Liste der denkmalgeschützten Objekte in Biedermannsdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Biedermannsdorf enthält die sechs denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Biedermannsdorf. Alle Objekte wurden durch § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof mit Ummauerung Datei hochladen Pfarrhof mit Ummauerung
ObjektID: 77882
Status: § 2a
Ortsstraße 42
Standort
KG: Biedermannsdorf
GstNr.: 52
Kubischer zweigeschoßiger Bau von 1794, renoviert 1905
Schloss Wasenhof, ehem. Stephaniestiftung/ Erziehungsheim der Stadt Wien Datei hochladen Schloss Wasenhof, ehem. Stephaniestiftung/ Erziehungsheim der Stadt Wien
ObjektID: 365
Status: § 2a
Ortsstraße 56, 58
Standort
KG: Biedermannsdorf
GstNr.: 80; 79; 72; 73
Das Gebäude ist ein dreiflügeliger Bau aus der Barockzeit, um 1731 erbaut. Um 1454 befand sich an der Stelle der Wasenhof. Die Anlage wurde 1883 der Stephaniestiftung geschenkt und als Heim für behinderte Kinder eingerichtet. Seit 1939 ist es im Besitz der Gemeinde Wien.
Ehem. Borromäum Datei hochladen Ehem. Borromäum
ObjektID: 2047
Status: § 2a
Perlasgasse 10
Standort
KG: Biedermannsdorf
GstNr.: 326
Als Ersatz für den zu klein gewordenen Perlashof erfolge 1897 ein Neubau der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus, der als monumentaler späthistoristischer Vierflügelbau charakterisiert wird, 1902 wurde eine Klosterkirche gebaut. 1949 wurde aus ihr die „Frauengewerbeschule Biedermannsdorf“. Die Kirche wurde profaniert und ist seit 1982 Bibliothek. Das Gebäude wurde am 16. Juni 1982 von der Gemeinde Biedermannsdorf gekauft und an das Unterrichtsministerium vermietet, in ihm wurde eine Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe eröffnet.
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und ehem. Friedhofsfläche mit Portal Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und ehem. Friedhofsfläche mit Portal
ObjektID: 21749
Status: § 2a
Perlasgasse 4
Standort
KG: Biedermannsdorf
GstNr.: 63; 830/1
Die Kirche ist dem Heiligen Johannes der Täufer geweiht und ein im Kern mittelalterlicher, sonst aber barocker Bau, errichtet 1727 bis 1728 von Franz Jäckl. Der spätbarocke Hochaltar zeigt die Taufe Christi durch Johannes den Täufer. Zwei Seitenaltäre und eine spätbarocke Kanzel gehören zur weiteren Ausstattung. Auf der Orgelempore steht eine Kaufmannorgel aus 1892.
Perlashof, Pfarrheim Datei hochladen Perlashof, Pfarrheim
ObjektID: 20255
Status: § 2a
Perlasgasse 8
Standort
KG: Biedermannsdorf
GstNr.: 58; 59
Die Anlage war ursprünglich ein barockes Landschloss, der Perlashof. Er wurde nach mehrfachen Besitzwechseln 1882 von den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus erworben, 1883 eröffneten sie dort ein Waisenhaus und eine Volksschule. 1897 erfolgte der Umzug in das neu gebaute Borromäum.
Histor. Inschrifttafel an der Brücke über den Krottenbach Datei hochladen Histor. Inschrifttafel an der Brücke über den Krottenbach
ObjektID: 69489
Status: § 2a
Schönbrunner Allee
Standort
KG: Biedermannsdorf
GstNr.: 1004
Der Gedenkstein erinnert an Maria Theresia, welche 1743 eine Straße zwischen Schönbrunn und Laxenburg errichten ließ (heutige Schönbrunner Allee). Die steinerne Inschrifttafel befand sich ursprünglich an der Westseite des Brückenfundaments und wurde 1996 auf Straßenniveau gehoben. Übersetzung der lateinischen Inschrift: „Augusta Maria Theresia von Gottes Gnaden, Königin von Ungarn und Böhmen, Erzherzogin von Österreich, Enkelin Leopold des Großen, Tochter Karls, ließ diesen Weg hier bauen. 1743.“ Die Abkürzungen P:F:O:P:M:P bedeuten: Pia filia orum, pia mater populorum (liebliche Tochter der Gefilde, liebliche Mutter der Völker).

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-364-X
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Weblinks

 Commons: Cultural heritage monuments in Biedermannsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien