Liste der denkmalgeschützten Objekte in Asperhofen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Asperhofen enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Asperhofen. Alle Objekte wurden durch § 2a des Denkmalschutzgesetzes[1] unter Schutz gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Agatha
ObjektID: 29012
Status: § 2a
Kirchenplatz 6
Standort
KG: Asperhofen
GstNr.: 65
BW Datei hochladen Flur-/Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 29013
Status: § 2a
Johannesgasse
Standort
KG: Asperhofen
GstNr.: 105
Die Nepomukkapelle vom Anfang des 19. Jahrhunderts ist ein frühklassizistischer Bau mit Dreiecksgiebel, Rundbogenöffnung und seitlichen Halbsäulen. Die barocke Statue des Heiligen auf einem Sockel ist mit 1733 bezeichnet und rezent bemalt.
BW Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 96031
Status: § 2a
Agathastraße
Standort
KG: Asperhofen
GstNr.: 215
Die Friedhofskapelle stellt sich in neobarocken Formen dar und stammt um 1900.
BW Datei hochladen Bildstock, Türkenkreuz/Pestkreuz
ObjektID: 93395
Status: § 2a
Agathastraße
Standort
KG: Asperhofen
GstNr.: 215
Der Bildstock steht in der Nähe des Friedhofs, er ist mit 1577 und 1736 bezeichnet. Der erneuerte Aufsatz stammt aus dem Jahre 1908.
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 29015
Status: § 2a
Dorfstraße
Standort
KG: Diesendorf
GstNr.: 531
Bei der Wegkapelle handelt es sich um einen spätbarocken rechteckigen Bau mit Satteldach und Blendgiebel. Die Pilastergliederung ist von einer kleeblattbogigen Öffnung durchbrochen, innen hat die Kapelle ein Platzlgewölbe und eine Statue der hl. Barbara aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
BW Datei hochladen Ortskapelle hl. Bartholomäus
ObjektID: 29016
Status: § 2a
Grabenseer Hauptstraße 34
Standort
KG: Grabensee
GstNr.: 60
Der schlichte barocke Apsisbau hat einen Schweifgiebel und einen Dachreiter mit Pyramidenhelm. Die Kapelle wurde laut einer Inschriftentafel 1754 gestiftet. Der Innenraum ist flach gedeckt und hat eine Apsiskalotte. Das spätbarocke Kruzifix stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.[2]
Ortskapelle hl. Rochus Datei hochladen Ortskapelle hl. Rochus
ObjektID: 29017
Status: § 2a
Großgraben
Standort
KG: Großgraben
GstNr.: 30
Der schlichte Apsisbau stammt aus dem Jahre 1836 und wurde 1906 vergrößert. Die Kapelle hat Rundbogenfenster, einen Dachreiter mit Spitzhelm und innen eine flache Decke.[3]
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 29022
Status: § 2a
Kirchengasse 12
Standort
KG: Johannesberg
GstNr.: 114

[4]
BW Datei hochladen Ortskapelle hl. Corona
ObjektID: 29023
Status: § 2a
Kerschenberg
Standort
KG: Kerschenberg
GstNr.: 51
Der neugotische Bau stammt aus dem Jahre 1884, er hat einen Dreiseitschluss und einen Dachreiter mit Pyramidenhelm. Im Inneren ein Kreuzgratgewölbe, ein kleiner neugotischer Altar und eine Glasvitrine mit einer Statue der hl. Corona aus der Bauzeit.[5]
BW Datei hochladen Ortskapelle hl. Margarethe
ObjektID: 73449
Status: § 2a
Hauptstraße 21
Standort
KG: Siegersdorf
GstNr.: 30
Die Ortskapelle hl. Margarethe in Siegersdorf wurde um 1860 erbaut. Der neubarocke Bau mit Rundapsis hat einen Giebelreiter mit hohem Zwiebelhelm. Der Innenraum hat eine flache Decke und eine Apsisnische.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[6]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Literatur

  •  Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 102-104.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Asperhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2.  Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 584.
  3.  Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 607.
  4.  Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 884-886.
  5.  Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 925.
  6. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)


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