Liste der denkmalgeschützten Objekte in Eggendorf im Traunkreis

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Eggendorf im Traunkreis enthält die drei denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Eggendorf im Traunkreis in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
ObjektID: 58236
Status: § 2a
Eggendorf im Traunkreis 155, OG
Standort
KG: Eggendorf
GstNr.: .155
Die Pfarre Eggendorf ist eine josephinische Neugründung aus dem Jahre 1785.[1] Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde allerdings erst 1912 gebaut. Das Hochaltarbild „Mariä Himmelfahrt“ in dieser Kirche ist vom Kremser Schmidt. Vor 1912 diente die erweiterte Schlosskapelle als Pfarrkirche.[2]
Schloss Eggendorf
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Schloss Eggendorf
ObjektID: 15098
Status: Bescheid
Eggendorf im Traunkreis 1
Standort
KG: Eggendorf
GstNr.: .64/1; .64/2; 823
Das Schloss Eggendorf wird in einer Urkunde des Stiftes Kremsmünster 1224 erstmals genannt. Zum größten Teil erst 1580 erbaut, wechselte das Schloss häufig den Besitzer[1] und wurde auch entsprechend oft umgebaut. Heute zeigt sich Schloss Eggendorf vom Park aus gesehen links mit einem dreigeschoßigen Wohntrakt, rechts steht die dreijochige Schlosskapelle. Wohnteil und Kapelle werden durch einen Seitentrakt mit vier Lauben und zehn Arkadenbögen verbunden. Die Schlosskapelle war von der Pfarrgründung bis 1912 die Pfarrkirche von Eggendorf.[2]
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 15104
Status: § 2a
Eggendorf im Traunkreis 53
Standort
KG: Eggendorf
GstNr.: .153; 808/8
Nach der Pfarrgründung 1785 errichtete man auch ein neues Pfarrhaus. Darin fand auch eine Schule für 60-70 Kinder ihren Platz.[1] 1905 baute dann die Gemeinde Eggendorf ein eigenes Schulgebäude.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Einzelnachweise

  1. a b c Benedikt Pillwein: Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg, 2.Theil, Der Traunkreis, Linz 1843, Seite 318
  2. a b Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, ErwinHainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger), hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 57
  3. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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