Liste der denkmalgeschützten Objekte in Flattach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Flattach enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Flattach.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 61688
Status: § 2a
Flattach 3
Standort
KG: Flattach
GstNr.: .6
Der Pfarrhof Flattach ist ein 2geschossiger, 5achsiger Bau mit einem historistischen Fassadendekor.[2]
Schutzengelkapelle
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Schutzengelkapelle
ObjektID: 68074
Status: § 2a
Flattach
Standort
KG: Flattach
GstNr.: .26/2
In der barocken Schutzengelkapelle im Flattacher Ortskern befindet sich eine Schnitzfigur eines Schutzengels.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Matthias mit ummauertem Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Matthias mit ummauertem Friedhof
ObjektID: 61687
Status: § 2a
Flattach
Standort
KG: Flattach
GstNr.: .5/1; 8
Die dem Heiligen Matthias geweihte Pfarrkirche wurde 1504 erstmals urkundlich erwähnt. Der einfache, im Kern gotische, Langbau wurde 1746 erneuert und 1796 verlängert. Die Sakristei ist nördlich angebaut. Im Jahr 1794 wurde der Kirchturm errichtet, dessen Turmhelm 1957 verändert wurde. Das Langhaus ist 1schiffig, 3achisg sowie flachgedeckt. Der Chor weißt einen 5/8-Schluss sowie eine Pilastergliederung auf, und ist mit einem Gratgewölbe überdeckt. Als Deckengemälde befinden sich im Chor die Himmelfahrt Christi sowie im Langhaus die Anbetung der Hirten (beide stammen aus dem späten 18. Jh.). Der um 1840 geschaffene Hochaltar ist mit Opfergangsportalen sowie vorschwingenden Seitenteilen ausgestattet. Das mittlere, von Brandstätter stammende, Altarbild zeigt Christus und Maria Magdalena in einer romantischen Landschaft mit Säulenruinen. Die von einer Rokokofigur des Guten Hirten bekrönte Kanzel stammt aus dem 2. Viertel des 18. Jh und wurde 1777 verändert. In ihrer Brüstung befinden sich Einlegearbeiten, welche die vier Evangelisten darstellen. Eine großfigurige Schutzengelgruppe stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jhs.[2]
Kath. Filialkirche Unsere Liebe Frau
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Kath. Filialkirche Unsere Liebe Frau
ObjektID: 61686
Status: § 2a
bei Außerfragant 12
Standort
KG: Fragant
GstNr.: .34
Die Filialkirche Unsere Liebe Frau wurde 1862 von Josef Erwin Ritter von Lippert als erster strenghistoristischer Sakralbau Kärntens errichtet. Es handelt sich um einen neugotischen, 6eckigen Zentralbau mit einem quadratischen Vorjoch. Am Außenbau befinden sich schräg gestellte Strebepfeiler. Die Hauptfassade ist flächig gestaltet und mit einer steilen Giebelmauer (Vertikalstreben) versehen. Die Binnengliederung erfolgt durch Gruppenfenster. Der Innenraum ist von einem Kreuzrippengewölbe mit Rundstabrippen überdeckt. Der Altar aus der Bauzeit wurde nach einem Entwurf von Lipperts errichtet. Der sich an der Nordwand befindliche Paramentenkasten stammt aus 1862 und ist in den Seitennischen mit zwei spätbarocken Schnitzfiguren des 18 Jhs ausgestattet.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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