Liste der denkmalgeschützten Objekte in Burgschleinitz-Kühnring

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Burgschleinitz-Kühnring enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schloss Wisent Datei hochladen Schloss Wisent
ObjektID: 69572
Status: § 2a
Amelsdorf 1
Standort
KG: Amelsdorf
GstNr.: 300; 301; 306
Das Schloss Wisent ist eine zweigeschoßige vierflügelige Anlage, von einem Graben umgeben und mit einem mittelalterlichem Kern im Untergeschoß. Erbaut wurde es 1571 auf den Resten eines Vorgängerbaues und dient seit 1755 als Gutshof des Stiftes Altenburg.
Ortskapelle Amelsdorf Datei hochladen Ortskapelle Amelsdorf
ObjektID: 53181
Status: § 2a

Standort
KG: Amelsdorf
GstNr.: 21
Die Kapelle mit eingezogener Rundapsis, Satteldach und vorgestelltem Westturm mit Zwiebelhelm wurde 1879 erbaut. Kapelle und Turm sind mit Spitzbogenfenstern ausgestattet. Über dem Turmportal befindet sich eine Figurennische mit einer Sandsteinpietá aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Altar mit urnenbekrönten Säulen und polychromierten Seitenfiguren eines heiligen Bischofs und eines Mönchs mit Kreuz stammt vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Das Altarbild der Maria Immaculata in Engelglorie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gemalt. Der Triumphbogen hat hölzerne Putti aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Orgelwerk stammt aus der Zeit um 1780. Die Glocke wurde 1744 von Ferdinand Vötterlechner gegossen.
Wasserschloss Burgschleinitz Datei hochladen Wasserschloss Burgschleinitz
ObjektID: 31448
Status: Bescheid
Burgschleinitz 1
Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 199
Die dreiflügelige Anlage mit Walmdächern stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Fassade ist glatt. Die Fenster haben teilweise profilierte Steingewände und gekehlte Sohlbänke.
Wohnhaus, ehemalige Schmiede Datei hochladen Wohnhaus, ehemalige Schmiede
ObjektID: 31450
Status: Bescheid
Burgschleinitz 55
Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 77

In Fehlerliste eingetragen.
ehemaliger Pfarrhof Datei hochladen ehemaliger Pfarrhof
ObjektID: 31449
Status: Bescheid
Burgschleinitz 80
Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 34
Der ehemalige Pfarrhof von Burgschleinitz liegt südwestlich unterhalb der Pfarrkirche St. Michael. Er ist mit der Kirche durch einen gedeckten Aufgang verbunden. Der barocke, zweigeschossige und dreiflügelige Bau stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert und wurde 1768 umgebaut. Das Dach ist an der Eingangsfront abgewalmt. Die Fassade ist durch Lisenen und Kordongesims gegliedert. Die fünfachsige Eingangsfront hat ein vorgestelltes Portal mit Steingewände und darüber einen Volutengiebel mit der Inschrift 1768. Zu den weiteren Merkmalen zählen die barocken Fensterkörbe und Reste von Fassadenmalereien. Das Innere wurde seit der Bauzeit verändert. Im Keller befindet sich ein Tonnengewölbe mit Stichkappen. Einige Räume sind kreuzgratgewölbt. Ein Flur im Obergeschoß verfügt über ein Platzlgewölbe.

Im Süden grenzt ein Hof mit Wirtschaftsgebäuden an. Im Norden steht ein zweigeschossiger Schüttkasten. Dieser wurde Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut und verfügt über Steingewändefenster und Quadermalerei an der Südseite. Die Wirtschaftsgebäude und ein großer Garten sind von einer Bruchsteinmauer eingefasst. Die Hofeinfahrt mit geradem, profiliertem Sturz und gemauerten Pfeilern mit profilierten Platten und Vasenaufsätzen stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts.

Pest-/Dreifaltigkeitssäule Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 28912
Status: § 2a
bei Burgschleinitz 80 (alter Pfarrhof)
Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 1064
Die auf einem prismatischen Sockel stehende Säule mit der Figurengruppe Dreifaltigkeit ist mit 1836 bezeichnet.
BW Datei hochladen ehemalige Volksschule
ObjektID: 53451
Status: Bescheid
Burgschleinitz 81
Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 99
Die ehemalige Volksschule hat ein Steingewändeportal mit Oberlicht und Flachbogenbekrönung. Das Bogenfeld trägt die Bezeichnung 1875.
Höhensiedlung HeidenstattBW Datei hochladen Höhensiedlung Heidenstatt
ObjektID: ArD-3-024
Status: Bescheid
Heidenstatt
Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 925/1; 925/2; 928; 929; 930; 931
An der Heidenstatt wurden umfangreiche archäologische Funde völkerwanderungszeitlicher Höhensiedlungen gemacht.
Karner Datei hochladen Karner
ObjektID: 67996
Status: § 2a

Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 1
Über einem romanischen Kern in der Sockelzone wurde Anfang des 15. Jahrhunderts ein gotischer Rundbau mit steilem steinernen Kegeldach und abschließender (erneuerter) Kreuzblume errichtet. Die Fassade ist durch Halbrunddienste gegliedert. Das Spitzbogenportal hat eine profilierte Laibung.
katholische Pfarrkirche heiliger Michael Datei hochladen katholische Pfarrkirche heiliger Michael
ObjektID: 53452
Status: § 2a

Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 2
Die Pfarrkirche von Burgschleinitz besteht aus einem romanischen, ab 1728 barockisierten Langhaus, einem spätgotischen Westturm und einem eingezogenen, frühgotischen Chor. Im 12. Jahrhundert diente sie als Eigenkirche der Herren von Schleunz. 1223 war sie Sitz eines Dekanats. Heute gehört sie zum Dekanat Horn.
Friedhof Datei hochladen Friedhof
ObjektID: 28906
Status: § 2a

Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 1
Der Friedhof von Burgschleinitz ist von einer Bruchsteinmauer umgeben. An der Ostseite ist er durch ein rundbogiges Portal zugänglich. Darauf befindet sich eine mit 1883 bezeichnete und von einer Vase flankierte Immaculata-Figur. Ein rundbogiges Steinportal im Norden trägt eine Kreuzigungsgruppe vom Ende des 17. Jahrhunderts, mit flankierenden, Wappenschilder tragenden Engeln und ist außerdem mit Rosettenbesatz und Girlandengehängen sowie einem Cherubkopf im Keilstein dekoriert. Der Kreuzsockel ist mit 1674 bezeichnet. Die Inschrift „1884“ am Johannessockel ist möglicherweise das Datum der Renovierung. Am Friedhof befinden sich mehrere, zum Teil eingemauerte barocke Grabsteine mit Reliefs. Diese stellen unter Anderem die Mater dolorosa, einen Gnadenstuhl und die Kreuzigung dar. Auf einem hohen Sockel erhebt sich ein steinernes Friedhofskreuz aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Figurenbildstock heiliger Sebastian Datei hochladen Figurenbildstock heiliger Sebastian
ObjektID: 28914
Status: § 2a

Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 1063/3
Eine schlanke toskanische Säule mit der Figur des hl. Sebastian erhebt sich auf einem reliefierten Sockel. Das Sockelrelief mit einer Darstellung der hl. Rosalia ist mit 1686 bezeichnet. Die Säule wurde 1988 aus Zogelsdorf an diesen Standort versetzt.
Datei hochladen Figurenbildstock heiliger Donatus
ObjektID: 28915
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 1285
Nördlich beim Schafferhof steht eine toskanische Säule mit einer Figur des hl. Donatus. Sie stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und ist mit „17.4“ bezeichnet.
Figurenbildstock heiliger Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 28916
Status: § 2a

Standort
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 1065
An der Brücke zur Burg steht auf hohem, geschwungenem Sockel auf einer Wolkenbank die Figur des Heiligen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 28919
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Burgschleinitz
GstNr.: 1216
Ortskapelle Buttendorf Datei hochladen Ortskapelle Buttendorf
ObjektID: 53454
Status: § 2a

Standort
KG: Buttendorf
GstNr.: 22
Die Ortskapelle von Buttendorf wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und im Jahr 1975 renoviert. Die runde Apsis an der Südseite hat flachbogige Fenster. Der Dachreiter an der Nordseite wird von einem Pyramidenhelm bekrönt. Der flach gedeckte Innenraum ist mit einem Stuckrelief Auge Gottes dekoriert. Das polychromierte Holzkruzifix stammt aus der Zeit um 1700. Eine ebenfalls polychromierte Holzfigur Äbtissin stellt vermutlich Gertrud von Nivelles dar und stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Schloss Harmannsdorf Datei hochladen Schloss Harmannsdorf
ObjektID: 31934
Status: Bescheid
Harmannsdorf 1
Standort
KG: Harmannsdorf
GstNr.: 1
Um einen quadratischen Hof ist ein zweigeschoßiger vierkantiger Bau aus dem frühen 17. Jahrhundert angeordnet, der um 1760 barockisiert wurde und von einem tiefen ehemaligen Wassergraben umgeben ist.
Hausanlage, ehemaliges Postamt Datei hochladen Hausanlage, ehemaliges Postamt
ObjektID: 54120
Status: Bescheid
Harmannsdorf 36
Standort
KG: Harmannsdorf
GstNr.: 102
Das ehemalige Postamt von Harmannsdorf ist ein ebenerdiges Gebäude mit hohem Walmdach und spätbarockem Steingewändeportal mit flachbogiger Oberlichte. Zum Wirtschaftstrakt führt eine pfeilergerahmte Einfahrt. Das Platzlgewölbe im Inneren wurde um 1800 geschaffen. Der Giebel Richtung Buttendorfer Keller ist flach geschwungen und einen trägt einen Volutenaufsatz. Darunter befindet sich ein profiliertes Schulterbogenportal aus dem dritten Drittel des 18. Jahrhunderts.
Schüttkasten/ Schlosstheater Datei hochladen Schüttkasten/ Schlosstheater
ObjektID: 31935
Status: Bescheid
Harmannsdorf 6
Standort
KG: Harmannsdorf
GstNr.: 61
Der ehemalige Schüttkasten von Schloss Harmannsdorf ist ein dreigeschoßiges Gebäude aus dem 17. Jahrhundert mit Eckquaderung und hohen Volutengiebeln, welche Figuren der hll. Donatus und Florian tragen. Im 18. Jahrhundert wurde er zu einem barocken Schlosstheater umgestaltet.
Ortskapelle Harmannsdorf Datei hochladen Ortskapelle Harmannsdorf
ObjektID: 54122
Status: § 2a

Standort
KG: Harmannsdorf
GstNr.: 55
Die Ortskapelle von Harmannsdorf wurde 1769 erbaut und 1827 wiederhergestellt. Der schlichte Bau hat eine eingezogene, halbrunde Apsis und einen Westturm mit rundbogigen Schallfenstern, der von einem Pyramidenhelm mit abschließendem Patriarchenkreuz bekrönt wird. Der Kappellenraum verfügt über ein ein Satteldach, profiliertes Traufgesims, Rundbogenfenster mit gerauteten Kämpfern und einen Rosettenkeilstein. Der Innenraum ist mit einer Stukkatur „Auge Gottes“, einem Ölbild des hl. Florian aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und einem seitlich stehenden Leuchterengel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts ausgestattet.
Bildstock Rosalienkapelle Datei hochladen Bildstock Rosalienkapelle
ObjektID: 69569
Status: § 2a

Standort
KG: Harmannsdorf
GstNr.: 145
Die Rosalienkapelle nordwestlich des Ortes ist ein konkav geschwungener Bau aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts mit geschwungenem Giebel, der von der Figurengruppe Gnadenstuhl abgeschlossen wird. Im Giebel befindet sich eine Nische mit der Figur der hl. Rosalia, seitlich Figuren der hll. Rochus und Sebastian, die auf die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert werden.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 28951
Status: § 2a

Standort
KG: Harmannsdorf
GstNr.: 174
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 54715
Status: § 2a
Kühnring 3
Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 14/1
Der Pfarrhof nordöstlich der Kirche ist ein ebenerdiger Bau mit durch Putzbänder gegliederter Fassade und profilierten Fenstergewänden. Zwischen segmentbogenbekrönten Pilastern öffnet sich ein steingerahmtes Barockportal, davor ein inschriftlich mit 1726 bezeichnetes Doppeladlerwappen. Vor dem Haus stehen ebenso wie an der Toreinfahrt gemauerte Pfeiler mit Pinienzapfen und Vasen aus dem 18. Jahrhundert.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 29043
Status: § 2a
bei Kühnring 5
Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 1593/14
Die Tabernakelsäule mit bekrönendem Steinkreuz und Marienfigur im Tabernakel stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Burg Kühnring Datei hochladen Burg Kühnring
ObjektID: ArD-3-098
Status: Bescheid
Ortsried
Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 1/1; 1/2; 1/3; 2/1; 2/4; 2/7; 3/1; 3/2; 4; 15/2; 20/1; 20/2; 21/1; 21/2; 22/1; 22/2; 23; 1593/6; 1593/8
Von der in der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts erbauten Stammburg der Kuenringer sind heute nur mehr Fragmente erhalten.
Figurenbildstock Maria Immaculata Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 29019
Status: § 2a

Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 1594/9
Eine Maria Immaculata erhebt sich auf einer toskanischen Säule über einem Quadersockel aus dem Jahre 1902.
Karner Datei hochladen Karner
ObjektID: 28963
Status: § 2a

Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 1/2
Der Karner am Friedhof von Kühnring ist ein romanischer zweigeschoßiger Rundbau aus dem 13. Jahrhundert mit Kegeldach, Laterne aus Holz und Zwiebelhaube bekrönt von Patriarchenkreuz aus dem 19. Jahrhundert. Frühgotisches Stufenportal.
Friedhof christlich Datei hochladen Friedhof christlich
ObjektID: 28968
Status: § 2a

Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 1/3
Rechts im Bild das Friedhofsportal aus dem Jahre 1683 mit Balustrade, die seitlich von Vasen und Kugeln bekrönt wird. Verschiedene barocke Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert.
Figurenbildstock Gnadenstuhl Datei hochladen Figurenbildstock Gnadenstuhl
ObjektID: 29042
Status: § 2a

Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 1594/1
Aus dem Jahre 1860 stammt die Figurengruppe Gnadenstuhl auf toskanischer Säule, die von einer Steinbalustrade umgeben ist.
Kalvarienberg Datei hochladen Kalvarienberg
ObjektID: 69570
Status: § 2a

Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 2/1
Auf mächtigen Mauerresten der ehemaligen Kuenringerburg steht die Figurengruppe Kalvarienberg aus dem Jahre 1732.
Kath. Pfarrkirche heilige Philipp und Jakob Datei hochladen Kath. Pfarrkirche heilige Philipp und Jakob
ObjektID: 54716
Status: § 2a

Standort
KG: Kühnring
GstNr.: 1/1
Die Kirche ist ein romanischer Bau, der durch zahlreiche Aus- und Umbauten vermutlich aus einer von Azzo von Gobatsburg, dem Stammvater der Kuenringer, im Jahre 1083 erbauten späteren Burgkapelle entstanden ist.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 29045
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Matzelsdorf
GstNr.: 53
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 29047
Status: § 2a

Standort
KG: Matzelsdorf
GstNr.: 137
Figurenbildstock Datei hochladen Figurenbildstock
ObjektID: 29048
Status: § 2a

Standort
KG: Matzelsdorf
GstNr.: 135
Ortskapelle Matzelsdorf Datei hochladen Ortskapelle Matzelsdorf
ObjektID: 54947
Status: § 2a

Standort
KG: Matzelsdorf
GstNr.: 81
Die Ortskapelle von Matzelsdorf liegt im Westen des Ortes leicht erhöht. Sie wurde 1744 urkundlich erwähnt und 1978 restauriert. Der gewestete Bau mit östlichem Dachreiter und halbkreisförmigem Schluss hat profilierte Rundbogenfenster aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts und über dem Portal eine Nische mit Georgsfigur auf Kartuschensockel aus derselben Epoche. Der Innenraum ist kreuzgratgewölbt und mit eine Altarnische mit einer überarbeiteten polychromierten Gnadenstuhl-Gruppe vom Anfang des 18. Jahrhunderts ausgestattet. Die Glocke wurde 1744 von Ferdinand Vötterlechner gegossen.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 55482
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 113
Der Pfarrhof ist ein vierflügeliger zweigeschoßiger Bau aus dem 14. Jahrhundert, der durch eine Erweiterung im Jahre 1660 sein heutiges Aussehen erhalten hat und 1756 barockisiert wurde. Zu seinen Merkmalen zählen die Fassadengliederung durch Putzparapeten und Lisenen, Fensterverdachungen und Sohlbänke. Er hat ein Rechteckportal mit gebrochenem Giebel und figuralem Relief.
katholische Pfarrkirche heiliger Pankraz Datei hochladen katholische Pfarrkirche heiliger Pankraz
ObjektID: 55483
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 121
Vermutlich aus einer Schlosskapelle hervorgegangener Kirchenbau, der 1706 berockisiert wurde.
Schüttkasten Datei hochladen Schüttkasten
ObjektID: 29053
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 113
ehemaliger Friedhof Datei hochladen ehemaliger Friedhof
ObjektID: 29054
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 113; 117; 119; 120
Der ehemalige Friedhof bei der Kirche verfügt über zahlreiche Grabsteine und Figuren aus dem 18. Jahrhundert.
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 29055
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 42
Das neoklassizistische Kriegerdenkmal aus den 1920er-Jahren hat eine dorische Tempelfassade und in der Mitte eine Rundbogennische, flankiert von Reliefs zu beiden Seiten.
Figurenbildstock heiliger Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 29056
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 35
Aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt die auf einem profilierten Podest über einem dreistufigen Sockel stehende Figur des hl. Johannes Nepomuk.
BW Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 29057
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 579
Eine Maria-Immaculata-Figur, bezeichnet mit „1880“, steht auf einer toskanischen Säule im Ort.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 29058
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 662
Schwedenkreuz Datei hochladen Schwedenkreuz
ObjektID: 29059
Status: § 2a

Standort
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 542/2
Das stark verwitterte Schwedenkreuz aus dem 17. Jahrhundert befindet sich westlich des Ortes.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 29060
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Reinprechtspölla
GstNr.: 846
Datei hochladen Figurenbildstock heiliger Donatus
ObjektID: 29063
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Sachsendorf
GstNr.: 422
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 29064
Status: § 2a

Standort
KG: Sachsendorf
GstNr.: 241/1
Ortskapelle heiliger Donatus Datei hochladen Ortskapelle heiliger Donatus
ObjektID: 55565
Status: § 2a

Standort
KG: Sachsendorf
GstNr.: 11
Die Ortskapelle von Sachsendorf ist dem hl. Donatus geweiht. Das Gebäude wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und hat eine eingezogene Halbkreisapsis und profilierte Rundbogenfensterster mit Keil- und Kämpfersteinen. Der Kapelle ist westlich ein Turm aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorgebaut, der über rundbogigen Schallfenstern von einem Pyramidenhelm bekrönt wird. Der Innenraum ist flach gedeckt und mit einem rundbogigen Triumphbogen ausgestattet. An der Decke befindet sich ein geschwungenes Medaillin mit dem Christusmonogramm IHS. Zur Einrichtung zählt ein säulengerahmter marmorierter Altar aus der Zeit um 1680, mit einem Altarbild des hl. Donatus in Glorie, das von kleinen polychromierten Figuren der Heiligen Florian und Leopold flankiert wird. In der geschwungenen Giebelkrönung sind auf Holz gemalte Bildnisse der Dreifaltigkeit mit seitlichen Engelfiguren zu sehen. Zur weiteren Ausstattung zählen mehrere Leinwandbilder: Maria Dreieichen (18. Jh.); Hll. Sebastian, Rochus und Rosalia (3. Drittel 18. Jh.); Maria Immaculata von Engeln umgeben (3. Viertel 18. Jh.). Die Bänke stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Burgruine Datei hochladen Burgruine
ObjektID: 69574
Status: § 2a

Standort
KG: Sachsendorf
GstNr.: 17/7; 17/8
Die Burg Sachsendorf wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts von ungarischen Truppen zerstört und nicht wieder aufgebaut. Heute sind nur noch wenige Mauerreste erhalten. Archäologische Funde belegen, dass die Baugeschichte bis in die Mitte des 10. Jahrhunderts zurückreicht.
Datei hochladen Figurenbildstock
ObjektID: 29067
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Sonndorf
GstNr.: 606
Schloss/ Gutshof Zogelsdorf Datei hochladen Schloss/ Gutshof Zogelsdorf
ObjektID: 70941
Status: Bescheid
Zogelsdorf 10
Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 112
Das zweigeschoßiges Objekt stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert und wurde mehrfach verändert. An der Südfront befindet sich ein Balkon auf Konsolen mit Pultdach auf zwei toskanischen Säulen und plastischem Rankenwerk auf dem Hauptpfosten der Balustrade.
Schüttkasten Datei hochladen Schüttkasten
ObjektID: 34114
Status: Bescheid
Zogelsdorf 21
Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 64
Der Schüttkasten, ein ehemaliger Gutshof, ist ein zweigeschoßiges Gebäude mit Walmdach und profiliertem Traufgesims. Er hat im Erdgeschoß profilierte Steingewändefenster und ein Segmentbogenportal aus dem 17. Jahrhundert mit profilierter, gekehlter Laibung. Einfahrt und Erdgeschoßräume sind von Stichkappentonnen überwölbt.
Bauernhof (Anlage), Steinmetzmuseum Datei hochladen Bauernhof (Anlage), Steinmetzmuseum
ObjektID: 79407
Status: § 2a
Zogelsdorf 25
Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 43/1
Das ebenerdige ehemalige Steinmetzhaus mit Fassade aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, Korbbogenportal und Walmdach beherbergt ein Steinmetzmuseum.
Ortskapelle Zogelsdorf
Datei hochladen
Ortskapelle Zogelsdorf
ObjektID: 29068
Status: § 2a

Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 39
Die Ortskapelle von Zogelsdorf wurde im beginnenden 19. Jahrhundert erbaut. Der Saalbau mit halbrunder Apsis hat einen Westturm mit Eckpilastern im Obergeschoss und Balustern in rundbogigen Schallfensstern. Der Innenraum ist flach gedeckt und mit einer Empore auf toskanischen Säulen ausgestattet. Auf dem Altar sind Lindenholzfiguren der Hll. Rochus und Sebastian aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zu sehen. Als Figurenpostamente dienen abgefaste Pfeilerstümpfe aus dem 16./17. Jahrhundert mit profilierten Deckplatten. Seitlich der Westfront stehen Sandsteinstatuen der Heiligen Johannes Nepomuk und Florian aus dem Jahr 1817.
Figurenbildstock Maria Immaculata Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 29074
Status: § 2a

Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 52
Maria Immaculata auf ionischer Säule über Sockel mit Inschrift aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Figurenbildstock heiliger Donatus Datei hochladen Figurenbildstock heiliger Donatus
ObjektID: 29075
Status: § 2a

Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 290
Auf einem Tabernakelpfeiler mit abgefastem reliefierten Schaft aus dem Jahre 1776 steht die Figur des hl. Donatus. Der Tabernakel ist mit 1687 bezeichnet.
Bildstock Jesusknabe Datei hochladen Bildstock Jesusknabe
ObjektID: 29077
Status: § 2a

Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 135
Auf einer ausladenden profilierten Deckplatte, die von einem abgekanteten prismatischen Pfeiler getragen wird, steht die Figur des Jesuskindes mit Kreuz und Geißel. Der Pfeiler ist unterhalb der Deckplatte mit „1746 R.V.“ bezeichnet.
BW Datei hochladen Figurenbildstock Maria Dreieichen
ObjektID: 29078
Status: § 2a

Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 235
BW Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 29079
Status: § 2a

Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 289/2
BW Datei hochladen Figurenbildstock Maria Dreieichen
ObjektID: 29080
Status: § 2a

Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 118
Barbarakapelle Datei hochladen Barbarakapelle
ObjektID: 56412
Status: § 2a

Standort
KG: Zogelsdorf
GstNr.: 369/2
Die Kapelle aus dem 18. Jahrhundert mit Glockendach und bekrönendem Steinkreuz verfügt über ein Steingewändeportal mit Segmentbogengiebel und zwei seitliche querovale Fenster.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Burgschleinitz-Kühnring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing