Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bernhardsthal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bernhardsthal enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bernhardsthal, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 9301
Status: § 2a
Hauptstraße, Bernhardsthal 64
Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 291/1
Das Haus an der Hauptstraße war ursprünglich von der Friedhofsmauer umgeben.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 100243
Status: § 2a
schräg gegenüber Bernhardsthal 122
Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 3704/1
Der spätgotisch abgefaste Pfeiler besitzt einen Pyramidenaufsatz aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 9306
Status: § 2a
bei Hauptstraße, Bernhardsthal 282
Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 187/1
Der Bildstock stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Ortswüstung Ödenkirchen Datei hochladen Ortswüstung Ödenkirchen
ObjektID: ArD-3-018
Status: Bescheid
Ödenkirchen
Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 395
Die Ortswüstung steht derzeit unter Wasser.
Kloster St. Martha Datei hochladen Kloster St. Martha
ObjektID: 9304
Status: § 2a
Schulstraße 60
Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 286
Das Kloster wurde 1925 erbaut.
Hügelgräber Bernhardsthal
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Hügelgräber Bernhardsthal
ObjektID: ArD-3-017
Status: Bescheid
Wehrlehen
Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 2028; 2031; 2032; 2035/2; 2035/3; 2036/1; 2036/2; 2036/3; 226
Die drei Hügelgräber stammen aus der Hallstattzeit (800 - 400 v. Chr) . Im nördlichsten Hügel gab es um 800 - 900 n. Chr. eine slawische Nachbestattung.
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 100246
Status: § 2a

Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 401
Die Kapelle auf achtseitigem Grundriss wurde um das Jahr 1900 erbaut.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 9303
Status: § 2a

Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 907
In der Reinthalerstraße steht die Statue aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 9305
Status: § 2a

Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 295
Südlich der Kirche steht eine 1729 geschaffene Statue Johannes Nepomuks.
Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius mit Tormauer Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius mit Tormauer
ObjektID: 9300
Status: § 2a

Standort
KG: Bernhardsthal
GstNr.: 295
Der älteste, romanische Kern umfasst das Langhaus aus dem 12. Jahrhundert. Die mehrmals umgebaute und erweiterte Kirche wurde 1684 barockisiert. Ihre spätbarocke Ausstattung wurde im 19. Jahrhundert ergänzt, so stammt das Ägydius-Altarbild von Ludwig Mayer aus dem Jahr 1856.
Pfarrhof samt Umfriedung Datei hochladen Pfarrhof samt Umfriedung
ObjektID: 9309
Status: § 2a
Hauptstraße, Katzelsdorf 73
Standort
KG: Katzelsdorf
GstNr.: 154; 153/1; 153/2
Der Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Pfarrhof wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Karl Weinbrenner umgebaut.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 100252
Status: § 2a
schräg gegenüber Katzelsdorf 240
Standort
KG: Katzelsdorf
GstNr.: 372/2
Der fünfeckige Bildstock stellt die Vierzehn Nothelfer dar.
Kath. Pfarrkirche hl. Bartholomäus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Bartholomäus
ObjektID: 9308
Status: § 2a
Katzelsdorf 73a
Standort
KG: Katzelsdorf
GstNr.: 191/1
Die neuromanisch-neugotische Kirche wurde von 1905 bis 1908 nach Plänen des Architekten Karl Weinbrenner erbaut.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 100251
Status: § 2a
bei Haus Marterberg 154
Standort
KG: Katzelsdorf
GstNr.: 3170/1
Der Pfeiler stammt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Darin befindet sich eine hölzerne Figurengruppe aus der Zeit um 1870, die einen Barmherzigen Bruder darstellt, der einem Kranken den Weg zum Spital in Feldsberg weist.
Friedhof christlich Datei hochladen Friedhof christlich
ObjektID: 107574
Status: § 2a
Marterberg 82
Standort
KG: Katzelsdorf
GstNr.: 2055/1; 2055/2
Der Friedhof wurde am 16. September 1838 eingeweiht. Der Aufbahrungsraum wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das Friedhofskreuz 1885 und der nach vier Seiten geöffnete Torbau um 1900 von Karl Weinbrenner errichtet.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 9310
Status: § 2a
Ortsmitte
Standort
KG: Katzelsdorf
GstNr.: 3169/1
Die spätgotische und Ende des 19. Jahrhunderts erneuerte Floriani-Säule wurde laut Inschrift am Sockel 1296 errichtet, gemeint ist wahrscheinlich 1496.
Bildstock Achtelkreuz Datei hochladen Bildstock Achtelkreuz
ObjektID: 100250
Status: § 2a

Standort
KG: Katzelsdorf
GstNr.: 3193/1
Der fünfeckige Bildstock zeigt Papst Urban I. (Weinheiliger) sowie die Eisheiligen Pankraz, Servaz, Bonifaz und die Sopherl. Er wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet.
Rosenkranzweg
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Rosenkranzweg
ObjektID: 107573
Status: § 2a

Standort
KG: Katzelsdorf
GstNr.: 191/2
Der Rosenkranzweg wurde 1888 von Karl Weinbrenner angelegt und vollendet, die Eröffnung fand 1893 statt.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 9312
Status: § 2a
gegenüber Lundenburgerstraße 251
Standort
KG: Reinthal
GstNr.: 2851/1
Diese Sandstein-Statue wurde als „Nepomuk”-Statue in der Pfarrgasse vor dem Pfarrhof errichtet. Als 1911 eine neue Statue angeschafft wurde, bekam sie ihren heutigen Platz auf der Hauptstraße neben dem alten Zeughaus. Bei der Renovierung im Jahre 1993 stellte der akad. Maler Albert Haller aufgrund der ikonographischen Darstellung fest, dass es sich wegen des Steines in der rechten Hand um die Steinigung des hl. Stephanus handelt. So wurde der hl. Johannes Nepomuk zum hl. Stephanus. 2010 stellte eine Anfrage bei Schwester M. Imelda Ruf OSB, Nepomuk-Expertin der Erzdiözese Wien, eindeutig fest, dass es sich hier unverkennbar um den hl. Nepomuk handelt, dem nur das Kreuz in seiner - 1993 rekonstruierten - linken Hand fehle.

Auch der Sternenkranz mit den 5 Sternen ist ein deutlicher Hinweis, dass es sich um den hl. Johannes von Nepomuk handelt.

Kath. Pfarrkirche Allerheiligste Dreifaltigkeit und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Allerheiligste Dreifaltigkeit und Friedhof
ObjektID: 9311
Status: § 2a
Reinthal 138a
Standort
KG: Reinthal
GstNr.: 349; 348
Die Kirche war ursprünglich eine Pestkapelle aus dem Jahr 1689, die 1728 und 1789/1790 umgebaut wurde. 1837 erfolgte eine Erweiterung und Erhöhung des Presbyteriums. Der Friedhof schließt nordöstlich an die Kirche an.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 9313
Status: § 2a
nördlich Reinthal
Standort
KG: Reinthal
GstNr.: 1255/3
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 100262
Status: § 2a

Standort
KG: Reinthal
GstNr.: 2851/1
Laut Inschrift wurde der Bildstock 1911 gewidmet.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bernhardsthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing