Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feistritz im Rosental

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feistritz im Rosental enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Feistritz im Rosental.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schloss Gößnitzerhof Datei hochladen Schloss Gößnitzerhof
ObjektID: 12323
Status: Bescheid
Feistritz im Rosental 27
Standort
KG: Feistritz im Rosental
GstNr.: .83/1
Der Gößnitzerhof wurde urkundlich zum ersten Mal im 15. Jahrhundert erwähnt (Georg von Rottal zu Talberg). Es diente ab dem 16. Jahrhundert als Gewerksgebäude und wurde im 18. Jahrhundert zu einem langen, zweigeschossigen Bauwerk ausgebaut. Während der Kriege zwischen Frankreich und Österreich wurde es im Jahr 1813 stark beschädigt, jedoch wiederaufgebaut, durch Zubauten erweitert und modernisiert.[2]
Bahnhof, Aufnahmsgebäude Datei hochladen Bahnhof, Aufnahmsgebäude
ObjektID: 12324
Status: Bescheid
Feistritz im Rosental 27
Standort
KG: Feistritz im Rosental
GstNr.: .121
Das Bahnhofsgebäude wurde 1906 errichtet. Das Hauptgebäude ist als zweigeschossiger Quertrakt ausgeführt an dem sich beidseitig eingeschossige Längstrakte anschließen. Das Gebäude wird von einem Krüppelwalmdach mit holzverschalten Giebeln gedeckt. Die Putzfassade weißt Ecklisenen auf. Dem östlichen Längstrakt ist ein auf Holzstützen ruhendes Bahnsteigdach angegliedert.[2]
Ehem. Zollwachwohngebäude; Altenwohn- u. Pflegeheim Valentina Datei hochladen Ehem. Zollwachwohngebäude; Altenwohn- u. Pflegeheim Valentina
ObjektID: 12325
Status: Bescheid
Matschacherstraße 90
Standort
KG: Feistritz im Rosental
GstNr.: .137
Das Gebäude wurde in den Jahren 1923/24 errichtet und ist ein dreigeschossiger Wohnbau bestehend aus einem tiefen, vierachsigem Hauptgebäude, zwei angeschlossenen an der Südfassade zurückspringenden Seitenflügeln sowie einem westlichen eingeschossigen Anbau.[2]
Kath. Filialkirche hl. Kreuz (Todesangstkapelle) Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Kreuz (Todesangstkapelle)
ObjektID: 12320
Status: § 2a
Feistritz im Rosental
Standort
KG: Feistritz im Rosental
GstNr.: .65
Kriegerdenkmal, Franzosenkreuz Datei hochladen Kriegerdenkmal, Franzosenkreuz
ObjektID: 12321
Status: § 2a
Feistritz im Rosental
Standort
KG: Feistritz im Rosental
GstNr.: 714/8
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 12322
Status: § 2a
Feistritz im Rosental
Standort
KG: Feistritz im Rosental
GstNr.: 715/8
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes
ObjektID: 12337
Status: § 2a
Sankt Johann
Standort
KG: Gansdorf
GstNr.: .44
Urkundlich 1169 erwähnt; barockes Neuhaus 1762 gewaltiger Schlichter, 1759-1762 errichteter Bau mit eingezogenem polygonalem Chor und vorgestelltem barocken West-Turm, bekrönt von Zwiebelhelm mit Laterne. 1996 Außenrestaurierung. Im Osten des Langhauses seitlich je ein oktogonaler Kapellenanbau, der nördlich (vom Vorgängerbau erhalten geblieben) aus dem 17. Jahrhundert, der südlich aus der Bauzeit der Kirche. An drei Seiten offene kreuzgratgewölbte Vorhalle im Turmerdgeschoß. 1997 Neues Christophoruswandbild von Z. Weiß.
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche, (Ehem. Pfarr-)Kirche hl. Michael
ObjektID: 12330
Status: § 2a
Bärental
Standort
KG: Matschach
GstNr.: .31/5
Bei der Pfarrkirche Sankt Michael handelt es sich um einen kleinen, einheitlichen Bau des Jahres 1866 (sowohl urkundlich erwähnt als auch am Westportal bezeichnet). Der Außenbau ist mit Lisenen gegliedert und besitzt einen westlichen Dachreiter. Das Langhaus mündet in einen eingezogenen Chor mit Halbkreisschluss (flach gedeckt). Die Fenster des Langhauses sind rundbogig. Der barockisierende Hochaltar stammt aus der Bauzeit. Die Glasluster stammen ebenfalls aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die volkstümliche Statue des Heiligen Michael wird mit dem 16. Jahrhundert datiert. Die Glocke ist mit der Jahreszahl 1681 bezeichnet. In unmittelbarer Nähe zur Kirche befindet sich das Grabmal von Jörg Haider.[2]
BW Datei hochladen Curatie-Kirche St. Michael in Bärnthal
ObjektID: 12327
Status: § 2a
Bärental
Standort
KG: Matschach
GstNr.: .22/3
Bei der Curatie-Kirche, auch Alt St. Michael genannt, handelt es sich um einen kleinen, quadratischen Bau des 17. oder 18. Jahrhunderts, der früher mit einer Vorlaube versehen war. Der Innenraum ist weist einen Tonnengewölbe mit Stichkappen auf. Das Wandgemälde der Heiligen Dreifaltigkeit ist mit der Jahreszahl 1955 bezeichnet.[2]
Kath. Filialkirche hl. Rupert Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Rupert
ObjektID: 12335
Status: § 2a
Matschach
Standort
KG: Suetschach
GstNr.: .90
Kath. Pfarrkirche hl. Lambertus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Lambertus
ObjektID: 12336
Status: § 2a
Suetschach
Standort
KG: Suetschach
GstNr.: .26
Schloss Ebenau
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Schloss Ebenau
ObjektID: 12339
Status: Bescheid
Weizelsdorf 1
Standort
KG: Weizelsdorf
GstNr.: .154; 1310
Hauptartikel: Schloss Ebenau
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Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
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Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

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Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d e Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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