30 A 580 – 1780 1995 enthält (bis auf ca._ 0,5 ha)[17] SG Bödener Magerwiesen (30/91); ca. 1.500 ha auch IBA Steilhangwälder im Klostertal (AT053, 2.271 ha)
AT3412000 20 0 05 Verwall[30][31] A Bludenz (Gaschurn, Klösterle, St. Gallenkirch, Silbertal) Arlberg / Klostertal / Montafon; Verwall
Karte47.0610.0822222222222083
12.057,22 F 1300 – 2896 1995 (LGBl. 56/2003, 33/2007) [Q 5] ehem. NSG (47/99); EU Verwall (56/2003)[32] enthält das BSG und das GGB Wiegensee (AT3413200), angrenzend auch GGB Schuttfluren Tafamunt (AT3422000); Vlbg. Teil des IBA Silvretta und Verwall (AT052, insg. 31.878 ha)
AT3413000 23 10 0 Wiegensee[33][34] A Bludenz (Gaschurn) Montafon; Verwall
Karte46.97694444444410.0951950
64,74 G 1920 – 1980 1995 (LGBl. 56/2003, 33/2007) [Q 5] * Bestandteil des EU (56/2003)[32]/ BSG Verwall (AT3412000)
AT3414000 02 17 0 Leiblach[35][36] A Bregenz (Hörbranz) Leiblachtal / Bodensee; Allgäuer Alpen
Karte47.5530555555569.7411111111111405
7,62 B 393 – 418 2002 * grenzt an bayer. LSG Bayerisches Bodenseeufer (00388.01 [LI-02], 952,16 ha)
AT3415000 21 22 15 0 Alpenmannstreu Gamperdonatal[37][38] A Bludenz (Nenzing) WalgauBrandnertal; Rätikon
Karte47.0855555555569.65388888888892000
37,61 B 1500 – 2040 2002 * 2 Teilflächen: 14,10 ha am Otterkirchle47.0833333333339.66944444444441650; 23,51 ha westl. Teilbereich47.0872222222229.63611111111111875 in PSG Nenzinger Himmel (16/58)
AT3416000 14 15 11 0 Spirkenwälder Saminatal[39][40] A Feldkirch (Frastanz) Walgau; Rätikon
Karte47.1652777777789.60251510
477,57 B 824 – 2191 2002 * 2 Teilflächen: 449,64 ha östl. der Samina47.16259.61251480; 27,93 ha westl. der Samina47.1691666666679.5922222222222965 in GLT Drei Schwestern (26/76); grenzt an Liechtenst. WR Garsälli/Zegerberg (2000/230) bzw. IBA Garselli–Zigerberg, Alpengebiet (LI002)
AT3417000 19 14 0 Spirkenwälder Brandnertal[41][42] A Bludenz (Bürserberg) WalgauBrandnertal; Rätikon
Karte47.1259.75251385
104,74 B 1032 – 1742 2002
AT3418000 18 13 0 Spirkenwald Oberer Tritt[43][44] A Bludenz (Nenzing) Walgau; Rätikon
Karte47.1355555555569.70861111111111775
11,87 B 1712 – 1836 2002 *
AT3419000 17 12 0 Spirkenwälder Innergamp[45][46] A Bludenz (Nenzing) Walgau; Rätikon
Karte47.1594444444449.64751675
43,87 B 1496 – 1849 2002 *
AT3420000 26 19 0 Unter-Überlutt[47][48] A Bludenz (Sonntag) Großes Walsertal; Lechqu.-Geb.
Karte47.2522222222229.97166666666671250
22,85 B 1080 – 1432 2002 in BP Großes Walsertal (AUS05; 33/2000)
AT3421000 09 10 18 0 Gsieg–Obere Mähder[49][50]
(Gsieg–Obere Mäder)
A Dornbirn (Lustenau) Rheintal
Karte47.3986111111119.6847222222222410
73,13 B 410 2002 (LGBl. 72/2004) [Q 6] 2 Teile: Gsieg47.4038888888899.6888888888889406 (29,51 ha); Obere Mähder47.3952777777789.6802777777778409 (43,62 ha); vollst. NSG (23/94); angrenzend an Ob. Mäder auch Teilfl. d. SG Streuewiesen Rheintal–Walgau (61/95)
AT3422000 24 16 0 Schuttfluren Tafamunt[51][52] A Bludenz (Gaschurn) Montafon; Verwall
Karte46.97333333333310.0691666666671380
68,43 B 1046 – 1802 2007 grenzt an BSG Verwall (AT3412000)
AT3423000 25 20 06 Soren, Gleggen–Köblern, Schweizer Ried und Birken–Schwarzes Zeug[53][54] A Bregenz (Lauterach, Wolfurt), Dornbirn (Dornbirn, Lustenau) Rheintal
Karte47.4480555555569.6986111111111400
317,62 C 400 2002 (LGBl. 12/2007) [Q 7] 3 Teilgebiete; grenzt an BSG (AT3405000) u. LSG (82/97) Lauteracher Ried; enthält Teilfl. d. SG Streuewiesen Rheintal–Walgau (61/95); erg. mit SG Pufferzonen außerhalb des Natura 2000 Gebietes (60/2007, ca. 81 ha)
gesamt 23 Gebiete gesamte geschützte Fläche(Fl.) 21.117,20 … 8,1 % (19) d. Fläche von Vorarlberg (ca. 260.100 ha)
… ca. 28 % ( 27) d. Gesamtschutzfläche rechtlich (ca. 76.000 ha)(SFl.)
davon 12 mit besonderen Schutzbestimmungen mit ca. 5.590 00 … ca.  14 d. Europaschutzgebiets in Vorarlberg
Quelle und Stand: UBA, BMLFUW, Land Vorarlberg, VoGIS/Vorarlbergatlas: Nationale Liste Gesamtmeldung April 2004 (mit erg.); EK, EEA: Liste alpine g.R., 4. akt. 8. Feb. 2011[Q 1]
:Stand dieser Liste: Juni 2011.
(G.) Koordinaten (nur FFH) in 2010/42/EU[Q 1], präziser jew. im NATURA 2000 Data Form
(Fl.) Fläche in 2010/42/EU[Q 1], Data Form oder anderer Quelle (Flächenangaben je nach Maßstab der Aufnahme und/oder Datum der Publikation abweichend)
(SFl.) Gesamtschutzfläche rechtlich: Schutzbestimmungen der Bundes-, Landes- und Gemeindeebene, Europarecht und internationale Abkommen – Überlappung herausgerechnet
(T.) 97/266/EG 1.1. Gebietstyp:[Q 4]
A … Ausgewiesenes BSG ohne Verbindung zu anderem Natura 2000-Gebiet
B … GGB ohne Verbindung zu einem anderen Natura 2000-Gebiet
C … Die Fläche des GGB entspricht dem ausgewiesenen BSG
D … BSG, das ein anderes Natura 2000-Gebiet berührt (in anderem Verwaltungsgebiet, GGB oder BSG)
E … GGB, das ein anderes Natura 2000-Gebiet berührt (in anderem Verwaltungsgebiet, GGB oder BSG)
F … BSG, das ein GGB beinhaltet
G … GGB, das vollständig innerhalb eines BSG liegt
H … BSG, das vollständig in einem GGB liegt
I … GGB, das ein BSG enthält
J … BSG, das sich mit einem GGB teilweise überschneidet
K … GGB, das sich mit einem BSG teilweise überschneidet

Rechtsquellen

  1. a b c d 2011/62/EU: Beschluss der Kommission vom 10. Januar 2011 zur Verabschiedung einer vierten aktualisierten Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der alpinen biogeografischen Region gemäß der Richtlinie 92/43/EWG des RatesVorlage:§§/Wartung/alt-URL (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2010) 9663), Amtsblatt Nr. L 033 vom 08/02/2011 S. 0001 - 0051 (eur-lex, html).
  2. Gesetz über Naturschutz und LandschaftsentwicklungVorlage:§§/Wartung/alt-URL (GNL), LGBl. Nr. 22/1997, 58/2001, 38/2002, 1/2008 (ris.bka).
  3. a b c Verordnung der Landesregierung zur Durchführung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung (Naturschutzverordnung)Vorlage:§§/Wartung/alt-URL LGBl. Nr. 8/1998, 8/2001, 60/2001, 36/2003, 12/2007, 76/2009 (ris.bka).
  4. a b c d e f 97/266/EG: Entscheidung der Kommission vom 18. Dezember 1996 über das Formular für die Übermittlung von Informationen zu den im Rahmen von NATURA 2000 vorgeschlagenen Gebieten.Vorlage:§§/Wartung/alt-URL Amtsblatt Nr. L 107 vom 24/04/1997 S. 0001-0156 (eur-lex)
  5. a b Verordnung der Landesregierung über das Europaschutzgebiet (Natura 2000 Gebiet) "Verwall"Vorlage:§§/Wartung/alt-URL LGBl.Nr. 56/2003, 33/2007 (ris.bka). Kurztitel: Natura 2000 Gebiet "Verwall"
  6. Verordnung der Landesregierung über das Naturschutzgebiet „Gsieg - Obere Mähder“ in Lustenau LGBl. Nr. 10/1989Vorlage:§§/Wartung/alt-URL (VORIS, pdf), 67/1991. 23/1994, 70/1996, 92/1998, 77/2003, 72/2004, 77/2009Vorlage:§§/Wartung/alt-URL (ris.bka). „Das im § 2 bezeichnete Gebiet in der Marktgemeinde Lustenau ist als Europaschutzgebiet (Natura 2000 Gebiet) und Naturschutzgebiet „Gsieg – Obere Mähder“ nach dieser Verordnung geschützt.“ (§ 1 Errichtung i.d.Fassung LGBl. Nr. 72/2004)
  7. Verordnung der Landesregierung über eine Änderung der Naturschutzverordnung LGBl.Nr. 12/2007Vorlage:§§/Wartung/alt-URL (VORIS, pdf).

Literatur

  •  Peter Aubrecht, Karl Christian Petz: Naturschutzfachliche bedeutende Gebiete in Österreich. Eine Übersicht. (M-134). In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Monographien. 134, Wien 2002, ISBN 3-85457-571-8, 2.2.8 Vogelschutzrichtlinie; 2.2.9 Fauna-Flora-Habitat Richtlinie; 3.8 Vorarlberg, S. 25; 88–9 (Weblink, umweltbundesamt.at, Link auf Abstract (pdf), abgerufen am 25. August 2009).
  •  Mario F. Broggi, Rudolf Staub, Flavio V. Ruffini: Grossflächige Schutzgebiete im Alpenraum: Daten, Fakten, Hintergründe. Blackwell Wissenschafts-Verlag, 1999, ISBN 978-3826332159.
  •  K. Farasin: Tirol, Vorarlberg. In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete Österreichs. (M-038). Bd. 3 (= Monographien Bd. 38C), Wien 1993, ISBN 3-85457-091-0.
  •  Maria Tiefenbach, Gerlinde Larndorfer, Erich Weigand: Naturschutz in Österreich. (M-091). In: Umweltbundesamt, Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie (Hrsg.): Monographien. 91, Wien 1998, ISBN 3-85457-393-6, 5.1 Naturschutzrichtlinien der Europäischen Union; Anhang 8: Natura 2000-Gebiete Österreichs (SAC) – Vorschläge, S. 70; 131–134 (pdf, umweltbundesamt.at, abgerufen am 25. August 2009).

Weblinks

  • Natura 2000. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz. Amt der Landesregierung Vorarlberg – Umweltschutz, abgerufen am 2010 (mit Links Gebietskarten VOGIS online).
  • VOGIS/Vorarlbergatlas online: Flora & Fauna: Alles zum Thema Naturschutz: Biotope, Natura 2000 Gebiete und weitere naturräumliche Schutzgebiete.
  • Natura 2000 - Sites. Europäische Kommission (EK), European Environment Agency (EEA), abgerufen am 2011 (englisch).
  • Natura 2000. In: UMWELTnet > Natur- & Artenschutz. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), abgerufen am 2011.
  • Das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000. In: umweltbundesamt.at » Umweltthemen » Naturschutz » Schutzgebiete. Umweltbundesamt (UBA), abgerufen am 2010. Vogelschutzgebiete in der alpinen Region

Einzelnachweise

  1. vgl.  Werner Lazowski, Ulrich Schwarz, Franz Essl, Martin Götzl (Berarb.), Umweltbundesamt, Lebensministerium (Hrsg.): Entwicklung von Kriterien als Entscheidungshilfe für die Nennung der WRRL-relevanten Natura 2000-Gebiete und wasserabhängigen Landökosysteme und Feuchtgebiete. Wien Februar 2004 (zur Wasserrahmenrichtlinie (RL 2000/60/EG), pdf, wassernet.at).
  2. Obwohl in Österreich schon über 20 % der Landesfläche unter Schutz stehen, ist die Europäische Kommission „nach Prüfung aller von Österreich vorgeschlagenen Gebiete der Meinung, es müssen noch weitere Gebiete zur Abdeckung aller Lebensräume und Arten sowohl in der alpinen Region, als auch in der kontinentalen Region, vorgeschlagen werden.“ (Zit. n. Abs. Weiterer Handlungsbedarf Natura 2000 Österreich. In: tirol.gv.at »Themen »Umwelt »Naturschutz. Tiroler Landesregierung, abgerufen am 16. Juni 2010.
  3. Weblink Natura 2000. vorarlberg.at
  4.  Roland Kautz: Natura 2000 und Eigentum. Evaluierung eines naturschutzpolitischen Instruments vor dem Hintergrund des Spannungsverhältnisses zwischen Naturschutzanliegen und Eingriffen in das Eigentumsrecht. In: Universität für Bodenkultur Wien (Hrsg.): Schriftenreihe des Instituts für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft. Band 47, Eigenverlag, Wien 2002, ISSN 1016–7323, 4.3 Natura 2000 in Österreich Übersicht 7: Implementierung von Natura 2000 in landesgesetzlichen Vorschriften, S. 65.
  5. ursp. BSG Lauteracher Ried, nach Urteil (Rechtssache C-209/04 im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben Bundesschnellstraße S18) des EuGH 2006 (CELEX:62004J0209:DE:NOT) erweitert
  6. nach 97/266/EG 2.2. Administrativer Code der Region wird der NUTS-2-Code (Bundesländer) angegeben
  7. FFH-Gebiet Rohrach. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  8. SITENAME Naturschutzgebiet Rohrach. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  9. Natura-2000-Gebiet Rheindelta. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  10. SITENAME Rheindelta. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  11. FFH-Gebiet Mehrerauer Seeufer–Mündung der Bregenzerach. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  12. SITENAME Mehrerauer Seeufer - Mündung der Bregenzerach. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  13. Vogelschutzgebiet Lauteracher Ried. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  14. SITENAME Lauteracher Ried. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1997, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  15. FFH-Gebiet Bregenzerachschlucht. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  16. SITENAME Bregenzerachschlucht. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  17. a b Fläche nach Messtool Fläche zur Grenzlinie, VOGIS
  18. FFH-Gebiet Witmoos. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  19. SITENAME Witmoos. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  20. FFH-Gebiet Fohramoos. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  21. SITENAME Fohramoos. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  22. Natura-2000-Gebiet Bangs–Matschels. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  23. SITENAME Bangs - Matschels. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Jun-1997, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  24. FFH-Gebiet Ludescherberg. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  25. SITENAME Ludescherberg. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  26. FFH-Gebiet Gadental. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  27. SITENAME Gadental. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  28. Vogelschutzgebiet Bergwälder Klostertal. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  29. SITENAME Bergwälder Klostertal. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  30. Vogelschutzgebiet Verwall. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  31. SITENAME Verwall. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  32. a b „Das Natura 2000 Gebiet ‚Verwall’ setzt sich zusammen aus dem Vogelschutzgebiet ‚Verwall’ und dem darin gelegenen FFH-Schutzgebiet ‚Wiegensee’.“ (§ 1 Schutzgebiet LGBl. 56/2003 i.d.F. 33/2007); VOGIS gibt das Natura 2000-Gebiet Verwall ohne das Gebiet Wiegensee
  33. FFH-Gebiet Wiegensee. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  34. SITENAME Wiegensee. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-May-1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  35. FFH-Gebiet Leiblach. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  36. SITENAME Leiblach. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Feb-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  37. FFH-Gebiet Alpenmannstreu Gamperdonatal. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  38. SITENAME Alpenmannstreu Gamperdonatal. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Feb-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  39. FFH-Gebiet Spirkenwälder Saminatal. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  40. SITENAME Spirkenwälder Saminatal. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Feb-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  41. FFH-Gebiet Spirkenwälder Brandnertal. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  42. SITENAME Spirkenwälder Brandnertal. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Feb-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  43. FFH-Gebiet Spirkenwald Oberer Tritt. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  44. SITENAME Spirkenwald Oberer Tritt. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Feb-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  45. FFH-Gebiet Spirkenwälder Innergamp. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  46. SITENAME Spirkenwälder Innergamp. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Feb-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  47. FFH-Gebiet Unter-Überlutt. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  48. SITENAME Unter-Überlutt. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Feb-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  49. FFH-Gebiet Gsieg–Obere Mähder. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  50. SITENAME Gsieg - Obere Mähder. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Jun-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  51. FFH-Gebiet Schuttfluren Tafamunt. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  52. SITENAME Schuttfluren Tafamunt. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Sep-2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  53. Natura-2000-Gebiet Soren, Gleggen–Köblern, Schweizer Ried und Birken–Schwarzes Zeug. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  54. SITENAME Soren, Gleggen-Köblern, Schweizer Ried und Birken-Schwarzes Zeug. In: Natura 2000 - Standard Data Form. European Environment Agency, 01-Nov-2006, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing
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