Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting enthält die neun denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bad Wimsbach-Neydharting in Oberösterreich (Bezirk Wels-Land).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Römische Villa Freithofholz Datei hochladen Römische Villa Freithofholz
ObjektID: ArD-4-014
Status: Bescheid
Flur Bachloh
Standort
KG: Bachloh
GstNr.: 1542; 1545; 1551; 1552
Die römische villa rustica aus dem Ende des 1. Jahrhunderts bestand bis ins 4. Jahrhundert und wurde ab 1950/51 untersucht, freigelegt und konserviert.
Kath. Filialkirche hl. Georg und ehem. Friedhofsfläche Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Georg und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 58767
Status: § 2a
Kößlwang
Standort
KG: Kößlwang
GstNr.: 140; 131
Die 1135 erstmals erwähnte, kleine einschiffigige Filialkirche besitzt einen aus dem Achteck geschlossenen Chor der ausgehenden Gotik und einen barocken Dachreiter über dem Westgiebel. Das teilweise in Tuffquaderbau gehaltene Bauwerk beherbergt einen Hauptaltar mit einem Gemälde der Maria als Himmelskönigin aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts.
Kath. Filialkirche hl. Thomas von Canterbury Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Thomas von Canterbury
ObjektID: 89576
Status: § 2a
Haag
Standort
KG: Neydharting
GstNr.: .92
Die 1220 erstmals erwähnte Kirche wurde 1893 zu einer Filialkirche ausgebaut, wobei eine langrechteckige Kirche mit leicht eingezogenem, in korbbogiger Rundung abgeschlossenem Chor entstand. Die Kirche mit Kapellenanbau und Turm im südlichen Chorwinkel beherbergt einen Hochaltar aus der Zeit um 1700 mit einem Altarbild des Heiligen Thomas von Canterbury aus dem Jahr 1837.
Freilichtmuseum Hackenschmiede Datei hochladen Freilichtmuseum Hackenschmiede
ObjektID: 36894
Status: Bescheid
Almeggerstraße 12
Standort
KG: Wimsbach
GstNr.: .77/1
Die bereits 1604 genannte Hackenschmiede wird von drei oberschlächtigen Wasserrädern angetrieben, die vom Wimsbach gespeist werden. Die größte Wasserradanlage misst 3,1 m Raddurchmesser und besitzt einen 6 m langen Grindel und zwei Schwanzhämmer. Die Schmiede wurde 1968 vom Kulturverein angekauft und zwischen 1975 und 1978 renoviert.[1]
Friedhof mit Friedhofsportal Datei hochladen Friedhof mit Friedhofsportal
ObjektID: 89572
Status: § 2a
Kirchenberg
Standort
KG: Wimsbach
GstNr.: 66/4
Das spätgotische Friedhofsportal stammt aus dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts.
Kath. Pfarrkirche hl. Stephan Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Stephan
ObjektID: 60239
Status: § 2a
Kirchenberg
Standort
KG: Wimsbach
GstNr.: .18/1
Die große, schlichte hochbarocke Landkirche wurde ab 1688 neu errichtet, wobei Teile des spätgotischen Baues wie die Sakristei und der Teile des Turms miteinbezogen wurden. Die vom Friedhof umgebene Kirche beherbergt einen hochbarocken Hauptaltar mit einem Gemälde der Marter des Heiligen Stephan.
Ehem. Benefiziatenhaus Datei hochladen Ehem. Benefiziatenhaus
ObjektID: 89574
Status: § 2a
Kirchenberg 4
Standort
KG: Wimsbach
GstNr.: .18/2
Gemeindeamt Datei hochladen Gemeindeamt
ObjektID: 89582
Status: § 2a
Markt 1
Standort
KG: Wimsbach
GstNr.: .69/2
Das Gemeindeamt wurde 1954 durch die Zusammenlegung dreier Häuser gebildet, wobei die Gebäude weitgehend verändert wurden.
Schloss Wimsbach
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Schloss Wimsbach
ObjektID: 36895
Status: Bescheid
Schloß 1
Standort
KG: Wimsbach
GstNr.: .39/2
Das an einem Steilabhang des Wimsbach an der Brücke von Lambach nach Vorchdorf befindliche Schloss besitzt einen spätmittelalterlichen Burgkern, der vermutlich nach einem Brand 1626 zu einem einigermaßen regelmäßigen Wohnschloss um einen leicht rechteckigen Hof mit je einem Obergeschoß je Flügel ausgebaut wurde. Die Außenansicht des Schlosses wird von der Holzschindeldeckung und den Ecktürmen mit achtseitigem Pyramidenaufbau geprägt.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Gerichtsbezirkes Lambach. Verlag Anton Schroll & Co., Wien 1959 (Österreichische Kunsttopographie, Band XXXIV. Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Wels II. Teil)
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Oberösterreich. 6. Auflage. Schroll, Wien 1977

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Freilichtmuseum Hackenschmiede
  2. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing