Liste der denkmalgeschützten Objekte in Brückl

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Brückl enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Kärntner Gemeinde Brückl.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Volksschule (Altbau) Datei hochladen Volksschule (Altbau)
ObjektID: 61458
Status: § 2a
Franz Oman Platz 6
Standort
KG: Brückl
GstNr.: .246
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 61471
Status: § 2a
Sankt Johanner Straße 22
Standort
KG: Brückl
GstNr.: .65
Zweigeschoßiger, fünfachsiger barocker Bau, im Kern älter (?).
Brueckl-Pfarrhof.JPG
An der West-Wand eingemauert ein römischer Nischenporträtgrabstein mit vier Reliefbüsten zweier Ehepaare, Ende 3. Jahrhundert nach Christus (aus Sankt Lorenzen am Johannserberg. - CSIR II/2,160).[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer (St. Johann am Brückl) mit Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer (St. Johann am Brückl) mit Friedhof
ObjektID: 61474
Status: § 2a
Sankt Johanner Straße 22
Standort
KG: Brückl
GstNr.: .60; 420
Urkundliche Erwähnung bereits zwischen 1207 und 1230. Stattlicher spätgotischer Bau. - Süd-Turm mit Giebeln und Spitzhelm; zweigeschoßiger, zweijochiger Sakristeizubau an der Nord-Seite des Chores. Polygonales Treppentürmchen im Winkel zwischen Turm und Langhaus. Steinplattldächer (Neueindeckung 1997). Leicht abgetreppte Strebepfeiler, an den Ecken schräggestellt, der südwestliche bezeichnet 1521. Reich profiliertes West- und Süd-Portal, Wappenschild mit Meisterzeichen bezeichnet 1521, daneben Opfertisch und Opfernische.[3]
Kath. Filialkirche Vierzehn Nothelfer Datei hochladen Kath. Filialkirche Vierzehn Nothelfer
ObjektID: 61477
Status: § 2a
Selesen
Standort
KG: Brückl
GstNr.: .165
Urkundlich 891-893 erwähnt. - Kleiner barocker (?) Bau, NO-orientiert, mit gemauerter Vorlaube und Dachreiter. - Opfertisch in der Vorlaube mit römerzeitlichem Grabinschrift-Fragment für Sextus, Freigelassenen der Julia Litugena (CIL III 15205c). Flachgedecktes Schiff und korbbogiger Triumphbogen. Im Chor ein Joch, 3/8-Schluss, barockes Tonnengewölbe mit Stichkappen. 1988 Freilegung: Im Langhaus Fragmente eines barocken Frieses und barocken Fensterrahmungen.[4]
Kath. Filialkirche St. Lorenzen am Johannserberg
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Kath. Filialkirche St. Lorenzen am Johannserberg
ObjektID: 102032
Status: § 2a
St. Lorenzen am Johannserberg
Standort
KG: Brückl
GstNr.: .67
Urkundlich 927, 1283 erwähnt. Salzburgische Urpfarre, Pfarrsitz später (vor 1230) nach Sankt Johann am Brückl übertragen. 1619 als Filiale von Brückl erwähnt. Restaurierung von 1965 bis 1967. - Kleiner, abseits auf einer flachen Terrasse hoch über Brückl gelegener Bau mit romanischem Schiff und halbkreisförmiger Apsis, die durch Baufugen deutlich abgesetzt bzw. ein vermauertes Rundfenster in der Triumphbogenwand als Zubau des 14. Jahrhunderts ausgewiesen ist. Zwei Bauinschriften an Süd- und West-Wand des Turmes, unter Giebelfenster bezeichnet 1589. In den Schiffwänden opus spicatum. Offene, später angebaute Westvorhalle, steinplattlgedeckter Dachreiter. Im Giebel der West-Wand ein römischer Steinkopf. Einfach profiliertes spitzbogiges West-Portal.[5]
Kath. Filialkirche hl. Magdalena in Freßlitzen Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Magdalena in Freßlitzen
ObjektID: 34184
Status: Bescheid
Freßlitzen
Standort
KG: Brückl
GstNr.: .87
Westlich von Brückl, isoliert auf einer Schotterterrasse gelegen. Urkundlich 1295. Kleiner spätgotischer Bau mit niedrigem nördlichen Sakristeiturm (Änderung der Dachform 1968). Steinplattldach. Zwei flach gestufte Strebepfeiler. - Langhaus, Netzgratgewölbe auf Pfeilervorlagen, im Chor mit 3/8-Schluss Netzrippengewölbe auf Konsolen, Maßwerkfenster. West-Portal: Türbeschlag bezeichnet „1598“. - Im linken Seitenschiff die römerzeitliche Grabstele der Sixtilla mit Nischenporträt und Grabinschrift, errichtet von ihrem Gatten Valentinius Ingenuus; zweite Hälfte des zweiten Jahrhunderts nach Christus (CSIR II/2, 135).[6]
Kath. Filialkirche hl. Michael mit Kirchhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Michael mit Kirchhof
ObjektID: 67899
Status: § 2a
Michaelerberg
Standort
KG: Johannserberg
GstNr.: .12
Kleiner von Friedhofmauer umgebener spätgotischer Bau mit Süd-Turm. An der nördlichen Chorschräge bezeichnet 1540. Erweiterung nach Westen, Anfang 18. Jahrhundert, durch zweigeschoßige Vorhalle, das Obergeschoß in voller Breite gegen das Langhaus geöffnet. West-Portal um 1500 (Eichentüre bezeichnet 1714). - Christophorus-Fresko an Ost-Mauer des Turmes Mitte 18. Jahrhundert.[7]
Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich mit Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich mit Friedhof
ObjektID: 63249
Status: § 2a
Sankt Ulrich
Standort
KG: Johannserberg
GstNr.: .42
Spätgotischer, vom Friedhof umgebener Bau aus der Zeit um 1500. - Massiger West-Turm mit Spitzhelm und Vorhalle. 1985 Außenrestaurierung. Wiederherstellung der „1589“ bezeichneten Architekturpolychromie. Kragsteinportal. Südlich vom Chor neuerer zweigeschoßiger Sakristeianbau. Steinplattldächer. Strebepfeiler am Chor dreistufig, das mittlere Stück übereck gestellt.[8]
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 63250
Status: § 2a
Sankt Ulrich 43
Standort
KG: Johannserberg
GstNr.: .41
Neben der Kirche, eingeschoßiger spätbarocker Bau über hohem Sockelgeschoß mit Walmdach.[9]
Kath. Filialkirche hl. Andreas
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Kath. Filialkirche hl. Andreas
ObjektID: 67897
Status: § 2a
Gretschitz
Standort
KG: Johannserberg
GstNr.: .75
Kleiner gotisch Bau; Chor zweite Hälfte 15. Jahrhundert mit dreistufigen Strebepfeilern. Gotischer Turm an der Langhaus-Süd-Seite mit Spitzhelm. Gemauerte West-Vorhalle mit patronierter Decke. Portal bezeichnet 1521; eisenbeschlagene Westtür. Steinplattldächer.[10]
Kath. Filialkirche hl. Christophorus
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Kath. Filialkirche hl. Christophorus
ObjektID: 61478
Status: § 2a
Christofberg
Standort
KG: St. Filippen
GstNr.: .101
Auf einem Berggipfel innerhalb einer Umfassungsmauer. 1627 unter Abt Hieronymus Marchstaller von Sankt Paul begonnener schlichter Bau; im 19. Jahrhundert erneuert. Sakristeiturm mit Pyramidenhelm an der Süd-Seite des leicht eingezogenen Chors. Spitzbogige gotisierende Fenster Mitte des 19. Jahrhunderts. Westliches Vordach auf Säulen. - Langhaus flach gedeckt; rundbogiger Triumphbogen; Chor einjochig mit 3/8-Schluss, kreuzgratgewölbt.[11]
Kath. Filialkirche hll. Petrus und Paulus Datei hochladen Kath. Filialkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 61475
Status: § 2a
Eppersdorf
Standort
KG: St. Filippen
GstNr.: .17
Nahe von Schloss Eppersdorf. Kleiner spätgotischer Bau, zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts; vermutlich im 17. Jahrhundert an Fassaden und im 18. Jahrhundert im Bereich der Vorhalle verändert und Abbruch eines West-Turmes nach Barockisierung. 1996/97 Restaurierung: Wiederherstellung der frühbarocken Architekturpolychromie. Östlicher Dachreiter mit Zwiebelhelm. Profiliertes spätgotisches West-Portal, im Tympanon Fischblasenmaßwerk (darin Rosette und Stern, zwei in spätgotischen Bauten besonders des Görtschitztales immer wiederkehrende Zeichen), seitlich des Portals konsoltragende Runddienste. Am Chor Reste eines gotischen Frieses.[12]
Schloss Eppersdorf
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Schloss Eppersdorf
ObjektID: 102074
Status: Bescheid

seit 2012

Eppersdorf 1
Standort
KG: St. Filippen
GstNr.: .14
Schlichter zweigeschoßiger Bau über rechteckigem Grundriss. Quaderportal mit Diamantquadern in Kämpferhöhe, bezeichnet 1694. Wirtschaftsgebäude.[13]
Kath. Pfarrkirche hll. Philippus und Jakobus mit Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hll. Philippus und Jakobus mit Friedhof
ObjektID: 61476
Status: § 2a
Kirchenweg 39
Standort
KG: St. Filippen
GstNr.: .39; 1794
Urkundlich zwischen 1096 und 1105; eine Weihe 1528. Spätgotischer Bau des frühen 16. Jahrhunderts, 1862 erneuert; gleichzeitig West-Turm errichtet, im Obergeschoß achtseitig, romanisierende Zwillingsfenster und Blendbogenfries, Spitzgiebelhelm. Unter dem Chor tonnengewölbtes ehemaliges Beinhaus. An den Seiten des Langhauses gestufte Strebepfeiler.[14]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

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Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

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Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Brückl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 65
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 64f.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 871
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 65f.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 65
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 782
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 836
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 836
  10. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 245
  11. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 67f.
  12. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 112f.
  13. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 113
  14. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 722
  15. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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