Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ferlach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ferlach enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Ferlach.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Schießstätte des Rosentaler Schützenvereines Datei hochladen Schießstätte des Rosentaler Schützenvereines
ObjektID: 12386
Status: Bescheid
Arbeiterheimgasse 18
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .347
Die späthistoristische Schießstätte wurde zwischen 1903 und 1906 errichtet. [2]
Aufbahrungshalle (Parkfriedhof) mit Plastik „Die Trauernde“ und Kriegerdenkmal Datei hochladen Aufbahrungshalle (Parkfriedhof) mit Plastik „Die Trauernde“ und Kriegerdenkmal
ObjektID: 61672
Status: § 2a
Georg-Lora-Straße 28
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .675; 57/9
Die Aufbahrungshalle, ein schlichter Rechtecksbau mit offener Vorhalle, wurde von H. Schmidhofer errichtet und mit einem Relief von Franz Schneeweiß ausgestattet. Die Skulptur „Die Trauernde“ schuf Anton Grehoritsch (1868 - 1928). [3]
Ferlach Parkfriedhof Skulptur Die Trauernde 17052011 744.jpg
Volksschule II Datei hochladen Volksschule II
ObjektID: 12387
Status: § 2a
Josef-Marx-Gasse 1
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .396
Die Volksschule ist ein dreigeschoßiger, späthistoristischer Bau mit leicht vorgestellten Seitentrakten. [2]
Kath. Stadtpfarrkirche St. Martin Datei hochladen Kath. Stadtpfarrkirche St. Martin
ObjektID: 12383
Status: Bescheid
Kirchgasse 22
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .77/1
Hauptartikel: Pfarrkirche Ferlach
f1
Bezirksgericht Datei hochladen Bezirksgericht
ObjektID: 12345
Status: § 2a
Loiblstraße 6
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .405
Das Bezirksgericht ist eine 1906 in schlossartigen Formen erbaute repräsentative Anlage mit Turm. [3]
Wohnhaus, ehem. Verweserhaus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Verweserhaus
ObjektID: 12385
Status: Bescheid
Loiblstraße 13
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .115
„Verweserhaus. 1845 von Johannes Ritter von Kronthal erbaut, seit 1836 Verweser, d.h. Verwalter der Hammerwerke. Josef Marx, letzter Verweser vor Gründung der KESTAG, wohnte hier. Wegen seiner spätklassizistischen Fassade und als Zeugnis der Tradition der Eisenverarbeitung in Ferlach unter Denkmalschutz.“[4]
Staatliches Beschussamt Datei hochladen Staatliches Beschussamt
ObjektID: 12346
Status: § 2a
Maschinenhausgasse 4
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .23/1; .201
Das Beschussamt ist ein um 1880 errichteter eingeschoßiger, sechsachsiger Bau unter einem Satteldach, der 1992 umgebaut wurde. [3]
Gesenkschmiede und Nebengebäude am Ferlacher Werksgerinne Datei hochladen Gesenkschmiede und Nebengebäude am Ferlacher Werksgerinne
ObjektID: 128410
Status: Bescheid
Maschinenhausgasse 5
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .28
Ehem. Rebernig-Haus, Wohnhaus und Mühle Datei hochladen Ehem. Rebernig-Haus, Wohnhaus und Mühle
ObjektID: 12388
Status: Bescheid
Schulhausgasse 3
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .72/1
Das Rebernighaus ist ein aus dem 15./16. Jahrhundert stammender und im 18./19. Jahrhundert veränderter Bau mit Wohnhaus, Mühle und Arrest. An einen kubischen mit Walmdach gedeckten zweigeschoßigen Osttrakt schließt im spitzen Winkel ein eingeschoßiger Westtrakt an. An der Nordseite befindet sich der rundbogige Haupteingang. Die Raum- und Gewölbeformen dokumentieren den Baukern des 15./16. Jahrhunderts, die Stuckfelderdecken die Modifizierungen des 18. Jahrhunderts. Das Stuckmedaillon an der Decke des Flurs ist mit 1742 bezeichnet und zeigt ein Marienmonogramm. Die ehemalige Arrestzelle im Westtrakt besitzt eine durch eine Mitteltram unterteilte Stuckfelderdecke aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. In den Kellerräumen des Westtraktes war die bis 1969 im Betrieb gewesene Mühle untergebracht. [3]
Schloss Ferlach, ehem. Werksschloss, Voigt-Schloss Datei hochladen Schloss Ferlach, ehem. Werksschloss, Voigt-Schloss
ObjektID: 12343
Status: Bescheid
Sponheimer Platz 1
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: 646/3
Hauptartikel: Schloss Ferlach
f1
Ehem. KESTAG-Verwaltungsgebäude Datei hochladen Ehem. KESTAG-Verwaltungsgebäude
ObjektID: 12344
Status: § 2a
Sponheimer Platz 23
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: 646/2; 701/3
Das Schloss ist ein aus zwei Bauteilen bestehender zweieinhalbgeschoßiger, rechteckiger Kastenbau mit einheitlicher spätbarocker-frühklassizistischer Fassade. Um 1781 wurde es durch die Gewerkenfamilie Silbernagel zu einem repräsentativen Hammerherrenhaus umgebaut. Südlich davon befindet sich ein späthistoristischer Verwaltungsbau. 1995/96 wurde die Anlage für die Landesausstellung adaptiert und ein Anbau nach Plänen von Josef Klingbacher errichtet. [2]
Kath. Filialkirche St. Josef Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Josef
ObjektID: 12381
Status: § 2a
Waidischer Straße 23
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: .168
Wallanlage HumBW Datei hochladen Wallanlage Hum
ObjektID: ArD-2-012
Status: Bescheid
Hum
Standort
KG: Ferlach
GstNr.: 355/1
Kath. Pfarrkirche St. Valentin Datei hochladen Kath. Pfarrkirche St. Valentin
ObjektID: 12396
Status: § 2a
Glainach
Standort
KG: Glainach
GstNr.: .50/1
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 12398
Status: § 2a
Kappel an der Drau 22
Standort
KG: Kappel
GstNr.: .153
Kath. Pfarrkirche hl. Zeno
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Kath. Pfarrkirche hl. Zeno
ObjektID: 12397
Status: § 2a
Kappel an der Drau
Standort
KG: Kappel
GstNr.: .146
Ehem. Spital mit Filialkirche St. Anna Datei hochladen Ehem. Spital mit Filialkirche St. Anna
ObjektID: 12400
Status: Bescheid
Kirschentheuer 28
Standort
KG: Kirschentheuer
GstNr.: .223
Wohnhaus, Friedl-Stöckl Datei hochladen Wohnhaus, Friedl-Stöckl
ObjektID: 12399
Status: Bescheid
Kirschentheuer 29
Standort
KG: Kirschentheuer
GstNr.: .221
Deutschpeterbrücke Datei hochladen Deutschpeterbrücke
ObjektID: 12395
Status: § 2a
Loiblstraße
Standort
KG: Loiblthal
GstNr.: 316
Die steinernde Bogenbrücke über den Loiblbach wurde vor 1780 gebaut.[5]
Obere Töppibrücke Datei hochladen Obere Töppibrücke
ObjektID: 12391
Status: § 2a
Loiblstraße bei 23,3 km
Standort
KG: Loiblthal
GstNr.: 316
Die Töppi-Brücke oberhalb des Gasthofs „Deutscher Peter“ ist nach dem Rückbau wieder ein Dokument des Straßenbaus von 1728.[6]
Gedenkstein von 1615 Datei hochladen Gedenkstein von 1615
ObjektID: 12394
Status: § 2a
Loiblstraße bei 19,9 km
Standort
KG: Loiblthal
GstNr.: 316
Die Inschriftentafel auf der Sapotnica erinnert an die Verbreiterung der Loiblstraße. Am mit 1615 bezeichneten Stein ist das Kärntner Wappen zu sehen.[6]
Obelisken Datei hochladen Obelisken
ObjektID: 12402
Status: § 2a
Loibltal 48
Standort
KG: Loiblthal
GstNr.: .79
Die beiden Obelisken erinnern an die Reise Kaiser Karls VI. 1728 über den Loibel. Sie wurde vom Laibacher Steinmetz Alois Bombasi im Auftrag der Krainer Ständer errichtet. An den Obelisken sind je drei lateinische Inschriftentafeln angebracht. Nach einer Zerstörung durch einen Felssturz erfolgte zwischen 1936 und 1938 eine Wiedererrichtung unter Verwendung von Spolien. [7]
Leonhardskapelle Datei hochladen Leonhardskapelle
ObjektID: 12411
Status: § 2a
Loibltal 49
Standort
KG: Loiblthal
GstNr.: 87/6
Die Leonhardi-Kapelle ist mit einer Rundbogenarkade geöffneter kleiner Bau mit schindelgedecktem Pyramidendach. Im Inneren birgt die Kapelle eine spätgotische Leonhard-Steinstatue. Weiters befindet sich in der Kapelle ein vermauerter römischer Grabaltar, auf dessen Oberseite ein vermutlich barocker Opferstock eingetieft ist.[6]
Kath. Pfarrkirche St. Leonhard im Loibltal (mit Friedhof) Datei hochladen Kath. Pfarrkirche St. Leonhard im Loibltal (mit Friedhof)
ObjektID: 12401
Status: § 2a
Loibltal
Standort
KG: Loiblthal
GstNr.: .26/2; 87/4
Hauptartikel: Pfarrkirche Loibltal
f1
Überreste des ehem. Konzentrationslager (Loibl-Nord)
Datei hochladen
Überreste des ehem. Konzentrationslager (Loibl-Nord)
ObjektID: 76604
Status: Bescheid
Loibltal
Standort
KG: Loiblthal
GstNr.: 173/94; 173/99
Kath. Filialkirche St. Ägidius Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Ägidius
ObjektID: 12403
Status: § 2a
Seidolach
Standort
KG: Seidolach
GstNr.: .17
Wohnhaus, Ehemaliges Gewerkenhaus Datei hochladen Wohnhaus, Ehemaliges Gewerkenhaus
ObjektID: 12405
Status: Bescheid
Unterloibl 31 und 44
Standort
KG: Unterloibl
GstNr.: .2/2
Kath. Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit zum Loiblhammer Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit zum Loiblhammer
ObjektID: 12404
Status: § 2a
Unterloibl
Standort
KG: Unterloibl
GstNr.: .1
Hauptartikel: Pfarrkirche Unterloibl
f1
Kath. Pfarrkirche St. Antonius von Padua und FriedhofBW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche St. Antonius von Padua und Friedhof
ObjektID: 12406
Status: § 2a
Waidisch
Standort
KG: Waidisch
GstNr.: .53
Um 1780 durch den Gewerken Ignaz Huebmershofen von Silbernagel errichtet. - Kleiner, einheitlich gestalteter spätbarocker Bau mit eingezogenem, runden Chor, seitlich und im Osten von Friedhof umgeben. Im Westen dreiachsige Turmfassade, durch Pilaster gegliedert, Wellengiebel vom Turm in der Mittelachse durchbrochen, Laternenbekrönung. Gesprengter Portalgiebel, mit Stifterwappen; unter Hauptgesims Inschrift-Tafel mit Chronogramm.
Erzherzog-Johann-Gedenkstein Datei hochladen Erzherzog-Johann-Gedenkstein
ObjektID: 12393
Status: § 2a
Loiblstraße
Standort
KG: Windisch Bleiberg
GstNr.: 672
Der Gedenkstein in der ersten Serpentine am Kleinen Loibl erinnert an den Besuch Erzherzog Johanns 1804.[6]
Kath. Filialkirche St. Magdalena Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Magdalena
ObjektID: 12412
Status: § 2a
Sapotnica
Standort
KG: Windisch Bleiberg
GstNr.: .85
Kath. Pfarrkirche St. Erhard mit Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche St. Erhard mit Friedhof
ObjektID: 12410
Status: § 2a
Windisch Bleiberg
Standort
KG: Windisch Bleiberg
GstNr.: .62; .156; 301
Gendarmeriekaserne Loibl Datei hochladen Gendarmeriekaserne Loibl
ObjektID: 12414
Status: § 2a

Standort
KG: Windisch Bleiberg
GstNr.: .161

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[8] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Ferlach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 136.
  3. a b c d Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 137.
  4. Objektbeschreibung lt. Kulturring Ferlach.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 477.
  6. a b c d Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 476.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 476.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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