Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Zell

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Zell enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Bad Zell im Bezirk Freistadt (Oberösterreich).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bauernhof Meier in der Aich Datei hochladen Bauernhof Meier in der Aich
ObjektID: 15300
Status: Bescheid
Aich 1
Standort
KG: Aich
GstNr.: .73
Trotz der Umbauten zu einem Bauernhaus ist die Grundstruktur eines Schlosses noch immer erkennbar. Der Wehrturm wurde zwar abgetragen, aber über dem Wohneingang befinden sich zwei Wappensteine der Schattauer. Der Palas wurde um ein Stockwerk gekürzt und zum Hausstock umgebaut. Anstelle der ehemaligen, großen Schlosskapelle befindet sich heute die Hofmauer. Die Kapelle stellte die Verbindung vom Wohn- zum Wirtschaftstrakt her. Der ursprüngliche Eingang des Schlosses befand sich beim Torturm, der heute noch steht.
Bauernhof Unterpichler Datei hochladen Bauernhof Unterpichler
ObjektID: 15301
Status: Bescheid
Aich 31
Standort
KG: Aich
GstNr.: .49
Ein Dreiseithof aus dem 16./17, Jahrhundert, der 1882 teilweise umgebaut wurde. Der Hof verfügt über Walm- und Schopfwalmdächer mit Strrohdeckung. Im Inneren findet sich eine Holzdecke mit Rüstbaum aus 1596.
Ehem. Schloss Zellhof
Datei hochladen
Ehem. Schloss Zellhof
ObjektID: 15329
Status: Bescheid
Zellhof 1
Standort
KG: Brawinkl
GstNr.: .23
Heute sind nur mehr Teile der einst so schönen Anlage erhalten. Die ehemalige barocke Jakobskapelle ist heute eine unansehnliche, ruinöse Rumpelkammer. Äußerlich zwar noch als Kapelle identifizierbar (oktogonaler Grundriss), ist im Inneren das Gewölbe demoliert und die Einrichtung verschwunden. Lediglich einzelne Malereien deuten auf die einstige Verwendung als Schlosskapelle hin.
Ehem. Marktspital Datei hochladen Ehem. Marktspital
ObjektID: 15367
Status: § 2a
Binderberg 1
Standort
KG: Zell bei Zellhof
GstNr.: .70
Früher außerhalb des Markts gelegen, Ende des 16. Jahrhunderts erbaut, 1928 wurde aufgestockt. Es existieren noch Wandmalereireste und Inschriften auf der Außenseite.
Dreifaltigkeitskapelle Datei hochladen Dreifaltigkeitskapelle
ObjektID: 15370
Status: § 2a
bei Galgenbühel 1
Standort
KG: Zell bei Zellhof
GstNr.: 383/3
Wird als Hubertuskapelle geführt.[1]

Spätbarocke Kapelle aus 1800 mit Wandmalereien und Heiligenfiguren Hll. Sebastian und Leonhart(?).

Figur Hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figur Hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 15366
Status: § 2a
Kirchenplatz
Standort
KG: Zell bei Zellhof
GstNr.: 20
Darstellung des Heiligen Nepomuk aus 1764/65.
Pfarrhof, Kindergarten Datei hochladen Pfarrhof, Kindergarten
ObjektID: 15365
Status: § 2a
Kurhausstraße 1
Standort
KG: Zell bei Zellhof
GstNr.: .8
Ehemaliger Wirtschaftshof des Pfarrhofs. Bau aus 1689 mit Kreuzgratgewölben auf Pfeilern.
Pranger Datei hochladen Pranger
ObjektID: 15371
Status: § 2a
Marktplatz
Standort
KG: Zell bei Zellhof
GstNr.: 899/2
Prangersäule am Marktplatz aus dem Jahr 1574. Auf der Säule stehend eine Statue in Ritterrüstung, Schwert und Schild (darauf das Wappen der Jörger) - das einzig erhaltene Prangermandl Oberösterreichs.
Kath. Pfarrkirche Hl. Johannes der Täufer
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche Hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 15364
Status: § 2a

Standort
KG: Zell bei Zellhof
GstNr.: .7
Die Kirche zeigt sich als eine dreischiffige, gestaffelte Anlage mit bemerkenswerten Gewölberippenformationen (Schlingrippen, Netzrippen) aus ca. 1470-1510 mit einem 45 Meter hohen Turm. Ursprünglich ein romanischer Bau mit gotischen und spätgotischen Umbauten. Bemerkenswerter Hochaltaraufbau 1746, der den gesamten Chor einbezieht. Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einer teilweisen Regotisierungen des Baues (Fenstermaßwerke, Seitenaltäre, Turm, etc.).
Bildstock, Franzosenkreuz Datei hochladen Bildstock, Franzosenkreuz
ObjektID: 15378
Status: § 2a

Standort
KG: Zell bei Zellhof
GstNr.: 916
Aus dem 17. Jahrhundert nordwestlich des Friedhofs

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Quellen

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3850283623
  • PDF Oberösterreich - unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 22. Juni 2010)

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Zell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Österreichische Karte, so auch ortsüblich. Eine Dreifaltigkeitskapelle ist die Kapelle auf der Haid nahe Lanzendorf (Gemeinde Bad Zell) (Standort48.37303914.647267), welche um 1800 entstanden ist. Angabe in: Elisabeth Leitner: „Nahsicht“ auf Kapelle in Bad Zell. In: 'KirchenZeitung 2001/45, Kultur, 6. November 2001
  2. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing