Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ansfelden

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ansfelden enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Ansfelden in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 57955
Status: § 2a
Ansfeldner Straße 11
Standort
KG: Ansfelden
GstNr.: .46
Carlo Antonio Carlone baute 1689 bis 1707 im Auftrag von Pfarrer Mathäus von Weißenberg, später Propst des Stiftes St.Florian, diesen prächtigen, weithin sichtbaren Pfarrhof. Die dem Tal zugewandten Schauseite ist in zwei übereinanderliegende Bogengänge aufgelöst, der untere mit Pfeilern, der obere mit Säulen und stuckverzierter Decke. Wände und Decken des barocke Saals im ersten Stock sind ebenfalls mit schönen Stuckarbeiten geschmückt.[1]
Schule
Datei hochladen
Schule
ObjektID: 116627
Status: § 2a
Anton-Bruckner-Straße 10
Standort
KG: Ansfelden
GstNr.: 3074
Im Frühjahr 1906 kaufte die Gemeinde Ansfelden die Baugründe für den Schulneubau an. Im Jänner 1907 erfolgte die Vergabe der Arbeiten an den Maurermeister Franz Bachbauer aus Kleinmünchen. Am 27. Oktober 1907 weihte der damalige Probst von St. Florian das fertige Schulhaus ein.[2]
Post und Tagesheimstätte, ehemals Schule, Gemeindeamt Datei hochladen Post und Tagesheimstätte, ehemals Schule, Gemeindeamt
ObjektID: 96806
Status: § 2a
Anton-Bruckner-Straße 12
Standort
KG: Ansfelden
GstNr.: .315
Baumeister Franz Derndorfer aus Neuhofen errichtete das Haus innerhalb von 14 Monaten. Die Einweihung erfolgte am 7. Jänner 1915. Außer der Gemeindekanzlei und dem Sitzungssaal waren darin die Arztwohnung samt Ordination, die Wohnungen des Gemeindesekretärs und des Gemeindedieners, sowie das Feuerwehrdepot und ein Waagamt untergebracht. 1977 verlegte man das Gemeindeamt in den dichter bevölkerten Ortsteil Haid.[2]
Wohnhaus, Bruckner-Geburtshaus
Datei hochladen
Wohnhaus, Bruckner-Geburtshaus
ObjektID: 96802
Status: § 2a
Augustinerstraße 3
Standort
KG: Ansfelden
GstNr.: .42
1706 wurde der 1665 errichtete Schule, ein Holzbau mit Strohdach, abgetragen und durch ein Ziegelgebäude mit Schindeldeckung ersetzt. Joseph Bruckner, der Großvater des Komponisten Bruckner, war von 1777 bis 1822 Schullehrer in Ansfelden. Sein Sohn Anton übernahm seine Stelle. Dessen Sohn, der Komponist Anton Bruckner, ist am 4. September 1824 in diesem Haus geboren. Die Schule musste aus Kapazitätsgründen 1853 neu erbaut und um einen Klassenraum erweitert werden. Bis 1907 war hier die Volksschule Ansfelden untergebracht.[2]
Friedhof mit Friedhofskapelle
Datei hochladen
Friedhof mit Friedhofskapelle
ObjektID: 96807
Status: § 2a
Friedhofstraße
Standort
KG: Ansfelden
GstNr.: .312; .311; 3078
Kath. Pfarrkirche hl. Valentin und Friedhof samt friedhofseigenen Bauten
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Valentin und Friedhof samt friedhofseigenen Bauten
ObjektID: 57953
Status: § 2a

Standort
KG: Ansfelden
GstNr.: .44; .45; 1
Die Anfänge der Ansfeldner Pfarre dürften im 11. Jahrhundert liegen, eine Urkunde von 1113 bestätigt erstmals deren Bestand. Um 1700, gemeinsam mit dem Pfarrhof, wurden die bestehenden Teile der Kirche erneuert, erweitert und barockisiert. Heute besteht sie aus einem einschiffigen, sechsjochigen Langhaus mit Wandpfeilern, welche ein Flachtonnengewölbe mit Stichkappen tragen. Der untere spätgotische Teil des Turms wurde 1728 erhöht und mit einem Spitzhelm versehen. Die Ausstattung der Kirche ist aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Erwähnenswert sind noch die Plastiken „Madonna mit Jesuskind“ aus dem 16. und die der „Hl. Barbara“ aus dem 17. Jahrhundert.[1]
Bürgerhaus, Kindergarten Datei hochladen Bürgerhaus, Kindergarten
ObjektID: 124605
Status: § 2a
Bahnhofstraße 25
Standort
KG: Kremsdorf
GstNr.: .207
Ehem. Schule Datei hochladen Ehem. Schule
ObjektID: 124606
Status: § 2a
Im Kornfeld 3
Standort
KG: Kremsdorf
GstNr.: .246
Kath. Pfarrkirche Haid, ehem. Autobahnkirche und Pfarrzentrum
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche Haid, ehem. Autobahnkirche und Pfarrzentrum
ObjektID: 126247
Status: § 2a
Kirchenstraße 1, 3
Standort
KG: Kremsdorf
GstNr.: 1219/95
Hauptartikel: Autobahnkirche Haid

Autobahnkirche und Pfarrkirche erstrecken sich über die beiden Katastralgemeinden Kremsdorf und Rappeswinkel.
Kath. Pfarrkirche Haid, ehem. Autobahnkirche und Pfarrzentrum
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche Haid, ehem. Autobahnkirche und Pfarrzentrum
ObjektID: 96798
Status: § 2a
Kirchenstraße 1, 3
Standort
KG: Rapperswinkel
GstNr.: 1033/23
Hauptartikel: Autobahnkirche Haid

Autobahnkirche und Pfarrkirche erstrecken sich über die beiden Katastralgemeinden Kremsdorf und Rappeswinkel.
Franzosenkapelle Datei hochladen Franzosenkapelle
ObjektID: 46731
Status: Bescheid
Köttsdorferstrasse
Standort
KG: Kremsdorf
GstNr.: .228
Landwirtschaftl. Berufs- und Fachschule Ritzlhof, ehem. Ackerbauschule Datei hochladen Landwirtschaftl. Berufs- und Fachschule Ritzlhof, ehem. Ackerbauschule
ObjektID: 96805
Status: § 2a
Kremstalstraße 125
Standort
KG: Kremsdorf
GstNr.: .280; 1393/2
Kath. Pfarrkirche hl. Vitus und ehem. Friedhofsfläche
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Vitus und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 96803
Status: § 2a
Mayr-zu-Berg-Straße 24
Standort
KG: Kremsdorf
GstNr.: .237; 1296
Die kleine einschiffige Kirche mit barockisiertem, dreijochigem Langhaus mit einer flachen Hängekuppel ist dem hl. Vitus geweiht. Ein reiches Netzrippengewölbe überspannt den zweijochigen Chor mit Dreiachtelschluss. Der Turm mit Spitzhelm wurde 1671 errichtet. Die Inneneinrichtung ist in neugotischem Stil gehalten.[3]
Pfarrhof und Mesnerhaus Datei hochladen Pfarrhof und Mesnerhaus
ObjektID: 58091
Status: § 2a
Mayr-zu-Berg-Straße 24
Standort
KG: Kremsdorf
GstNr.: .236
1664 über einem bestehenden Erdkeller errichtet, war im Mesnerhaus von 1853 bis1902 die Berger Schule und die Wohnung des Lehrers untergebracht. Dazu wurde statt der hölzernen Stallung von der Schulgemeinde ein einstöckiger Anbau errichtet. 1905 übernahm das Chorherrenstift St. Florian den Anbau auf Grund einer vertraglichen Vereinbarung mit der Schulgemeinde Ansfelden den Anbau in seinen Besitz.[2]
Wegkapelle Datei hochladen Wegkapelle
ObjektID: 49106
Status: Bescheid
Nettingsdorfer Straße 74
Standort
KG: Nettingsdorf
GstNr.: .84

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[4]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Ansfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 24
  2. a b c d J.Fuchshuber: J. Fuchshuber, Stadtgemeinde Ansfelden (Hrsg.): Ansfelden einst und jetzt. Band 1, Ansfelden 1988, S. 310 ff.
  3. Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 39
  4. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing