Liste der denkmalgeschützten Objekte in Amstetten

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Amstetten enthält die 19 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Bezirkshauptstadt Amstetten.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schloss Ulmerfeld samt Vorwerken
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Schloss Ulmerfeld samt Vorwerken
ObjektID: 27895
Status: Bescheid
Burgweg 1
Standort
KG: Ulmerfeld
GstNr.: .8/1; 17/1
Eine zwei- bis dreigeschoßige Schlossanlage, die im Kern aus einer befestigten hochmittelalterlichen Burganlage aus dem 13. Jahrhundert besteht.[2]
Schloss Edla Datei hochladen Schloss Edla
ObjektID: 27884
Status: § 2a
Edlastraße 32, 34
Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 1205
Ein mehrfach veränderter Herrschaftssitz mit einem Kern aus dem 16. Jahrhundert.[2]
Wasserturm Amstetten
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Wasserturm Amstetten
ObjektID: 27869
Status: Bescheid
Eggersdorfer Straße 27
Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 1749
Ein viergeschoßiger Rohziegelbau, der anlässlich der Bahnhofserweiterung 1989 errichtet wurde.[2]
Kalkofen Datei hochladen Kalkofen
ObjektID: 27891
Status: § 2a
Erwin-Schrödinger-Straße
Standort
KG: Schönbichl
GstNr.: 5/56
Ein zweigeschoßiger Industriebau aus dem 19. Jahrhundert.[2]
Figurenbildstock, hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock, hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 27909
Status: § 2a
Hauptstraße, Hausmening 1a
Standort
KG: Hausmening
GstNr.: 157/2
Eine Statue aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.[2]
Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 27904
Status: § 2a
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Ulmerfeld
GstNr.: 1
Ein ehemals gotischer Bau, der 1951 bis 1953 nach Plänen von Franz Barnath zu einer Basilika umgebaut wurde. Der Hochaltar wurde 1953 von Adolf Treberer-Treberspurg errichtet. Die Orgel stammt aus der Werkstatt der Gebrüder Mauracher (1955).[2]
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 27905
Status: § 2a
Kirchenplatz 14, 14a
Standort
KG: Ulmerfeld
GstNr.: 2
Klosterkirche der Schulschwestern hl. Franz von Assisi
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Klosterkirche der Schulschwestern hl. Franz von Assisi
ObjektID: 27882
Status: § 2a
Klosterstraße 1
Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 301
Ein neoromanischer Zentralbau mit einem dreigeschoßigen Fassadeneckturm.[2]
Miethaus, Schreihofer-Haus Datei hochladen Miethaus, Schreihofer-Haus
ObjektID: 27888
Status: § 2a
Klosterstraße 14
Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 330
Ein dreigeschoßiges, ehemaliges Zinshaus mit repräsentativer späthistoristischer Fassade. Datiert mit 1900.[2]
Evang. Pfarrkirche A.B. und H.B. Heilandskirche
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Evang. Pfarrkirche A.B. und H.B. Heilandskirche
ObjektID: 27878
Status: § 2a
Preinsbacher Straße 8
Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 206
Ein schlichter Rechteckbau mit einem Satteldach der nach Plänen von Fritz Rolwagen und Rudolf Pamlitschka von 1955 bis 1957 errichtet wurde.[2]
Evang. Pfarrhaus Datei hochladen Evang. Pfarrhaus
ObjektID: 27881
Status: § 2a
Preinsbacher Straße 8
Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 205
Eine ehemalige repräsentative Villa, die von A. Prokesch 1905 errichtet wurde.[2]
Rathaus
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Rathaus
ObjektID: 27886
Status: § 2a
Rathausstraße 1
Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 364
Ein dominanter, dreigeschoßiger, späthistorischer Bau mit Eckturm unter Zwiebelhelm, der nach Plänen von Eugen Sehnal 1897/98 errichtet wurde.[2]
Friedhofskapelle hl. Ulrich Datei hochladen Friedhofskapelle hl. Ulrich
ObjektID: 27907
Status: § 2a
Türkenstraße 15
Standort
KG: Ulmerfeld
GstNr.: 524/3
Ein neugotischer Rechteckbau aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.[2]
Kath. Filialkirche hl. Agatha in Eisenreichdornach Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Agatha in Eisenreichdornach
ObjektID: 27902
Status: § 2a

Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 893
Eine frühgotische Saalkirche (Kern aus dem 12./13. Jahrhundert) mit einem spätgotischen Chor. Der Hochaltar und die Seitenaltäre stammen aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Stephan
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Kath. Pfarrkirche hl. Stephan
ObjektID: 27870
Status: § 2a

Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 2
Eine spätgotische Staffelkirche. Der Westturm mit romanischem Kern war ursprünglich vorgestellt und wurde 1787 erhöht. Sein Spitzdach wurde 1882/83 aufgesetzt. Die drei Altäre sind neugotisch – der Hochaltar wurde von Franz Schmalzl (bezeichnet) geschaffen, während die Seitenaltäre Werke Josef Kepplingers sind. Die Orgel wurde 1898 von Leopold Breinbauer in das 1763 von Lorenz Franz Richter geschaffene Gehäuse eingebaut.[2]
Kath. Pfarrkirche Herz Jesu
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Kath. Pfarrkirche Herz Jesu
ObjektID: 27871
Status: § 2a

Standort
KG: Amstetten
GstNr.: 87
Die neoromanische Basilika mit zweitürmiger Südfassade wurde nach den Plänen von Raimund Jelbinger von 1899 bis 1931 erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Sakralbau schwer beschädigt und in vereinfachter Form wiedererrichtet.[2]
Bildstock
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Bildstock
ObjektID: 27908
Status: § 2a

Standort
KG: Hausmening
GstNr.: 858/3
Eine Nischenbildsäule mit Maria Lourdes aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, welche um 1900 verändert wurde.[2]
Niederösterreichische Landesnervenklinik Mauer bei Amstetten
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Niederösterreichische Landesnervenklinik Mauer bei Amstetten
ObjektID: 27900
Status: § 2a

Standort
KG: Mauer bei Amstetten
GstNr.: 1945/15; 1945/71; 1945/72; 1945/73
Eine nach Plänen von Carlo von Boog in den Jahren 1898 bis 1902 in Pavillonstil errichtete Heil- und Pflegeanstalt auf einem etwa 100 ha großen Areal. Im Eingangsbereich gibt es einen repräsentativen dreigeschoßigen Pavillon für die Verwaltung/Direktion und zwei flankierende als (ehemalige ?) Ärztewohnhäuser.[2]
Tabernakelpfeiler
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Tabernakelpfeiler
ObjektID: 27910
Status: § 2a
Römerstraße, Ulmerfeld
Standort
KG: Ulmerfeld
GstNr.: 691/7
Ein oktogonaler Pfeiler mit einem Tabernakelaufsatz, datiert mit 1550.[2]
Standort eventuell näherungsweise angegeben.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Amstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 1, Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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