Liste der denkmalgeschützten Objekte in Böheimkirchen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Böheimkirchen enthält die 18 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Böheimkirchen. Drei der Objekte wurden per Bescheid und 15 durch § 2a des Denkmalschutzgesetzes[1] unter Schutz gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hll. Petrus und Paulus (hl. Peter am Anger) und ehemaliger Friedhof
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Kath. Filialkirche hll. Petrus und Paulus (hl. Peter am Anger) und ehemaliger Friedhof
ObjektID: 29133
Status: § 2a

Standort
KG: Außerkasten
GstNr.: .10/1
Die Filialkirche St. Peter am Anger liegt auf einem Hügelrücken. Der kleine spätgotisch veränderte Wehrbau stammt aus dem 14. Jahrhundert, ist auf allen Seiten von einer Mauer umgeben, die den ursprünglichen Friedhof miteinschließt. Urkundlich erstmals 1248 erwähnt, im Jahre 1347 zur Kaplanei erhoben.

An das Hauptschiff schließt südseitig ein spätgotisches Seitenschiff mit einem zweibahnigen Maßwerkfenster an, der Portalvorbau schließt westlich an beide Schiffe an und stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Der Chor hat ebenfalls zweibahnige spätgotische Maßwerkfenster und Strebepfeiler, nordseitig ein spätgotischer Sakristeianbau. Der massive, vorgestellte Westturm stammt aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, er zeigt eine Ortsteingliederung und spitzbogige Schallfenster und einen oktogonal eingeschnürten Spitzhelm aus dem 19. Jahrhundert.

Das zweijochige Langhaus stammt im Kern aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts, das Netzrippengewölbe aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, die Konsolen teilweise figural reliefiert. Auf einem Mittelpfeiler mit Weihwasserstein und einem Netzrippengewölbe ruht die Westempore, die Holzbrüstung aus der Zeit um 1900. Im Westen Schulterportal zum Erdgeschoß des Turms und im Süden eine Spitzbogenarkade zum schmalen, zweijochigem Seitenschiff aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, das mit einem Netzrippengewölbe gedeckt und mit einem 3/8-Schluss nach Osten geschlossen ist. Ein eingezogener, spitzbogiger Triumphbogen trennt das Langhaus vom zweistufig erhöhten, einjochigen Chor mit seinem 5/8-Schluss, der Chor stammt aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die nordseitige Sakristei ist mit einem Tonnengewölbe versehen und durch ein Schulterportal vom Langhaus erschlossen.

Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere und Friedhof
ObjektID: 29153
Status: § 2a
Am Berg 1
Standort
KG: Böheimkirchen
GstNr.: .42; 13/2; 14/3
f1
BW Datei hochladen Pfarrhof, Einstützenraum
ObjektID: 29026
Status: Bescheid
Am Berg 1
Standort
KG: Böheimkirchen
GstNr.: .41/1
Der Pfarrhof wurde 1972 neu gebaut. Dabei wurde ein vierjochiger, quadratischer Einstützenraum mit wuchtiger toskanischer Mittelsäule und Kreuzgratgewölben aus dem 3. Viertel des 16. Jahrhunderts miteinbezogen.
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 29037
Status: § 2a
Florianigasse
Standort
KG: Böheimkirchen
GstNr.: 871/4
Hausberg Ödes SchlossBW Datei hochladen Hausberg Ödes Schloss
ObjektID: ArD-3-019
Status: Bescheid
In Eigen
Standort
KG: Böheimkirchen
GstNr.: 978
Die aus dem steilen Nordufer der Perschling herausgeschnittene Burg war von 1197 bis 1360 urkundlich im Lehensbesitz der Schenken von Wolfsberg. Der pyramidenstumpfartige Bau mit einem hufeisenförmigen Graben wurde nach mehreren Besitzerwechseln (1456, 1466) zur gebrochenen Feste und schließlich aufgegeben.
Rathaus/Gemeindeamt Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 29034
Status: § 2a
Marktplatz 2
Standort
KG: Böheimkirchen
GstNr.: .38
Das Rathaus vom Anfang des 20. Jahrhunderts zeigt eine späthistoristische Fassade und einen Erker.
Nischen-/Kapellenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Nischen-/Kapellenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 29092
Status: § 2a
Untere Hauptstraße
Standort
KG: Böheimkirchen
GstNr.: 874
Die Statue des hl. Johannes Nepomuk steht unter säulengestütztem Dach bei der Brücke über den Michelbach, am Sockel Stifterinschrift und Chronogramm 1729 und 1732.
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 29029
Status: § 2a

Standort
KG: Böheimkirchen
GstNr.: 871/3
Das Kriegerdenkmal neben der Kirche hat eine wuchtige Säule mit einer Statue des hl. Sebastian. Es ist mit W(ilhelm) Frass 1922 bezeichnet.
Pfarrhof, ehemaliges Servitenkloster, heute Karmel
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Pfarrhof, ehemaliges Servitenkloster, heute Karmel
ObjektID: 29184
Status: § 2a
Maria Jeutendorf 23, 41
Standort
KG: Jeutendorf
GstNr.: 5; 3
Schloss Jeutendorf
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Schloss Jeutendorf
ObjektID: 29187
Status: Bescheid
Maria Jeutendorf 25
Standort
KG: Jeutendorf
GstNr.: 86; 85; 88
Kath. Pfarrkirche Zur schmerzhaften Gottesmutter, Wallfahrtskirche des ehemaligen Servitenklosters
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Kath. Pfarrkirche Zur schmerzhaften Gottesmutter, Wallfahrtskirche des ehemaligen Servitenklosters
ObjektID: 29183
Status: § 2a
Maria Jeutendorf 41
Standort
KG: Jeutendorf
GstNr.: 1; 31
BW Datei hochladen Urlauberkapelle, Wallfahrtskapelle
ObjektID: 29188
Status: § 2a

Standort
KG: Jeutendorf
GstNr.: 170
Friedhof christlich
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Friedhof christlich
ObjektID: 96032
Status: § 2a

Standort
KG: Jeutendorf
GstNr.: 8
Kath. Filialkirche hl. Martin
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Kath. Filialkirche hl. Martin
ObjektID: 29197
Status: § 2a
Lanzendorf
Standort
KG: Lanzendorf bei Böheimkirchen
GstNr.: 145
f1
BW Datei hochladen Ortskapelle
ObjektID: 29156
Status: § 2a

Standort
KG: Mechters
GstNr.: 36
Kath. Filialkirche hl. Nikolaus
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Kath. Filialkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 29191
Status: § 2a

Standort
KG: Schildberg
GstNr.: .2
Flur-/Wegkapelle
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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 29172
Status: § 2a

Standort
KG: Untergrafendorf
GstNr.: 126
Kapelle hll. Rosalia und Vitus
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Kapelle hll. Rosalia und Vitus
ObjektID: 29193
Status: § 2a

Standort
KG: Weisching
GstNr.: .74

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[1] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-364-X

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Böheimkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing