Liste der denkmalgeschützten Objekte in Berg im Drautal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Berg im Drautal enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Berg im Drautal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Karner hl. Michael Datei hochladen Karner hl. Michael
ObjektID: 67887
Status: § 2a
Berg
Standort
KG: Berg
GstNr.: .73
Der zweigeschoßige romanische Karner (dem Heiligen Michael geweiht) mit einer Halbkreisapsis im Osten besitzt strebepfeilerartige Wandverstärkungen. Im Untergeschoß befindet sich das Beinhaus, im Obergeschoß die mit einem sechsteiligen Bandrippengewölbe ausgestattete Kapelle. Die Fresken zeigen starken Südtiroler Einfluss und sind mit 1428 bezeichnet. In der östlichen Gewölbekappe ist die Verkündigungsszene, in der westlichen Christus als Weltenrichter gemalt. In den restlichen Gewölbekappen sind die zwölf Aposteln ein Dreiergruppen dargestellt, darüber Engel mit den Leidenswerkszeugen. Den Abschluss bildet ein Schlussstein mit einem Lamm Gottes. An der Südwand ist unter dem Apostel Matthias der Erzengel Michael zu sehen. Das Wandbild an der Außenmauer zeigt Christus am Ölberg.[2]
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 115616
Status: § 2a
Berg 3
Standort
KG: Berg
GstNr.: .71
Der Pfarrhof ist ein viergeschoßiger, massiger Bau mit barocken Kern und einem Schopfwalmdach aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. [3]
Kath. Pfarrkirche Mariae Geburt und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche Mariae Geburt und Friedhof
ObjektID: 61426
Status: § 2a
Berg 73, 0G
Standort
KG: Berg
GstNr.: .73
Hauptartikel: Pfarrkirche Berg im Drautal
f1
Kath. Filialkirche hl. Athanasius und Mauerreste abgekommener Gebäude
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Kath. Filialkirche hl. Athanasius und Mauerreste abgekommener Gebäude
ObjektID: 61427
Status: § 2a
Berg
Standort
KG: Berg
GstNr.: .86; 947/1; 951/1; 951/2
f1
BW Datei hochladen Mittelalterlicher Brunnen
ObjektID: 117477
Status: § 2a
bei Athanasiuskirche
Standort
KG: Berg
GstNr.: 340; 341
BW Datei hochladen Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 115605
Status: § 2a
Berg
Standort
KG: Berg
GstNr.: 514/1
Die Kreuzigungsgruppe mit Christus und den beiden Schächern stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.[2]
BW Datei hochladen Kapelle Zu den 14 Nothelfern (auch Pauli Bekehrung)
ObjektID: 34179
Status: Bescheid
Emberg
Standort
KG: Emberg
GstNr.: .7
Die Kapelle Zu den Vierzehn Nothelfern (auch Kapelle Pauli Bekehrung genannt) ist ein einfacher Bau mit einer eingezogenen halbkreisförmigen Apsis aus dem 17. Jahrhundert. Das Gebäude wird von einem westlichen Dachreiter mit Spitzgiebelhelm bekrönt und ihm ist eine offene, hölzerne Vorhalle vorgelagert. Das pilastergegliederte Innere wird von einen Tonnengewölbe mit Stichkappen überdeckt. Das Gewölbe zeigt eine zarte Stuckrippendekoration. In den Randfeldern der Wölbung befinden sich Malereien, die Christus, Maria und die Evangelisten zeigen. Entlang des Triumphbogens sind die Nothelfer dargestellt. Der Hauptaltar ist mit der Jahreszahl 1696 bezeichnet und zeigt im Altarbild den Sturz und Bekehrung des Apostel Paulus vor Damaskus dar.[4]
BW Datei hochladen Kapelle Maria Heimsuchung
ObjektID: 110705
Status: § 2a
Oberberg
Standort
KG: Goppelsberg
GstNr.: .44
BW Datei hochladen Kapelle hl. Notburga
ObjektID: 67889
Status: § 2a
Goppelsberg
Standort
KG: Goppelsberg
GstNr.: .87
Die der Heilige Notburga geweihte Kapelle ist ein kleiner, historistischer Bau mit zwei Achsen und 3/8-Schluss. Der östliche Dachreiter wird von einer Zwiebelhaube gekrönt. Der Innenraum ist pilastergegliedert und tonnenüberwölbt. Der Fußboden ist mit der Jahreszahl 1861 bezeichnet.

Der bäuerliche Hauptaltar mit Leuchterengel stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Das Hauptbild zeigt Maria Öllend und das Oberbild die Heilige Notburga. Die seitlichen Figuren stellen den Heiligen Jakobus und die Heiligen Johannes dar. Die kleinen Konsolenfiguren den Heiligen Leonhard und den Heiligen Antonius. In einer spätbarocken Vitrine befindet sich eine kleine Figur, die Christus im Elend darstellt. Die Kreuzwegbilder stammen aus der Mitte des 19. Jahrhundert.[5]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 53.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 588.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 110.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 216f.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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