Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aibl

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aibl enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Aibl im steirischen Bezirk Deutschlandsberg, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Hauptschule
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Hauptschule
ObjektID: 3983
Status: § 2a
Aichberg 4
Standort
KG: Aichberg
GstNr.: .65
Das Gebäude ist die ehemalige Direktion des Stahlwerks Eibiswald und wurde danach als Hauptschule von Eibiswald verwendet.
Das Gebäude liegt im Norden des der Ortschaft Eibiswald, allerdings nicht mehr in der Gemeinde Eibiswald, sondern bereits in der Gemeinde Aibl auf einem Grundstück der EZ 118 KG 61102 Aichberg.
Messkapelle Hl. Klemens Datei hochladen Messkapelle Hl. Klemens
ObjektID: 8744
Status: § 2a
Rothwein
Standort
KG: Rothwein
GstNr.: 102/5
Die Kapelle wurde in den 1930er-Jahren errichtet, am Ende der Straße von Mauthnereck nach Rothwein, welche das Gebiet, das seit 1919 zu Österreich gehörte, erschließen sollte.
Die Kapelle liegt auf einem Grundstück der EZ 38 KG 61137 Rothwein.
Katholische Filialkirche St. Anton in Bachholz Hl. Antonius der Einsiedler
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Katholische Filialkirche St. Anton in Bachholz Hl. Antonius der Einsiedler
ObjektID: 4039
Status: § 2a
St. Lorenzen 76
Standort
KG: St. Lorenzen
GstNr.: .143
Die Kirche ist urkundlich 1617 erwähnt. Ein Neubau erfolgte 1711–15. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1732, die restliche Ausstattung stammt aus dem Ende des 17. bis in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Kirche wurde in den Jahren 2003 bis 2007 renoviert, sie wurde 2008 als „Steirisches Wahrzeichen“[1] ausgezeichnet. Am 4. Mai 2008 wurde die 125 kg schwere Antoniglocke geweiht. Sie bildet mit der 83 kg schweren Glocke aus 1842 das Geläut der Kirche.[2]
Das Kirchengebäude liegt auf einem Grundstück der EZ 114 KG 61139 St. Lorenzen (das in der Verordnung des BDA ebenfalls angegebene Grundstück Nr. .144 existiert nicht mehr). Sie ist nur auf Fußwegen oder auf nichtöffentlichen Forststraßen erreichbar.
Katholische Filialkirche St. Leonhard in der Ebene
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Katholische Filialkirche St. Leonhard in der Ebene
ObjektID: 4038
Status: § 2a
St. Lorenzen
Standort
KG: St. Lorenzen
GstNr.: .103
Die Kirche ist im Kern romanisch, sie wurde spätgotisch erweitert. An der Nordwand befindet sich ein Christophorus-Fresko aus der Zeit um 1500. Urkundlich erwähnt ist die Kirche erstmals 1545, bis 1829 war sie Filiale von Mahrenberg im Drautal. Aus dem 3. Viertel des 15. Jahrhunderts hat sich eine spätgotische Schnitzfigur des Hl. Leonhard erhalten.
Die Kirche liegt südlich der Straße L 665 auf einem Grundstück der EZ 51 KG 61139 St. Lorenzen.
Katholische Pfarrkirche Hl. Laurentius
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Katholische Pfarrkirche Hl. Laurentius
ObjektID: 4037
Status: § 2a
St. Lorenzen
Standort
KG: St. Lorenzen
GstNr.: .54/1
Die Kirche ist urkundlich erwähnt im Jahr 1399, bis 1790 war sie Filialkirche von Eibiswald. Ihre Inneneinrichtung stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert, eine Renovierung erfolgte 1946.
Der Bau liegt auf einem Grundstück der EZ 36 KG 61139 St. Lorenzen.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 3993
Status: § 2a
St. Lorenzen 18
Standort
KG: St. Lorenzen
GstNr.: .55
Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert errichtet.
Es liegt auf einem Grundstück der EZ 15 KG 61139 St. Lorenzen.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1. Seiten 415 (St. Anton), 454–455 (St. Lorenzen).

Einzelnachweise

  1. Prämiierung am 11. November 2008. (mit Bildern).
  2. Sonntagsblatt. Kirchenzeitung der Diözese Graz-Seckau. Nr. 20, 8. Mai 2008. Seite 6.
  3. Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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