Liste der denkmalgeschützten Objekte in Dürnstein in der Steiermark

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Dürnstein enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Dürnstein im steirischen Bezirk Murau, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Burgruine Dürnstein Datei hochladen Burgruine Dürnstein
ObjektID: 96812
Status: § 2a
Dürnstein in der Steiermark
Standort
KG: Dürnstein
GstNr.: .89; 562/1; 381/3; 381/2
Von Norden kommend ist dem Zugang zur Burg ein Rundturm mit spitzer Ausbuchtung vorangestellt, dessen unterer Teil aus an Quadermauerwerk erinnerndem Bruchsteinmauerwerk besteht, welches vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammt; somit dürfte der Turm zu den ältesten noch erhaltenen Teilen der Burg zählen. Die Mauer des Aufwegs Richtung Süden bildet westlich ein Zwinger, dessen lagerhaftes Bruchsteinmauerwerk großteils dem 14. Jahrhundert zugerechnet wird, es finden sich jedoch auch Mauerabschnitte aus Quadermauerwerk oder Opus spicatum, die in das 12.-13. Jahrhundert datiert werden. Den Weg Richtung Süden weiterverfolgend erreicht man nach einer Wegbiegung Richtung Westen ein wiedererrichtetes Burgtor, welches im Norden an den in nord-südlicher Richtung stehenden Osttrakt grenzt. Während das lagerhafte Bruchsteinmauerwerk des Osttrakts auf die Erbauungszeit verweist, wirkt das Obergeschoß fast rezent. Durch das wiedererrichtete Burgtor gelangt man in eine im Originalzustand erhaltene Torhalle mit Kreuzkappengewölbe. Direkt an dem im Südwesten senkrecht abfallenden Steilhang liegt der Westtrakt, welcher aus der Zeit des Turms stammt; eine Reihe dicht nebeneinanderliegender, 1,7 m hoher Schießscharten befindet sich auf der etwas jüngeren Westwand. Der geräumige Burghof zwischen dem Ost- und dem Westtrakt wird im Norden von einer Ringmauer mit länglichen Schießscharten begrenzt, die an der Abbruchkante verläuft. Ein erst später zugebauter Verbindungstrakt zwischen Ost- und Westtrakt schließt den Burghof Richtung Süden.[2]
Hauptartikel: Burgruine Dürnstein
BW Datei hochladen Grenzstein
ObjektID: 107464
Status: § 2a
Dürnstein in der Steiermark
Standort
KG: Dürnstein
GstNr.: 574/2
BW Datei hochladen Herz-Jesu-Kapelle
ObjektID: 107335
Status: § 2a
Dürnstein in der Steiermark 26
Standort
KG: Dürnstein
GstNr.: .49
BW Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Mesnerhaus
ObjektID: 107481
Status: § 2a
Wiegen 47
Standort
KG: Dürnstein
GstNr.: 284/2
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Jakob mit ummauertem Friedhof
ObjektID: 107471
Status: § 2a
Wiegen 48
Standort
KG: Dürnstein
GstNr.: .71
BW Datei hochladen Ruine Neudeck (Neudegg)
ObjektID: 124417
Status: § 2a
Wildbad Einöd
Standort
KG: Dürnstein
GstNr.: 1/2
BW Datei hochladen Haus-/Hofkapelle
ObjektID: 35938
Status: Bescheid
bei Wildbad Einöd 27
Standort
KG: Dürnstein
GstNr.: 135/1
römerzeitliche SpolienBW Datei hochladen römerzeitliche Spolien
ObjektID: ArD-6-021
Status: Bescheid
Wildbad Einöd
Standort
KG: Dürnstein
GstNr.: 135/1

Koordinaten beziehen sich auf das Grundstück

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Dürnstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2.  Werner Murgg, Bundesdenkmalamt - Abteilung für Bodendenkmale (Hrsg.): Burgruinen in der Steiermark (= Fundberichte aus Österreich - Materialheft Reihe B. 2). Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., 3580 Horn 2009, ISSN 1993-1263, Dürnstein, S. 118-119.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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